Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Um die bestehenden Klimaziele und nicht zuletzt die Energiewende zu erreichen, plant die deutsche Bundesregierung offenbar scharfe Energie-Auflagen für Hausbesitzer. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen die aktuell für Neubauten und öffentliche Gebäude gültigen Auflagen bei der Dämmung von Wänden, Dächern und Fenstern nun auch auf private Bestandsbauten ausgeweitet werden. Das sieht zumindest ein Papier des Umweltministeriums vor, auf das sich "Bild" beruft. Im Falle größerer Renovierungsarbeiten könnten demnach Besitzer privater Eigenheime zu weitreichenden Dämmungsmaßnahmen verpflichtet werden.
Erwogen wird dem Bericht zufolge auch eine schrittweise Verschärfung der Abgasnormen für bestehende Heizkessel, so dass mehr alte Anlagen ausgetauscht werden müssten. Eine "weit gefasste Härtefallregelung" soll Hausbesitzer dabei vor übergroßen finanziellen Belastungen schützen.
Laut "Handelsblatt" lehnt der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) die Pläne rundheraus ab. Schon mit den bestehenden Regelungen sei für die Hausbesitzer "die Grenze des Leistbaren erreicht", sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko der Zeitung. Durch eine weitere Verschärfung bestehender Vorschriften werde die energetische Sanierung für mehr Gebäude als bisher zu kostenaufwendig und daher unrentabel, außerdem würden schärfere Anforderungen auch die Mieter stärker belasten, warnte er. (red/APA)
Das "Effizienzhaus Plus" in Berlin soll mehr Energie produzieren, als seine Bewohner verbrauchen können. Eine vierköpfige Familie testete es ein Jahr lang
Online-Energiechecks für private Haushalte, Betriebe, Landwirtschaft und Gemeinden
Passivhaus brauchte bei Langzeitstudie mehr Heizenergie als Niedrigenergie-Haus - Auftraggeber Rhomberg Bau: "An Bewusstseinsbildung arbeiten"
Rekordtag in Deutschland: Zeitweise 40 Prozent des Bedarfs mit Sonnenstrom abgedeckt
Integrative Planung, frühzeitige Entscheidungen: Der Post-Bau am Wiener Rochusmarkt ist ein Vorzeigeprojekt der "IG Lebenszyklus Hochbau"
Bis 2020 plant Wien Energie den Bau von Photovoltaikflächen in Gesamtgröße der Josefstadt. Private können Anlagen kaufen oder pachten
Bundestag verabschiedete Änderung des Energieeinsparungsgesetzes - Für Neubauten der öffentlichen Hand gilt Verpflichtung schon ab 2019
Ein Neubau im Anahuac National Wildlife Refuge in Texas ist das zwölftausendste nach LEED zertifzierte gewerbliche Objekt
Hier erste Demoprojekte, dort etablierter Baustandard: 47 Länder waren auf der Passivhaustagung in Frankfurt vertreten
Fonds- und Assetverwalter IVG Austria strebt weitere Zertifizierungen an
Bauen auf 3.855 Metern: Die neue Schutzhütte "Refuge du Goûter" im Mont-Blanc-Massiv verlangte sowohl Planern als auch Bauarbeitern Höchstleistungen ab
Eine Delegation aus der Volksrepublik besuchte kürzlich österreichische Passivhäuser. Das Potenzial wäre riesig, die Kosten sind aber noch sehr hoch
Zertifizierungen sind für Neubauten schon fast selbstverständlich, zunehmend werden sie auch für Bestandsimmobilien nötig
Ferdinand Lechner, Vorstand des Instituts für Anlageberatung, erklärt, warum er "Das Neue Stadthaus" markenrechtlich schützen ließ
Der "Sonnenplatz" Großschönau hat sein "Passivhausdorf zum Probewohnen" um ein Forschungszentrum erweitert
"Urbane Qualitäten" der Gründerzeitbauten sollen mit modernen städtebaulichen Anforderungen verknüpft werden. Ein Prototyp entsteht in Wien 10
