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Wien - Der Fall Kampusch wird nicht zu den Akten gelegt werden, sondern könnte völlig neu wieder aufgerollt werden. Werner Amon (ÖVP), Vorsitzender jenes Unterausschusses des Innenausschusses, der sich seit Monaten im abhörsicheren Raum im Parlament mit dem Entführungsfall aus dem Jahr 1998 beschäftigt, bestätigte dem Standard am Montag, dass er " ausschließen kann, dass wir diesen Aktendeckel noch einmal zumachen".
Über Medienberichte, denen zufolge das FBI um Mithilfe in der Causa gebeten wurde, zeigte sich Amon verärgert: "Der Ausschuss hat absolut dicht gehalten, das möchte ich betonen." Die Idee eines internationalen Ermittlerteams will Amon aber nicht von der Hand weisen. "Es ist durchaus üblich, dass man bei Cold Cases Personen von außen auf den Fall schauen lässt", sagt Amon, "das garantiert stärkere Objektivität und wird wohl notwendig sein in so einem Fall, um das Vertrauen in der Bevölkerung wieder herzustellen". Wobei man sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt Wiesbaden vorstellen könne.
Zum Fall selbst will Amon nur sagen, dass man die "Einzeltätertheorie nicht mehr halten kann und ein Selbstmord des Entführers Wolfgang Priklopil nicht ausreichend untersucht wurde".
Gespräche mit BKA und FBI
Doch noch sei keine Entscheidung im Ausschuss gefallen, wie man Ende März, wenn alle Einvernahmen vorbei sind, vorgehen wird. "Es gibt zwei Optionen", so Amon, "entweder, man richtet einen Untersuchungsausschuss ein oder man empfiehlt neuerliche Ermittlungen". Wie der Standard aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, gab es Vorgespräche zwischen dem Innenministerium und dem FBI. Das will im Innenministerium aber niemand bestätigen, obgleich es "ein gutes Einvernehmen und regelmäßigen Kontakt zwischen dem Ministerium, dem FBI und dem BKA Wiesbaden gibt", sagt ein Sprecher des Innenministeriums.
Ansonsten verweist man an die verantwortliche Staatsanwaltschaft Wien. Gegen fünf Staatsanwälte aus Wien und Graz war - wie berichtet - letzten Sommer von der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen Amtsmissbrauch in der Causa ermittelt worden. Zu einer Anklage kam es nicht.
In Innsbruck wurde aber nicht der Kriminalfall selbst wieder aufgerollt. Dem Ausschuss liegen nun sämtliche Akten, Video- und Tonbänder vor. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, Printausgabe, 28.2.2012)
Kommentar
"Habe mich sehr für die drei Frauen gefreut, Gott sei Dank haben sie ihr Martyrium überlebt"
"Es war unangenehm für mich, dass die Leute dachten, ich sage die Unwahrheit."
Bei Ermittlungen sind laut Evaluierungsbericht Fehler passiert - Zwecks künftiger professionellerer Arbeit empfehlen die internationalen Experten Änderungen bei Polizei und Justiz
Laut "Kurier" gab es Fehler bei Ermittlung zu Entführungsauto
Laut BKA-Chef Ziercke keine Hinweise auf weitere Täter - Ermittlungsfehler und Fehleinschätzungen festgestellt
Die 21-Jährige plant erstmals Treffen mit Mutter ihres Entführers - Dokumentation über Gefangenschaft im ARD
Kampusch: Staatsanwälte weiter verdächtig - Höchstrichter als Zeugen in Innsbruck geladen
wozu braucht man einen geheimen u-auschuss wenn der vorsitzente vorzeirig an die öffentlichkeit geht. ist das seine private meinung oder greift er den ergebnis vor? vielleicht aber braucht die övp ein medienwirksames thema um von telekom sumpf abzulenken?
kriminalistische kompetenz die den fall kampusch binnen 24 stunden aufgeklärt hätte:
wenn dieses schweizer käsemedium die geburtsurkunde eines kampusch-kindes hat, warum veröffentlichen sie dann diese urkunde nicht komplett, sondern bloß den ersten teil aus dem außer einem vornamen nichts hervorgeht? und nicht jene teile der geburtsurkunde auf dem die namen der eltern eingetragen sind?
Der smarte Hundeführer hat extremely quick einen 100% Volltreffer gelandet.
Entführung (evtl. war es eine Entführung, aber nur evtl.) war am 2. März 1998.
Am 14. April 1998 lieferte der polizeiliche Hundeführer entscheidende Personen- und Charakterbeschreibungen Priklopils, sowie den exakten Ort.
Das stand aber so nicht im Drehbuch!
Daß irgendeine schlaue, uniformierte Schnüffelnase mit ihrem Kommissar Rex daherkommt und die Story spoilermäßig, spielverderbend vorzeitig auflöst.
Sendeschluß war nach nur 6 Wochen noch nicht vorgesehen.
Also hat man die heißeste aller heißen Spuren a) ignoriert und b) den Polizisten zu einem Psycho-Wrack zusammengestaucht, in der Folge.
Einen Mangel an Opfern gibt es in diesem Fall wirklich nicht.
In ihrem Buch nennt kampusch priklopyl übrigens immer 'Täter'. Interessanterweise kann man das aber auch anders interpretieren und statt 'Täter' = priklopyl, konnten hier auch andere Personen gemeint sein und es würde in der Formulierung trotzdem passen.
tja, was da an Steuergeldern und Beamtenzeit verschleudert wird, nur um einen längst aufgeklärten Fall nochmal aufzurollen, weil ein paar Wahnsinnige unbedingt irgendwas sehen wollen, was es nicht gibt....
Es gibt in Österreich (wie überall) wahrlich genug zu tun.
Aber ich prophezeie: Es wird wieder nichts rauskommen, weil es einfach nichts gibt, was rauskommen kann. Aber das wird die Verschwörungstheoretiker nicht davon abhalten, das ganze nochmals und nochmals aufzurollen und unser aller Geld weiter zu verschleudern.
Und die arme Frau weiter zu quälen.
der sucht sogar ganz dringend nach Fakten. Aber anbieten kann der Schwätzer immer nur seine schwindligen THEORIEN.
Die Fakten vom Rzeszut lesen sich immer gleich:
"Rzeszuts THEORIE wird durch das Bildmaterial der Leiche gestützt. Laut Ergebnissen eines IMMER anonymen bla bla-Teams ist es schlicht unmöglich ... "
http://www.20min.ch/news/kreu... y/12947380
ha ha ha
weil das offensichtlich für jeden ist, der der Frau Kampusch nicht einen detaillierten Erlebnisbericht ihrer mutmaßlichen Vergewaltigungen abringen will und dafür akribisch nach ausreden sucht.
Perverses, opferverhöhnendes, paranoides Volk.
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