Brände auf Passagierschiffen in Europa

28. Februar 2012, 12:51
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Berlin - Feuer an Bord gehört zu den größten Gefahren für Passagierschiffe. Wie im Fall der "Costa Allegra" gingen viele Unfälle jedoch relativ glimpflich aus.

September 2011: Zwei Besatzungsmitglieder kommen bei einem Brand auf der norwegischen Hurtigruten-Fähre "Nordlys" ums Leben. Die 207 Passagiere an Bord hatten Glück, weil das Feuer kurz vor dem Anlegen im Hafen von Alesund ausbrach und das Schiff daher schnell zum Kai bugsiert werden konnte. Es gibt 16 Verletzte.

November 2010: Auf der Ostseefähre "Mecklenburg-Vorpommern" zwischen Rostock und Trelleborg in Schweden löst ein technischer Defekt an einem Kleinbus auf dem Autodeck ein Feuer aus. Die 136 Passagiere kommen mit dem Schrecken davon. Wenige Tage zuvor brannte es auf der Fähre "Pearl of Scandinavia" auf dem Weg von Oslo nach Kopenhagen vor der südschwedischen Küste - auch dort auf dem Autodeck. Keine Verletzten.

Oktober 2010: Die Ostsee-Fähre "Lisco Gloria" mit 236 Menschen an Bord gerät vor der Insel Fehmarn in Brand. Alle Passagiere und die Crew werden gerettet.

Mai 2010: Bei einem Hafenaufenthalt in der westnorwegischen Stadt Eidfjord am Hardangerfjord bricht auf dem Kreuzfahrtschiff "Deutschland" ein Brand aus. Alle 364 Reisenden, darunter 334 Deutsche, sowie der größte Teil der Besatzung werden an Land gebracht. Es gibt keine Verletzten. Der Luxusliner ist durch die ZDF-Serie "Das Traumschiff" berühmt geworden.

Mai 2009: Die 526 Passagiere der italienischen Fähre "Vincenzo Florio" werden wegen eines Feuers an Bord bei Palermo in Sicherheit gebracht. Der Brand war auf dem Parkdeck ausgebrochen. (APA)

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