Aufseher von Telekomfirma Sprint gegen MetroPCS-Kauf

25. Februar 2012, 11:51
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Nicht der richtige Zeitpunkt für einen Kauf, so Kontreolleure und Firmenspitze

Der Verwaltungsrat des US-Telekomkonzerns Sprint Nextel hat Kreisen zufolge in letzter Minute die milliardenschwere Übernahme des kleineren Konkurrenten MetroPCS Communications verhindert. Es handele sich nach Ansicht der Kontrolleure und der Unternehmensspitze nicht um den richtigen Zeitpunkt für den Kauf, verlautete aus den Kreisen. Demnach fiel die Entscheidung bereits am Mittwoch. Sprint habe den MetroPCS-Aktionären einen Aufschlag von 30 Prozent in Form von Aktien und Bargeld anbieten wollen.

Netz modernisieren

Sprint muss für sieben Milliarden Dollar sein Netz modernisieren. Zudem zahlt das Unternehmen für den Verkauf des iPhones vergleichsweise hohe Abgaben an Apple. Deswegen war die Befürchtung aufgekommen, dass sich der Konzern mit der Fusion überheben könnte.

Kooperation

Sprint ist ein Konkurrent der Deutschen Telekom auf dem US-Markt. Weil der Verkauf der Telekom-Tochter T-Mobile USA an AT&T scheiterte, gehen Experten davon aus, dass Sprint und der deutsche Konzern künftig zusammenarbeiten könnten. (Reuters)

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