Soll Demenzkranken Orientierung und Angehörigen Sicherheit geben
Ein neuartiger Schuh soll dank eingebautem GPS-Sender im Absatz orientierungslosen Demenzkranken Sicherheit bieten. Die US-Firma Aetrex hat ein entsprechendes Sportschuhmodell bereits in ihrem Sortiment aufgenommen.
Positionsdaten werden alle 10 - 30 Minuten erfasst
Das Empfangsteil für Satellitennavigationssignale samt einer kleinen Mobilfunkeinheit, die Standortdaten an einen Zentralrechner schickt, ist im Fersenbereich des Schuhs eingebaut. Pro Monat ist eine Gebühr von 35 bis 40 US-Dollar (26 bis 30 Euro) zu bezahlen. Dafür wird die Position des Schuhs alle 30 bzw. 10 Minuten erfasst. Die Daten lassen sich anschließend online abrufen, um den Träger der GPS-Schuhe zu lokalisieren. Die Schuhe selbst kosten 300 US-Dollar (umgerechnet 223 Euro).
Kinder und Sportler als weitere Zielgruppe
Bisher nur in den USA verfügbar, hat die Firma Aetrex angekündigt, in den kommenden Monaten auch Modelle auf den europäischen Markt zu bringen. Neben Demenzkranken sind auch Kinder als weitere Zielgruppe denkbar, um besorgte Eltern über den Aufenthaltsort ihrer Sprösslinge auf dem Laufenden zu halten. Auch Sportler, die derzeit Smartphones zur Touren-Erfassung nutzen, könnten sich für die GPS-Treter interessieren. (ez, derStandard.at, 27.02.2012)