Gelder abgezweigt: Juan Carlos' Schwiegersohn vor Gericht

25. Februar 2012, 14:23
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Inaki Urdangarin beteuert seine Unschuld

Palma de Mallorca - Inaki Urdangarin, Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos, ist im Zuge eines Finanzskandals vor Gericht in Palma de Mallorca erschienen. Vor Betreten des Gebäudes beteuerte er am Samstag seine Unschuld. "Ich bin gekommen, um die Wahrheit zu klären und meine Ehre wiederherzustellen", sagte er vor Journalisten. Der 44-jährige frühere Handballstar steht im Verdacht, Millionensummen von Steuergeldern veruntreut zu haben.

Die finanziellen Entscheidungen, die er getroffen haben, seien korrekt und transparent gewesen, sagte er. Vor dem Gericht demonstrierten etwa 500 Menschen gegen Korruption und gegen die Monarchie. Der Ehemann von Königstochter Cristina ist in der Geschichte der spanischen Monarchie der erste Angehörige des Königshauses, der in einem Finanzskandal als Beschuldigter vor Gericht erscheinen muss.

Fördergelder abgezweigt

Ermittlungsrichter Jose Castro legt Urdangarin zur Last, als Chef einer gemeinnützigen Stiftung Fördergelder auf private Konten abgezweigt zu haben. König Juan Carlos (74) war wegen der Ermittlungen zu seinem Schwiegersohn auf Distanz gegangen und hatte ihn von allen offiziellen Terminen des Königshauses streichen lassen.

Die Affäre ist Teil eines größeren Korruptionsskandals um den Ex-Regierungschef der Balearen, Jaume Matas. Die Vernehmung Urdangarins fand daher in Palma de Mallorca statt. (APA)

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    Der Ermittlungsrichter legt Inaki Urdangarin zur Last, als Chef einer gemeinnützigen Stiftung Fördergelder auf private Konten abgezweigt zu haben.

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