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Wien - Das Bundeskanzleramt plant beim Sparpaket auch eine Beschränkung der Managergehälter bei Staatsfirmen und hat sich damit prompt eine Abfuhr beim Finanzministerium geholt. Der Entwurf von SP-Staatssekretär Josef Ostermayer sieht vor, dass Staatsfirmen, die nicht im Wettbewerb am Markt bestehen müssen (also etwa Regulatoren), ihre Manager "in Anlehnung" an den Bundesdienst entlohnen müssen. Das von VP-Ministerin Maria Fekter geführte Finanzressort lehnt diese Änderung des "Stellenbesetzungsgesetzes" ab, weil die niedrigeren Gehälter zu einer "negativen Personalauslese" führen könnten.
Die Neuregelung betrifft ausgegliederte Unternehmen, an denen der Bund mehr als die Hälfte der Anteile hält oder die vom Bund "beherrscht" werden. Ist ein solches Unternehmen am freien Markt tätig, dann sollen sich die Gehälter der Geschäftsführer an den branchenüblichen Standards orientieren. Bei nicht am Markt tätigen Unternehmen - und daran stößt sich das Finanzministerium - sollen dagegen strengere Kriterien gelten: Ihre Geschäftsführer sollen künftig "in Anlehnung an die im Bund für die Bediensteten in vergleichbarer Verantwortung und in vom Gesetz zeitlich begrenzten Funktionen" entlohnt werden.
Praxis
Was das in der Praxis bedeuten könnte, zeigt das Beispiel des Rundfunk- und Telekom Regulators (RTR): Dort verdienten die beiden Geschäftsführer laut Rechnungshof 2010 durchschnittlich 256.100 Euro pro Jahr. Sie liegen damit deutlich über dem für Verwaltungsbeamte höchsten Gehalt (9.594,4 Euro monatlich bzw. 134.000 Euro jährlich). Spitzenverdiener im öffentlichen Dienst ist laut Beamtenministerium übrigens der (außerhalb des normalen Gehaltsschemas angesiedelte) Präsident des Obersten Gerichtshofes mit 11.660 Euro monatlich bzw. 163.240 Euro jährlich).
Das Finanzministerium lehnt diese Regelung ab. "Zu befürchten wäre, dass die angedachte Regelung in der Folge zu einer negativen Personalauslese bei zahlreichen betroffenen Gesellschaften im Bundesbereich führen würde", heißt es in der Stellungnahme zum Gesetzesentwurf. Daher wird "dringend angeregt", das Projekt bis zum Vorliegen des für den öffentlichen Bereich geplanten Corporate Governance Kodex zurückzustellen - zumal das Gesetz "definitionsgemäß" auch für Holding-Gesellschaften wie ÖIAG (mit 669.100 Euro Jahresgage) und die ÖBB-Holding gelten würde.
RTR auch dagegen
Auch die RTR lehnt die geplante Neuregelung ab und verweist in ihrer Stellungnahme darauf, dass die Auslagerung der Regulierungsbehörde 1997 u.a. deshalb beschlossen wurde, damit "Personal unter marktkonformen Bedingungen rekrutiert, entlohnt und bei Nicht-Erreichen der individuell vereinbarten Zielvorgaben auch wieder rasch ausgetauscht werden kann". Ähnlich die Finanzmarktaufsicht: "Das Gehaltsniveau der Mitarbeiter der FMA muss in einer angemessenen Relation zu in beaufsichtigten Unternehmen gewährten Entlohnungen stehen."
Begrüßt werden die Pläne des Kanzleramts dagegen von der Arbeiterkammer, die allerdings noch Verschärfungen für am Markt tätige Unternehmen fordert: Demnach sollen sich die Manager-Gehälter auch am "Lohn- und Gehaltsgefüge im Unternehmen" sowie an der Unternehmensgröße orientieren. Zudem sollen die Manager-Gehälter (nach deutschem Vorbild) bei einer "wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage" des Unternehmens auch gekürzt werden können.
Eine Sprecherin Ostermayers ließ am am Dienstag auf APA-Anfrage offen, ob es noch Änderungen geben könnte und verwies darauf, dass man sich zuerst die Stellungnahmen der betroffenen Ministerien ansehen wolle. Eine Verschiebung des Gesetzes scheint jedoch kein Thema zu sein: "Man hat sich durchaus überlegt, warum man das Gesetz jetzt gleich in die Begutachtung schickt." (APA)
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Das Österreich ein Selbstbedienungsladen hat (hoffentlich) inzwischen jeder kapiert.
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Von den Spitzenpensionen für ein paar Jahre Staatsdienst nicht geredet.
Während der Amtszeit und danach wird kräftig zusätzlich aus der Wirtschaft aus 2. und 3. Jobs Geld lukriert.
Danach geht man zu großen Konzeren bei denen man seine Erfahrungen und Beziehungen ausnutzt + Pensionsbezug aus Österr. Staatsgeldern.
Reine Frechheit
muss um Gotteswillen verhindert werden.
Wir hätten dann ja Manager, die vor einem parlamentarischen U-Ausschuss nur Blödsinn brabbeln.