Heftige Kritik an Streichung der Direktzuschüsse für thermische Solaranlagen in Niederösterreich
Verordnung wird novelliert, auch die Bauordnung soll heuer noch geändert werden - 80 Millionen Euro an günstigen Darlehen geplant – Neue Zielgebiete für Blocksanierungen
60 Prozent der Antragsteller auf einer Warteliste haben um eine sofortige Unterstützung angesucht, obwohl sie dafür auf Geld verzichten mussten
Global 2000 vermisst strengere Pflichten des Bundes - Greenpeace hält Vorbildwirkung gleich ganz für obsolet
Gesetzesentwurf in Begutachtung - Verkäufer und Vermieter müssen Energieeffizienz von Gebäuden künftig bereits in Inseraten ausweisen
Gewerkschaft und Bauträger sagen, der vorgeschriebene Passivhausstandard verteuere die Mieten - Experten wundern sich, nun wird nachgerechnet
Fünf Immobilien wurden im Wiener Rathaus mit dem DGNB Zertifikat ausgezeichnet
Zweckbau mit 32 Wohnungen wird zum Vorzeigemodell - Energiesparende Fertigteil-Sanierung von Wohnbauten soll serienmäßig entwickelt werden
solange die energiewende das ziel ist das erreicht werden soll wird man um totalitäre massnahmen nicht herum kommen, auch wenn sie logisch betrachtet ein irrsinn sind.
akw abstellen und daher gaskraftwerke in österreich verpflichten war der erste schritt.
installation von bergen von solarpaneelen im sonnigen deutschland anstelle vom schattigen südeuropa.
styroporzucht an häuserfronten obs im einzelfall klug ist oder nicht.
ich tippe auch die deutschen werden demnächst das tempolimit als heilsbringer erfinden, gepaart mit regelmentierungen beim kfz besitz.
ich hab mir mal ausgerechent was die dämmung deraussenwände bei meinem alten haus bringt. ich kam auf ein einsparungspotenzial von ca 15%. dem gegenüber müssen sie ca. 10.000euro an kosten abdecken. sie verringern ihre heizkosten bei angenommen 1.000euro im jahr um 150 €. das ganze amortisiert sich dann in (10.000/150= 66,67) 67 jahren!!! dachbodendämmung (kostengünstig) + neuer fenster macht noch sinn.
bauphysikalisch gibt es nicht DAS rezept für ein gebäude. die beheizung muss auf das nutzerverhalten abgestimmt sein. das aber ändert sich alle paar jahre, was bei der lebensdauer von gebäuden (ca. 100 J) ein problem sein kann. ein und dasselbe objekt kann als EF genutzt werden, gewerblich, als mietobjekt oder auch temporär leerstehen.
warum ist der vollwärmeschutzgedämmte nachbar, der die neuen kunststoffenster den ganzen tag kippt, der bessere klimaschützer als der, der im altbau nur seine kernzonen heizt und den rest diffussionsoffen temperiert?
es stört mich extrem, dass gerade die grünen als "profis" auf diesem gebiet sich vom zahlenfetischismus der bauindustrie blenden lassen.
das ergebnis wird ein murks sein wie bei der glühbirne - da lief es ja ähnlich. hehre ziele und am ende steht giftiger sondermüll, der im restmüll (oder anderswo im ganges) landet.
die folge solcher auflagen sind klar: kurzfristige ankurbelung des baustoffhandels, langfristig zerstörung wertvoller bausubstanz (holzfenster, stuck), und unterm strich ist die mögliche energieeinsparung deim EF-haus nichts gegen den energieverbrauch der konsumramsch produzierenden industrie.
technisch und ökologisch fragwürdig - rechtlich totalitär.
niemand kann mir vorschreiben, welchen pullover ich anziehe, ebenso ist es doch eher meine sache, welches - verantwortungsbewusste - heizkonzept ich für mein objekt habe.
polystyrol kommt darin nicht vor!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.