Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x361Gibt's leider nicht im Abverkauf: Frische Korallen.
Das Great Barrier Reef steht kurz vor dem Kollaps. Die nächsten fünf Jahre sind entscheidend dafür, ob das sensible Ökosystem weiterhin existiert. Nun versucht man mit Hilfe von Samenbanken, Korallen für die Zeit zu konservieren (siehe Artikel), in der der Mensch vielleicht doch einmal in der Lage sein wird, mit dem Planeten, auf dem er wohnt, verantwortungsbewusst umzugehen. Ein kompliziertes Unterfangen, teuer und aufwendig.
Aber sterbende Korallenriffe sind nur ein kleiner Teil der weltweiten Vernichtung von Lebensraum - an der nicht zuletzt auch die Touristen Schuld tragen. Riesige Hotelburgen verschlingen das enden wollende Trinkwasser, der Flugverkehr nimmt rasant zu. Kreuzfahrtschiffe gigantischen Ausmaßes, voll beladen mit Schweröl und Abfällen, schwimmen in Heerscharen über die Meere und blasen schwarzen Rauch in die Atmosphäre. Hin und wieder laufen bei einer Havarie tausende Tonnen Öl in den Ozean.
Auf den Bergen schleudern Maschinen künstlichen Schnee auf die Pisten, damit Skifahrer, die jeden Winter in Massen im Privatauto angereist kommen, Geld in die Kassen spülen. Hobbyjäger können im Urlaub streng gefährdete Arten abschießen (siehe Artikel), besonders naturverbundene Touristen erkraxeln den hintersten Winkel jedes Waldes, um seltene Arten mit eigenen Augen zu sehen (siehe Artikel).
Es ist fast wie im richtigen Leben. Wir lesen die Gebrauchsanweisung erst, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Und wenn es kaputt ist, kaufen wir ein neues. Nur dass dieses richtige Leben tatsächlich real ist. Es gibt keinen Umtausch - und der Nachschub ist tatsächlich irgendwann einfach zu Ende. (derStandard.at, 29.2.2012)
Österreichs Gemeinden verhungern und vergeuden so ihr Potential für den Tourismus
Über Kleiderordnung und warum man mit kurzen Hosen nicht zum Heurigen darf
Nachhaltiger Tourismus ist lobenwert - und trotzdem nur ein Versuch, das Übel gering zu halten
Im Tourismus kommt es oft erst zur Gigantomanie, ehe eine Branche auf ein gesundes Maß zusammenschrumpft. Die Kreuzfahrtschiffe wachsen noch
Tanzreisen boomen - nicht nur auf Kreuzfahrtschiffen. Das haben immer mehr Veranstalter erkannt
Die Welt wird demokratischer. Das schlägt sich auch auf der Reiselandkarte nieder
Was an Schneesturm, Eisregen und Aqua Alta positiv ist, auch wenn man keine Gummistiefel dabei hat
Reisen in Europa war noch nie so einfach wie heute. Aber wird es das auch bleiben?
Wir basteln uns einen supersauberen Planeten und sind nicht böse, wenn man die Wirklichkeit im Verborgenen hält
Warum Urlaub am Bauernhof zur Debatte um Pferd und Rind passt
Es ist schlichtweg Betrug, falsche Versprechungen zu machen. Die Verantwortung wird gern auf den "Geiz ist geil"-Konsumenten abgewälzt
Warum sich an der Orientierung die Geister scheiden und ein Außenfeind Streitigkeiten abfedert
Wollen wir wirklich zu saufenden, dauerbrünstigen Sexmonstern abgestempelt werden?
Warum sich die Skination Österreich als solche neu erfinden muss
Nach regionalen Produkten zu suchen wird in einer globalisierten Welt immer mühsamer
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie gut es uns geht und wie viele Freiheiten wir eigentlich genießen
Jetzt ist die Zeit der Träume, Pläne und Vorsätze. Wo sie enden werden, weiß man schon
Wir feiern und wir fürchten uns, wir tanzen und wir trauern - bis zum 22. Dezember
Warum Schulkinder gern einmal knapp vor den Weihnachtsferien krank werden
Bei der irischen Fluglinie muss man das Getränk nicht aus der hohlen Hand trinken und die Hühner-Nuggets gibt's warm - ohne Aufpreis!
