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Daytona Beach - Matt Kenseth hat am Montag das berühmte NASCAR-Rennen Daytona 500 zum zweiten Mal nach 2009 gewonnen. Der Ford-Pilot setzte sich auf dem Kurs in Daytona Beach vor Dale Earnhardt junior, Daytona-Sieger von 2004, sowie seinem Teamkollegen Greg Biffle durch. Juan Pablo Montoya sorgte beim Saisonauftakt der NASCAR-Serie für einen Horror-Unfall. Der kolumbianische Ex-Formel-1-Pilot verlor auf der Geraden die Kontrolle über seinen Wagen und rammte ein am Rand fahrendes, voll betanktes Streckenfahrzeug.
Der Truck ging in Flammen auf, explodierte und machte eine mehr als zweistündige Unterbrechung vor den letzten 40 Runden nötig. Montoya konnte unverletzt aus seinem Wagen klettern. Der Fahrer des "Jet Dryer", der zum Trockenlegen der Strecke verwendet wird, wurde ins Krankenhaus gebracht, blieb aber ebenso unverletzt.
Für Schlagzeilen sorgte auch ein gewisser Brad Keselowski, der via Twitter live von der Strecke berichtete und Informationen aus seiner Sicht lieferte. Der US-amerikanische Pilot hat binnen weniger Stunden 100.000 neue Follower gesammelt und inzwischen die 200.000er-Marke gesprengt. Von Nachahmungsversuchen rät Keselowski dringend ab: "Please! Don't tweet and drive! Lol ;) ;)"
Für Danica Patrick verlief das Rennen ähnlich frustrierend wie für Montoya, zumindest konnte die US-Amerikanerin aber das Rennen bei ihrem Daytona-Debüt zu Ende fahren. Patrick wurde zu Beginn des Rennens in einen Unfall verwickelt und musste zur Reparatur in die Box. Erst in Runde 66 kehrte die 29-Jährige auf die Strecke zurück. Patrick, die endgültig aus der IndyCar-Serie in den NASCAR-Zirkus gewechselt ist, ist erst die dritte Frau, die am Daytona 500 teilgenommen hat.
Das Rennen musste aufgrund von Regen von Sonntag auf Montag und in der Folge nochmals um sieben Stunden nach hinten verschoben werden. (APA/Reuters/red)
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"Ups, ich wußte plötzlich nicht mehr wie man langsamer einen Strecken-Fahrzeug überholt. Muss wohl den Bremspedal mit dem Gaspedal schon 500m vorher verwechselt haben.."
Es gab ja schon Berichte über Gesprächsprotokolle von Entscheidungsträger, wie sie diskutierten Nascar-Rennen gefährlicher zu machen um wieder mehr Zuschauer anzulocken!
das "car of tomorrow", das in der nascar eingesetzt wird, ist wohl eines der sichersten rennfahrzeuge überhaupt. eben weil man, als die "sonne" (in form von dale earnhardt) vom nascar-himmel fiel alles daran gesetzt hat, die sicherheit zu verbessern. zudem wurden auch an den strecken enorme verbesserungen vorgenommen (safer barrier).
in der f1 ist nur durch viel glück schon so lange nichts mehr geschehen. ich erinnere nur an wurz-coulthard in melbourne (2007?), massa 2009 oder schumacher-liuzzi in abu dhabi 2010 ... da hat jeweils nicht viel gefehlt zu einer tragödie.
die Ovale sind prädestiniert für Massencrashes. Man hat viel für die Sicherheit getan, aber wirklich nicht das intelligente (nach Dale Earnhart sind auch weitere Fahrer gestorben wie zuletzt der Brite da):
Carbofaser-Cockpit -Fehlanzeige
Stahlgürtelreifen (!!!) - Fehlanzeige
Carbonbremsen - Fehlanzeige
weg von diesen dummen Ovalen hin zu herkömmlichen Rennkursen mit Schikanen etc. -Fehlanzeige
etc.
Über TV stell ich mir das nämlich total unspannend vor, da schau ich mir lieber ein Formel I Rennen an. Spannend wird das ganze wahrscheinlich durch die künstlich gehaltene Technik der Autos gehalten, die muss man ja auch noch im Geradeauslauf am Lenkrad festhalten.
da rast man mit bewusst durch das Reglement auf Low Tech gehaltene fahrende Dummdumm-Geschosse (bei den NASCAR sind sogar noch heute Stahlgürtelreifen verboten!!) auf reine highspeed Ovale, sodass man so nah im Windschatten rasen muss, dass kein WC-Papier mehr zwischen die Boliden passt, und dann heult man wie die Schlosshunde, wenn's mal wieder saftig kracht.
Ich find' die NASCAR (& die Indy) nur noch zum Kotzen.
video zum montoya crash: http://www.youtube.com/watch?fea... C1L4n_4f0E
guad is gonga, nix is gschehn....
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