Präsidentschaft in Russland: Vier gegen Putin

Ansichtssache

Moskau - Fünf Kandidaten treten bei der Präsidentenwahl in Russland am 4. März an. Die Männer, die das größte Land der Erde regieren wollen:

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foto: reuters/alexander demianchuk

Wladimir Putin (59) will nach vier Jahren als Regierungschef in den Kreml zurück. In der Schaltzentrale saß der frühere Geheimdienstchef, der zu DDR-Zeiten für den sowjetischen KGB in Dresden stationiert war, schon von 2000 bis 2008. Der im Westen häufig kritisierte Politiker lenkt seit zwölf Jahren in verschiedenen Ämtern die Geschicke des größten Landes der Erde.

Putins Anhänger verehren ihn als "nationalen Führer". Kritiker bringen ihn mit den vielen Schwächen des Landes wie Korruption und Justizwillkür in Verbindung. Seit der von Fälschungsvorwürfen begleiteten Parlamentswahl im Dezember weht Putin erstmals ein schärferer Gegenwind entgegen. Zehntausende fordern auf der Straße seinen Abgang von der politischen Bühne. Auch daher ist ein Sieg in der ersten Runde - wie 2000 und 2004 - diesmal nicht garantiert.

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