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Istanbul- In Istanbul haben sich am Sonntag rund 20.000 Menschen an einer Kundgebung zum 20. Jahrestag eines Massakers im Krieg um die Kaukasus-Enklave Provinz Nagorny-Karabach (Berg-Karabach) beteiligt. Die Demonstranten schwenkten türkische und aserbaidschanische Flaggen und Spruchbänder mit Aufschriften wie "Stoppt die armenische Aggression" oder "Vergesst den Völkermord an türkischen Menschen durch armenische Banden nicht". Die Kundgebung bezog sich auf das Massaker von Chodschali, das zwischen den Kriegsbeteiligten bis heute umstritten ist.
Die Kundgebung auf dem Taksim-Platz wurde von türkischen Nationalisten unterschiedlicher Couleur und auch von Innenminister Idris Naim Sahin unterstützt. Laut aserbaidschanischen Angaben wurden in dem Dorf Chodschali in Berg-Karabach Ende Februar 1992 insgesamt 613 Menschen von armenischen Milizen umgebracht.
Die Regierung in Baku wirft den Armeniern einen "Völkermord" vor. Das Wort sorgt bei nationalistischen Türken regelmäßig für Wutausbrüche, wenn es für Massaker an Armeniern in der Schlussphase des Osmanischen Reiches verwendet wird. Im Krieg um Nagorny-Karabach wurden rund 30.000 Menschen getötet. (APA/AFP)
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1988 wurden in Sumgait und 1990 in Baku unzählige Menschen armenische Minderheit in Aserbaitschan auf grausamste Weise umgebracht. Schwangeren wurde das ungeborene Kind rausgeschnitten und ins Feuer geworfen. Viele wurden lebendig verbrannt, auch Kleinkinder. Das sogar unweit von einer Polizeistation der Aseris entfernt.
Im Gegensatz zu den Massakern an Armenier wurde der angebliche Massaker von Khochali von "Human rights watch" genau untersucht. Das Ergebnis war ernüchternd. Es gab kein Indiz für ein Mitschuld der Karabach-Armenier.
Die aserische Soldaten haben ihr eigenes Bevölkerung als Schutzschild benutzt, um sich von der Offensive der Karabach-Einheiten zu schützen.
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