Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend schwächer

27. Februar 2012, 10:57
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Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag überwiegend mit Kursverlusten tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gab um 13,45 Zähler oder 0,14 Prozent auf 9.633,93 Punkte nach. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 189,00 Zähler (minus 0,88 Prozent) auf 21.217,86 Einheiten.

Terrain abgeben mussten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.946,78 Zählern und einem Minus von 31,30 Punkten oder 1,05 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 34,5 Zähler oder 0,79 Prozent auf 4.354,50 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg hingegen um 7,43 Punkte oder 0,30 Prozent auf 2.447,06 Punkte.

Der hohe Ölpreis schürt Sorgen um das wirtschaftliche Wachstum, kommentierten Händler die mehrheitlich schwächere Tendenz. Der Ölpreis sank zwar in der Früh etwas, war aber zuvor auf den höchsten Stand seit mehr als neun Monaten geklettert.

Chinas wirtschaftliche Entwicklung steht nach Einschätzung der Weltbank an einem "Wendepunkt". Tiefgreifende marktwirtschaftliche Reformen seien notwendig, um langfristig Wirtschaftswachstum wahren zu können, heißt es in dem Bericht, den Weltbank-Präsident Robert Zoellick vorstellte. Nach drei Jahrzehnten mit rund zehn Prozent Wachstum brauche China eine "neue Entwicklungsstrategie".

An der Börse in Hongkong zählten Cathay Pacific mit einem Abschlag von 4,22 Prozent auf 14,08 Hongkong Dollar zu den größeren Verlierern. China Life Insurance büßten 3,09 Prozent auf 23,50 Hongkong Dollar ein und Esprit korrigierten um 2,92 Prozent nach unten auf 17,26 Dollar.

In Singapur rutschten Cosco Corporation knapp fünf Prozent ins Minus und notierten bei 1,15 Singapur Dollar. Jardine Matheson gaben 2,28 Prozent auf 48,37 Singapur Dollar nach, während Sinapore Airlines um 1,31 Prozent auf 10,84 Dollar zulegen konnten.

Der Aktienmarkt in Tokio zeigte ein uneinheitliches Bild. Vor allem Aktien japanischer exportorientierter Unternehmen zählten zu den Gewinnern, nachdem der Yen im Vergleich zum US-Dollar weiter nachgegeben hatte. So stiegen etwa Sharp um 3,18 Prozent und Canon um 1,80 Prozent. Aktien von Sony gewannen um 1,15 Prozent. (APA)

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