Freude bei Frankfurter Effektfirma Pixomondo

27. Februar 2012, 12:43
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Auszeichnung für Arbeit an Scorseses "Hugo Cabret" - Pixomondo zeichnet sich für 98 Prozent der digital bearbeiteten Bilder des Erfolgsstreifens verantwortlich

Frankfurt/Los Angeles - Wim Wenders' "Pina" ist bei der heurigen Oscar-Verleihung ebenso leer ausgegangen wie die Kostümbildnerin Lisy Christl oder der Kurzfilmer Max Zähle. Immerhin konnte der deutsche Film mit der Trophäe für die Frankfurter Effektfirma Pixmondo einen Erfolg verbuchen. Das Unternehmen wurde für seinen Beitrag zu Martin Scorseses "Hugo Cabret" ausgezeichnet. "Wir sind überglücklich und stolz, nach unserer Arbeit für 'Hugo Cabret' nun den Oscar in den Händen zu halten", freute sich Deutschlandchef Christian Vogt am Montag.

Er bedankte sich bei Regisseur Martin Scorsese für sein Vertrauen und bei allen MitarbeiterInnen: "In 'Hugo Cabret' haben wir bewiesen, dass wir die kompletten visuellen Effekte für eine große Hollywood-Produktion pünktlich liefern können", so Vogt. Pixomondo ist nach eigenen Angaben für rund 98 Prozent der digital bearbeiteten Bilder des Erfolgsstreifens verantwortlich.

In Los Angeles hatten die Pixomondo-Mitarbeiter Ben Grossmann und Alex Henning den Preis entgegengenommen, gemeinsam mit Martin Scorseses Effekte-Supervisor Robert Legato. Ein großer Teil der Effekte entstand allerdings in den deutschen Studios in Stuttgart, Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. (APA)

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    Alex Henning (links), Rob Legato (mitte) und Ben Grossmann.

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