Flammen-Inferno beim Daytona 500

Ansichtssache
28. Februar 2012, 10:29

Daytona Beach - Matt Kenseth hat am Montag das berühmte NASCAR-Rennen Daytona 500 zum zweiten Mal nach 2009 gewonnen. Der Ford-Pilot setzte sich auf dem Kurs in Daytona Beach vor Dale Earnhardt junior, Daytona-Sieger von 2004, sowie seinem Teamkollegen Greg Biffle durch. Juan Pablo Montoya sorgte beim Saisonauftakt der NASCAR-Serie für einen Horror-Unfall. Der kolumbianische Ex-Formel-1-Pilot verlor auf der Geraden die Kontrolle über seinen Wagen und rammte ein am Rand fahrendes, voll betanktes Streckenfahrzeug.

Der Truck ging in Flammen auf, explodierte und machte eine mehr als zweistündige Unterbrechung vor den letzten 40 Runden nötig. Montoya konnte unverletzt aus seinem Wagen klettern. Der Fahrer des "Jet Dryer", der zum Trockenlegen der Strecke verwendet wird, wurde ins Krankenhaus gebracht, blieb aber ebenso unverletzt. 

Für Schlagzeilen sorgte auch ein gewisser Brad Keselowski, der via Twitter live von der Strecke berichtete und Informationen aus seiner Sicht lieferte. Der US-amerikanische Pilot hat binnen weniger Stunden 100.000 neue Follower gesammelt und inzwischen die 200.000er-Marke gesprengt. Von Nachahmungsversuchen rät Keselowski dringend ab: "Please! Don't tweet and drive! Lol ;) ;)"

Für Danica Patrick verlief das Rennen ähnlich frustrierend wie für Montoya, zumindest konnte die US-Amerikanerin aber das Rennen bei ihrem Daytona-Debüt zu Ende fahren. Patrick wurde zu Beginn des Rennens in einen Unfall verwickelt und musste zur Reparatur in die Box. Erst in Runde 66 kehrte die 29-Jährige auf die Strecke zurück. Patrick, die endgültig aus der IndyCar-Serie in den NASCAR-Zirkus gewechselt ist, ist erst die dritte Frau, die am Daytona 500 teilgenommen hat.

Das Rennen musste aufgrund von Regen von Sonntag auf Montag und in der Folge nochmals um sieben Stunden nach hinten verschoben werden. (APA/Reuters/red)

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knack und back

Ah, das waren noch Zeiten, als sich Cole Trickle und Rowdy Burns gegenseitig abgeschossen haben und 80er Jahre Synthie-Rock im Hintergund lief. Früher war alles besser...

typisch monti, aus der f1 kommend ist das wohl der grösste abstieg.

Beliebtes TV-Format verbreitet sich. Jetzt: gescriptete Reality-Tv-Race-Shows

"Ups, ich wußte plötzlich nicht mehr wie man langsamer einen Strecken-Fahrzeug überholt. Muss wohl den Bremspedal mit dem Gaspedal schon 500m vorher verwechselt haben.."

Es gab ja schon Berichte über Gesprächsprotokolle von Entscheidungsträger, wie sie diskutierten Nascar-Rennen gefährlicher zu machen um wieder mehr Zuschauer anzulocken!

Typische Montoya-Aktion :D

hauptsache dem standard ist das mehr wert

als die rämung des occupy camps in london - zuimindest ist das nun an gleicher stelle auf der startseite...

was, nur weil sich ein paar kinder von reichen leuten auf die strasse stellen und gegen den kapitalismus protestieren?

wenn die knilche erst mal 25 sind wird ihnen der papa schon einen vernünftigen posten verschaffen.

aus grün wird schwarz!

wenn das schon ein sport wäre, dann wäre es eine headline wert!

ich find daytona spannender!

Ist auch viel interessanter,

das Daytona-Event.

schaut wilder aus

als es war. auf jeden fall ist nascar tausendmal spannender und publikumsnaher (und vor allem leistbar) als diese sterile und fade formel 1. sieht man ja auch an den zuschauerzahlen.

jo dos stimmt

die F1 ist wesentlich fader, ist aber keine Entschuldigung dafür, dass das Risiko zu sterben bei den NASCAR wesentlich höher ist

das "car of tomorrow", das in der nascar eingesetzt wird, ist wohl eines der sichersten rennfahrzeuge überhaupt. eben weil man, als die "sonne" (in form von dale earnhardt) vom nascar-himmel fiel alles daran gesetzt hat, die sicherheit zu verbessern. zudem wurden auch an den strecken enorme verbesserungen vorgenommen (safer barrier).

in der f1 ist nur durch viel glück schon so lange nichts mehr geschehen. ich erinnere nur an wurz-coulthard in melbourne (2007?), massa 2009 oder schumacher-liuzzi in abu dhabi 2010 ... da hat jeweils nicht viel gefehlt zu einer tragödie.

alles nur Heuchelei

die Ovale sind prädestiniert für Massencrashes. Man hat viel für die Sicherheit getan, aber wirklich nicht das intelligente (nach Dale Earnhart sind auch weitere Fahrer gestorben wie zuletzt der Brite da):
Carbofaser-Cockpit -Fehlanzeige
Stahlgürtelreifen (!!!) - Fehlanzeige
Carbonbremsen - Fehlanzeige
weg von diesen dummen Ovalen hin zu herkömmlichen Rennkursen mit Schikanen etc. -Fehlanzeige
etc.

Leistbar für die Zuschauer am Ring...äh Oval oder?

Über TV stell ich mir das nämlich total unspannend vor, da schau ich mir lieber ein Formel I Rennen an. Spannend wird das ganze wahrscheinlich durch die künstlich gehaltene Technik der Autos gehalten, die muss man ja auch noch im Geradeauslauf am Lenkrad festhalten.

Massencrahes liegen in der Natur der Sache

da rast man mit bewusst durch das Reglement auf Low Tech gehaltene fahrende Dummdumm-Geschosse (bei den NASCAR sind sogar noch heute Stahlgürtelreifen verboten!!) auf reine highspeed Ovale, sodass man so nah im Windschatten rasen muss, dass kein WC-Papier mehr zwischen die Boliden passt, und dann heult man wie die Schlosshunde, wenn's mal wieder saftig kracht.
Ich find' die NASCAR (& die Indy) nur noch zum Kotzen.

video zum montoya crash: http://www.youtube.com/watch?fea... C1L4n_4f0E

guad is gonga, nix is gschehn....

brav hat es sich gewehrt das Feuer, aber gegen die Übermacht hatte es letztendlich keine Chance...

Es hat schon seinen Grund dass NASCAR der Proleten"sport" schlechthin ist. Nur was für die Dümmsten der Dummen.

Das erklärt wohl ihr Interesse für den Artikel.

Formel 1 - der Sport für SchickiMickis - ist definitiv um einiges "dümmer" ...

Mimimi,

die Welt ist ja so böse!

nur weil sie das nicht verstehen und sich ihrer selbst nur dadurch vergewissern können, indem sie auf andere (proleten) hinab blicken? traurig.

sie spielen

hallen halma?

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