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London - Ein geplanter Auftritt des früheren IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn an der britischen Eliteuniversität Cambridge stößt auf den Widerstand von Studenten. Angesichts der gegen den Franzosen erhobenen Vorwürfe müsse die Einladung zurückgezogen werden, heißt es in einer Petition, die bis zum Samstag von mehr als 360 Studenten unterzeichnet wurde. Dem 62-Jährigen Rederecht zu erteilen, würde die gegen ihn erhobenen Vorwürfe verharmlosen, sagte Studentenvertreterin Ruth Graham der Nachrichtenagentur AFP.
Strauss-Kahn soll am 9. März im angesehenen Debattierklub Cambridge Union Society über Weltwirtschaftsfragen sprechen. Eine Sprecherin der Society sagte auf Anfrage, der Franzose sei seit 2010 immer wieder eingeladen worden. "Der Grund für die Einladung ist, dass er eine faszinierende Persönlichkeit ist und außerordentliches Wissen auf diesem Gebiet hat."
Strauss-Kahn hatte im vergangenen Jahr wochenlang für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er am New Yorker Flughafen wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung eines Zimmermädchens festgenommen worden war. In dem zivilrechtlichen Verfahren gegen ihn soll am 15. März die erste Anhörung stattfinden. Ein Strafverfahren hatte die US-Justiz eingestellt, da Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens aufgekommen waren. Im Zuge der Affäre trat Strauss-Kahn als Chef des IWF zurück.
Die französische Justiz hatte ihrerseits in dieser Woche entschieden, dass sie in einer Affäre um Sex-Partys in Luxushotels in Paris und Washington ein Ermittlungsverfahren gegen Strauss-Kahn einleiten will. Dabei soll es nach Angaben aus Justizkreisen um seine mögliche Beteiligung an Zuhälterei und Beihilfe bei der Veruntreuung von Firmengeldern gehen. (APA)
Bei dem Verfahren geht es um Sex-Partys, an denen auch Polizisten beteiligt gewesen sein sollen
Affäre hatte zum Rücktritt des früheren IWF-Chefs geführt
Die Affäre um Strauss-Kahn hat Spuren in der französischen Gesellschaft gelassen
Ex-IWF-Chef soll seinem angeblichen Opfer sechs Millionen Dollar zahlen
Anwälte: Sechs Millionen Dollar Schadensersatz "dramatisch inkorrekt"
Ex-IWF-Chef unter Polizeiaufsicht auf freiem Fuß
Laut Staatsanwaltschaft wurden neue Ermittlungen angeordnet - Verfahren wegen "organisierter Zuhälterei" läuft bereits
Haus in Washington noch immer unverkauft
Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizei vor Debattierclub - Zwei Festnahmen
Der einstige IWF-Chef wird der Beihilfe zur Prostitution verdächtigt - Auch in Wien war er unterwegs
Einleitung von Anklageverfahren noch unklar
Er soll an von Unternehmen bezahlten Sex-Partys teilgenommen haben - Anklage droht
Pariser Staatsanwaltschaft will persönliche Begegnung
Überwachungsvideo zeigt Strauss-Kahn und das Zimmermädchen kurz nach ihrem Zusammentreffen
"DSK ist bei seiner Version geblieben, sie auch"
Sexuelle Beziehung zu Zimmermädchen nannte er "einvernehmlich, aber dumm"
Ankunft in Paris knapp vier Monate nach Festnahme in New York
Manager: "Sowohl mit ihrer Arbeit als auch mit ihrem Verhalten vollkommen zufrieden"
Geschäftsmann soll Abende mit Prostituierten in Österreich, Spanien und Belgien organisiert haben
Applaus nach Rede von Ex-Währungsfonds-Chef – Zimmermädchen soll Job behalten
SMS an mutmaßlichen Zuhälter
vor studentInnen groß dastehen und gscheit daherreden.
als alternativvortragenden würde ich die gruppe der "Yes- Men" empfehlen:
http://theyesmen.org/ die haben auch schon am WEF in Davos gscheite sachen erklärt -;o )
...ich gebe ja zu, dass Strauss Kahn fachlich bestimmt vieles zu diesem Thema beizutragen hat... Aber einen, der mehrfach beschuldigt worden ist Sexorgien mit Prostituierten organisiert zu haben bzw. von vielen Kollegen und Parteikollegen als notorischer Grabscher bezeichnet wurde, als "faszinierende" Persönlichkeit zu bezeichnen ist grotesk...
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