"Tribeka" - Wer nicht rastet, der röstet

13. Juni 2003, 11:06
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In Graz eröffnete diese Woche ein neues Kaffeehaus mit angeschlossener Rösterei

Auf Reisen durch die USA, Südafrika, oder Neuseeland lernte Harald Fischer Coffee-Shops als entspannende Orte für Menschen, die unterwegs sind, schätzen. 2001 machte Fischer in Graz gemeinsam mit Joachim Sperl die "Beanery" im Grazer Univiertel auf: einen Coffee-Shop mit italienischen und amerikanischen Snacks, starkem Kaffee und frisch gepressten Säften, der binnen Tagen zum Renner wurde.

Am Mittwoch eröffnete Fischer nun mit seiner Freundin Eva Haberler die Kaffeebar "Tribeka" am Grieskai Nummer eins, direkt an der Mur und gleich ums Eck bei der blauen Blase, dem künftigen Kunsthaus.

"Tribeka" - "Trink besseren Kaffee!"

"Tribeka" ist Aufforderung und ein Versprechen zugleich, ist es doch in Graz die Abkürzung für "Trink besseren Kaffee!". Selbigen will man im jüngsten Coffee-Shop der Stadt auch gleich im Lokal rösten. Die Bohnen aus Mittelamerika, Indien und Afrika werden in einem durch große Glasscheiben einsehbaren Raum frisch geröstet. Als Hauptsorte will man eine biologisch kontrollierte Mischung anbieten. Fischer kennt die verschiedenen Philosophien der richtigen Rösterei, seine ist kurz und ergreifend: "Guten, starken italienischen Espresso machen."

Auch hier baut man bei Imbissen auf die italoamerikanische Mischung von Bagels, Muffins und Ciabatta, will das Angebot aber bald um selbst gebackenen Cheesecake erweitern. Zudem werden internationale Weine, frische Säfte sowie europäische Zeitungen täglich bis 22 Uhr angeboten. Raucher und Nichtraucher sind auf zwei Etagen aufgeteilt, die in kühlem Schwarz-Weiß und tiefem Rot gehalten sind. (Colette M. Schmidt/DER STANDARD; Printausgabe, 13.6.2003)

  • "Tribeka" - Neues Kaffeehaus mit angeschlossener Rösterei in Graz
    foto: der standard

    "Tribeka" - Neues Kaffeehaus mit angeschlossener Rösterei in Graz

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