So konnte Michaelis in bestechender Klarheit darlegen, dass er immer seiner Sorgfaltspflicht und seinen Führungsaufgaben nachgekommen sei - und er hätte von den verdächtigen Kurssprüngen auch nichts bemerkt bzw. keine Notiz davon genommen.
Ich bin mir auch sicher, dass jetzt mit Beyrer der beste Mann an die Spitze der ÖIAG gehievt wurde und seine ÖVP-Verwurzelung hat damit überhaupt nichts zu tun.
Wie kann denn der Obersparefroh M. Fekter gegen weniger Gehaelter im Staatsnahen Bereich sein???
Wir werden ausgesackelt- durch "Steuerreformen", verschaefte Geschwindigkeits- und Parkraumkontrolle, aber die "besten" Parteibonzenkoepfe muessen weiterhin fuerstlich entlohnt werden.
Das stinkt von hinten bis vorn!
hat ja jede menge Schotter zu verschenken.
http://www.youtube.com/watch?v=_... re=related
Die Posten für Freunderl uninteressant wären, könnte man sie ja mit kompetenten Kräften besetzen. Welche aktuell durch Nichtfreunderltum ausgestochen werden.
Wieso nicht: Zu hoch bezahlt Managerposten könnten dazu führen dass sich Freunde und Freundesfreunde für die Posten interessieren. Dadurch würde vermutlich die Qualität der Arbeit mangels Kompetenz leiden.
und eine schlechte 900 euro ....
es ist ein witz - da verdienen die einfachsten menschen (oft ohne akadem. ausbildung - siehe nationalrat - manager in staatsunternehmungen - generell in unternehmungen ) sich eine goldene nase, und die die wirklich schuften bekommen ein paar euro für ihre tätigkeit.
was so ein staatsnaher regulator, ein ing. im nationalrat oder ein oberfoerster bei dem bundesforsten leistet mit mag titel, um so viel im monat zu bekommen, entzieht sich meiner kenntnis.
schrecklich, wie die monetäre dummheit sich bis in alle kreise unserer gesellschaft hineingefressen hat.
fast noch abartiger ist, dass unsere müsli esser spitzensportler ala schipitzaler sich noch über steuererleichterung freuen dürfen.
Wenn AUA, Asfinag, ÖBB usw. Ergebnisse einer positiven Personalauswahl sind, dann müssen wir uns vor einer negative Auslese wirklich fürchten.
Ich frage mich nur warum Spitzenmanager in Interviews meist betonen, dass sie nicht des Geldes wegen arbeiten.
was diese Manager (v)erwirtschaftet haben mit jenem was jene abcashten verrechnen dann sieht die Bilanz aber nicht nach "Beste Köpfe" aus eher nach "Spitzenversager"
Einmal ehrlich: Wem würden diese Menschen die die Welt nicht braucht abgehen.
Negative Personalauslese? Vielleicht.
Empirisch bewiesen jedenfalls ist die Tatsache, dass 'Spitzengehälter' nicht ausschließlich Spitzenköpfe produzieren. Ötsch, Michaelis und all die anderen Versager haben gut verdient und schlecht geleistet. Aber vielleicht hätte man z.B. dem Ötsch einfach mehr zahlen müssen und alles wär gut geworden?
zwangsläufig zu guten Managern führt. Aber schlechte Gehälter führen zwangsläufig zu schlechten und unmotivierten Managern. Ich bin dafür, unseren Politikern das doppelte zu zahlen, WENN sie es dann wenigstens wert sind: fachkompetent, rethorisch gut, wenigstenes einer lebenden Fremdsprache mächtig, strategisch und vorausschauend denkend .....
.
durch die branchenüblichen (nicht gedeckelten) managergehälter bekommt man die besten köpfe.....
....gutes beispiel ist aktuell der flughafen (rote experten aus wien im perfekten zusammenspiel mit schwarzen experten aus noe)....die sind jeden cent wert.
... zu befürchten wäre, .... führen würde".
Gibts ausser Konjunktiven und Befürchtungen auch noch Fakten? Ich pfeif drauf was Politiker 'glauben', 'befürchten' usw. Genauso wie das 'System' von mir auch Fakten [sowie Vorratsdaten...] will, will ich von den Politkern auch nicht ständig mit betulich wirkenden 'Befürchtungen' oder verängstigten Konjunktiven belästigt werden. Unerträglich.
... höchst dotierter Managergagen plus Boni fortgesetzt. AUA ist ruiniert, ÖBB hoch verschuldet, Asfinag ebenso, Flughafen Wien mit bestbezahlten "Managern" setzten den Skylink in den Sand, saniert sind nur die Konten dieser Herrschaften. Spitze sind nur die Gagen, ein Gabmann, ein Ötsch, ein Kleibl, ein Kaufmann, ein Huber, ein Michaelis usw. sie sind bloß parteipolitische, führungsschwache, mittelmäßige Auslese und deshalb ist keiner in einem internationalen Konzern tätig.
Die negativst moegliche Personalauswahl wird durch das Hochhieven von unfaehigen Politguenstlingen bewirkt!!!
Und darin war und ist die OeVP einsamer Spitzenreiter, wenngleich sich diesbezueglich jede jemals in Regierungsverantwortung gestandene Partei nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
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