Es gibt auch gefahrlose Mitbringsel aus dem Urlaub, die im November besonders gut schmecken
Schmunzelnd wird der Welttoilettentag zur Kenntnis genommen. Dahinter steckt jedoch ein durchaus ernst zu nehmendes Ansinnen
vor 10 jahren war ich dort und es war üblich, dass die tauchguides die tiere anfüttern, anfassen, sich anemonen auf den kopf setzen etc.
vor 2 jahren war mein bruder am great barrier reef (anderer ort, andere tauchschule) und erlebte das selbe.
vor 1 monat waren freunde von mir am great barrier reef und der tauchguide hielt eine schildkröte fest und steckte ihr die daumen in das kopfloch des panzers (!!!) und fasste auch nach alles was sich bewegte (also tiere jetzt, bei menschen wäre es ein anderes no-go).
abgesehen von solchen unglaublichkeiten wird dann noch einem jeden der millionen all-inclusive-pauschaltouristen empfohlen wegen der korallen "badeschuhe" zu tragen!
so lange dies alles praxis bleibt - wundert sich dann noch irgendwer?
Auf den Korallen zu stehen ist auch kein gutes Beispiel mit dem Planeten verantwortungsbewusst umzugehen. Der Tauchklub, mit dem ich zusammengearbeitet habe, hat den Tauchern sogar vor den Tauchgängen die Handschuhe abgenommen, damit sie nicht alles anfassen.
meeresschutz ja und immer und zu 100%. aber wer mir verfrorener person die handschuhe wegnimmt ist mein feind! abgesehen davon habe ich eine planktonallergie. nicht alle behandschuhten taucher tragen diese um alles anzugrapschen. lieber würde ich schlechten tauchern die kameras wegnehmen, da sie nicht nur zu 99% eh schlechte fotos machen, sondern weil sie vor lauter konzentration auf das technische wunderwerk natur und deren schutz - und vor allem ihre tarierung - vergessen...
Gegenbeispiel Malediven:
Ohne Tourismus wäre die Natur der Malediven bereits vollkommen zerstört.
Auf den Malediven findet-wie in den meisten exotischen Ländern- ein gnadenloser Raubbau, Zerstörung und Plünderung statt: Überfischung, Absammeln von Muscheln, Schnecken etcetc.
In den entlegendsten Teilen des Landes ist die Ausrottung am schlimmsten, in denTouristenregionen ist die Situation weitaus besser.
Die Gründe:
1.Die (meistens von Ausländern geführten) Hotels und Tauchschulen wissen um den Wert der Natur und wehren sich gegen die Ausbeutung in ihrer Nähe.
2. Die sog."Hausriffe" der Hotels sind für Fischer und andere Plünderer nicht zugänglich und deshalb sicher. Sie sind unersetzliche Rückzugszonen und Brutzentren für viele Arten.
die guten touris und hoteliers verursachen natürlich keinen müll...
http://www.zeit.de/1990/06/m... m-paradies
PS die malediven sind ein radikal-islamisches land -wundert mich das jmd mit so einem nick denen seine devisen vorbeibringt...
der artikel ist 22 jahre alt, das müllproblem immer noch ungelöst. schuld sind alle, die auf den malediven luxusurlaube machen wo jeden tag 5x handtücher gewechselt werden (seifenlaugenabwasser ohne ende), es ständig importierte und abgepackte esswaren/getränke und sonstige güter in einwegverpackungen gibt. auch mit klopapier können die dort vermutlich nicht viel anfangen - recyclingtechnisch - da die einheimischen sich nach guter alter tradition nur mit wasser waschen und sich das müllzeug nicht rollenweise zwischen den beinen durchziehen. dann kommt noch sonnencreme und massageöl dazu, chlor-chemie-mix aus den swimming pools, ja und den fisch, den alle so gern essen, kommt der nicht auch aus dem meer? nur halt nicht vom hausriff...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.