Pritzker-Preis für Wang Shu

Ansichtssache
28. Februar 2012, 12:10

Der renommierte Pritzker-Preis geht heuer an den chinesischen Architekten Wang Shu, der sich vor allem einen Namen gemacht hat als Erbauer von Museen, Bibliotheken und anderen öffentlichen Gebäuden, die in Chinas Kultur und Tradition wurzeln. Laut Jury verfügen die Gebäude des Architekten über "die einzigartige Fähigkeit die Vergangenheit zu evozieren, ohne direkte Anspielungen an die Geschichte zu machen".

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foto: lv hengzhong

Ceramic House, 2003-2006, Jinhua, China

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Wahnsinn! Geile Hütt'n sind das! Wunderschön.

hochverdient..

und einer von vielen großartigen architekten in china,..
was vielelicht in diesem bericht etwas zu kurz kommt, ist die hohe funktionalität, perfektion und alltagstauglichkeit der bauten , bei modernster technik,..

Lach mich schief!

Die Gelsen im Sommer werden in Bild 1 ihre Freude haben. Architektenlobby zeigt einmal mehr, dass sie nichts kann.

Ja, wenn die Chinesen natürlich 100 Jahre alte Wiener Gründerzeitbauten da hingestellt hätten, dann wäre alles gut, nicht wahr? Aber man hört einfach nicht auf Sie!

Hochverdient!
Jedes einzelne Bauwerk ist ein Kunstwerk!

Bild 11

da dürfte die Architektur eher in den Flaktürmen des WW2 wurzeln.

Nicht unbedingt, es gibt in China auch traditionelle Bauten, die so aussehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tulou

dumm, die architektenschaft, kein wunder bei der herkunft

denn eine verbreiterung der potentiellen bauherrschaft würde viel sicherheit ermöglichen, statt dessen wird weiterhin starruhm und ein gesellschaftsbild propagiert, daß elitär und deshalb nicht breit und flach, sondern spitz, damit potentiell gewalttätig und ungerecht ist.

wird auch ein ende finden!

außern sie sich, anstatt zu werten!

Ihre Aussagen..

..leiden unter einem Fehlen von Argumenten und Argumenten.

Sie verwechseln Bauherr mit Architekt (und wenn sie's nicht verwechseln, schreiben Sie konfus). Sie sprechen von "Sicherheit" in einem unklarem Kontext. Sie stellen vage formulierte Thesen auf, ohne jegliche Begrifflichkeit erklärt zu haben. "Flache, spitze Gesellschaftsbilder sind potentiell gewalttätig und ungerecht" - was heißt soetwas denn bitte?

Der Leser kann nicht in Ihren Kopf, und schon gar nicht in Ihren Bauch hineinschauen, vielleicht bedenken Sie das beim Verfassen eines nächsten Kommentars.

Und was soll bitte heißen, dass "all das", was Sie faseln, kein Wunder ist, bei "der Herkunft"?

..von Argumenten und Genauigkeit.

wollte ich posten

also, nochmals

eine gesellschaft, die nur manche reiche menschen hervorbringt, und einen riesigen rest, der sich keinen architekten leisten kann, um seine wohnträume zu realisieren, ist dem untergang geweiht.

denn dann wird der wettbewerb unter den architekten so hart, daß die honorare ins bodenlose sinken!

also sind architekten dumm, wenn sie diese elitäre gesellschaftsform weiterhin unterstützen!

Das wäre dann richtig, wenn in China nichts als eine Handvoll Villen gebaut würde, und sonst nichts. Vielmehr werden in China aber Wohnungen en masse gebaut, geplant sind 36 Millionen Wohnungen bis 2015, geplant durch Architekten, von denen es reichlich gibt, und zwar explizit nicht für die Elite. Und wer einwendet: "Das sind aber alles Hochhausghettos!" soll sich alternativ fragen, ob er lieber ein China mit 1,3 Milliarden Einfamilienhäusern haben will.

Ohne zu wissen, wie chinesische Architekten ausgesucht und bezahlt werden, finde ich Ihre Theorie der "untergehenden Gesellschaft, wenn sich nicht jeder seinen eigenen Architekten leisten kann", immer noch sehr seltsam.

Auch das Argument ("den dann wird der Wettbewerb unter Architekten..") steht für mich in keinem Zusammenhang mit der Restbevölkerung. Klar wär's für die Architekten nicht lustig, wenn es harten Wettbewerb gäbe.

Ich sehe solche Architektur als Zeichen des Aufschwungs und Fortschritts eines Landes. Dass dieser in China auf dem Rücken seiner Gesellschaft passiert, ist eine andere Geschichte und hat zweifellos andere Ursachen als die Architektur.. so viel dürfte klar sein.

Durchgehend schön Gebäude, allerdings das Ningbo History Museum? Wollte er da einen Bunker bauen?

ferndiagnosen???

hinfahren, anschauen,
dann reden.

Ähm, dank der wundervollen Technik der Fotografie ist es uns inzwischen möglich uns anhand originalgetreuer Abbildungen ein Bild von einem entfernten Objekt zu machen. Warum also sollte ich es mir im Original ansehen, wenn ich auch so feststellen kann, dass es von Außen mehr wie ein Bunker aussieht? Sie kritisieren ja alle anderen hier auch nicht, die ihre Eindrücke ja auch nur aus den Bildern gewinnen.

Es ist schon etwas anderes, vor so einem Werk zu stehen, als es nur zu sehen. Die Wirkung ist unvergleichlich mit der Wirkung, die eine Fotografie haben kann. Das dürfte klar sein.

Allerdings ist genauso klar, dass man das bloße Aussehen aufgrund einer Fotografie als hässlich empfinden kann.

In diesem Sinne: bleib ich auch lieber zu Hause und wundere mich, warum das Ding so hässlich ist;)..

Wunderbar!

Tradition neu interpretiert - sehr schön fürs Auge.

und jetzt noch bitte...

... menschenrechte für die menschen, die in diesen häusern leben.

wie in wien..

..in den enteigneten und arifizierten wohnungen,..
und den bauten aus seiner ruhmreichen vergangenheit,,,

unkonventionelle entscheidung der pritzker jury! kann man auch beim besten wilen nicht meckern.manche sachen sind bezaubernd und faszinierend, erinnert mich von der emotion her teils an louis kahn!

der macht schon wirklich großartige Sachen !

bin gerade letzte Woche zufällig an Bild 13 vorbeigefahren und habe mich sehr über diese Architektur gefreut

ich freue mich vor allem darüber, dass ich nicht in diesem Klumpert wohnen muss.

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