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Franz Ribery - er will es allen zeigen.

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Dortmund lässt nichts anbrennen.

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München - Der FC Bayern München hat dank Franck Ribery in Galaform den ersten Akt der Krisenbewältigung geschafft. Beim eindrucksvollen 2:0 (1:0)-Heimsieg in einem rasanten Verfolgerduell der deutschen Fußball-Bundesliga gegen den FC Schalke 04 funktionierte das Münchner Kollektiv am Sonntag wie in besten Zeiten. Die Bayern, für die David Alaba durchspielte, sind damit wieder erster Jäger von Tabellenführer Borussia Dortmund, der im Abendspiel auf Hannover 96 traf.

Mann des Tages war Ribery, der das intensive und temporeiche Spitzenspiel mit seinen Saisontoren neun und zehn (36., 55.) im Alleingang entschied. Die "Einer-für-alle"-Forderung von Chef Karl-Heinz Rummenigge nach der Champions-League-Niederlage in Basel wurde vom Münchner Starensemble erfolgreich umgesetzt. Die vom Kräfteverschleiß in der Europa League gezeichneten Schalker (Christian Fuchs spielte durch) verpassten im Titel-Vierkampf vorerst den Anschluss nach oben.

Das Bemühen der Bayern, wieder als Mannschaft aufzutreten, war von Beginn an zu merken. Schnell, aggressiv, engagiert und vor allem variabel in der Offensive - die Münchener zeigten alles, was sie zuletzt vermissen ließen. Besonders der Angriff mit Ribery, Thomas Müller und Arjen Robben zeigte sich so spielfreudig wie lange nicht mehr.

Die Schalker hielten nur in der Anfangsphase mit, als noch die Kraft reichte. Immerhin hatten sie vor der Pause zwei gute Möglichkeiten, unter anderem ein Gewaltschuss von Fuchs (44.).

Doch die Gastgeber ließen sich diesmal nicht beeindrucken. Die Bayern dominierten mehr und mehr - und kamen zur verdienten Führung durch Ribery. Der Franzose hob die Kugel über den unnötig herauslaufenden Hildebrand und schob sie ins leere Tor. Anschließend lief er zu seinem Trainer Heynckes und klatschte ihn demonstrativ ab. Noch in den Tagen zuvor hatte es wegen seines verweigerten Handschlags bei seiner Auswechslung in Basel Diskussionen gegeben. Mit dem 2:0 durch einen abgefälschten Schuss machte er seinen fünften Doppelpack in der Bundesliga perfekt.

BVB knapp, aber doch

Im Abendspiel wahrte dann Meister Borussia Dortmund seinen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Bayern. Der BVB setzte sich am Sonntagabend vor 80.720 Zuschauern im Signal-Iduna-Park gegen Hannover 96 mit 3:1 (1:0) durch. Mann des Spiels war Doppeltorschütze Robert Lewandowski (27., 54.), den dritten Treffer steuerte Ivan Perisic (92.) bei. Dortmund stellte mit dem siebenten Liga-Sieg in Serie den Vereinsrekord ein. Der Tabellenführer ist jetzt schon seit 17 Partien ungeschlagen. Mittelfeldspieler Sven Bender schied mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus.

Bei den unterlegenen Gästen spielte Emanuel Pogatetz in der Innenverteidigung durch, Samuel Radlinger und Daniel Royer standen nicht im Aufgebot. Den Ehrentreffer erzielte Didier Ya Konan (60.).(APA)