"Es gibt wieder Hoffnung, dass Afrika etwas aufschließt"

Afrika ist der mit Abstand ärmste Kontinent - Doch in Ruanda, Ghana und Äthiopien wächst die Wirtschaft rasant

Anfang Februar verfällt die ruandische Regierung in einen Freudentaumel, an dem sie die Welt teilhaben lassen will. "Die Zahl der Menschen mit Zugang zu sauberem Wasser ist seit 2006 um zehn Prozent gestiegen, die Armut um zehn Prozent gefallen", twittert ein Beamter aus Kigali. "Von 1000 Neugeborenen versterben nicht mehr 86, sondern 50 vor dem fünften Lebensjahr."

Die Zahlen aus einer Befragung hunderter Haushalte verbreiten sich in eingeweihten Kreisen wie ein Lauffeuer. Die Weltbank in Washington lobt Ruandas Fortschritte, in Oxford spricht Ökonom Paul Collier von einem "Hattrick": Das Land verzeichne mehr Wachstum, weniger Armut und weniger Ungleichheit als je zuvor.

Ruanda, das noch 1994 in einem Völkermord versank, wird zu einem Paradefall für gelungene Entwicklung? "Genau so ist es", sagt Peter Wolff vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. Neben Ruanda, wo die Wirtschaft 2011 um acht Prozent gewachsen ist, verzeichnen auch Äthiopien (plus 7,5 Prozent) und Ghana (plus 14 Prozent) ungekannte Zuwachsraten.

Löwen am Sprung

Während in Nordafrika nach den Umstürzen und Bürgerkriegen ein Rückfall befürchtet wird, prognostiziert der Währungsfonds für die ärmste Region der Welt, Sub-Sahara-Afrika, ein Wachstum von 5,7 Prozent. Auch Niger, Kap Verde, Kenia und Sambia schlagen sich besser denn je. Vor zehn Jahren schrieb der Economist von Afrika als "hoffnungslosen Kontinent". Inzwischen erscheinen Studien vom Unternehmensberater McKinsey zu Afrika mit dem Titel "Lions on the move".

Der Weg ist natürlich noch lang: Laut Weltbank lebt jeder zweite Afrikaner von weniger als 1,25 Dollar am Tag. Im Tschad erreicht eines von fünf Kindern nicht das fünfte Lebensjahr, die Hungerkrise am Horn von Afrika hat deutlich gemacht, wie Millionen Menschen in einigen Regionen nicht einmal grundlegendste Bedürfnisse befriedigen können.

Doch es gibt eben Lichtblicke. Jene Länder, die wachsen, tun das kontinuierlich seit zehn Jahren. "Es gibt erstmals seit langem wieder Hoffnung, dass Afrika zum Rest der Welt etwas aufschließt", sagt Wolff. Er spricht gar von einer möglichen dritten Welle: "Nach den Tigerstaaten in den 70ern und den Schwellenländern in den 90ern, könnte einige Ländern Afrikas den Sprung schaffen".

Aber worauf fußen diese Entwicklungen? Kein Land gleicht dem anderen, doch die McKinsey-Studie weist zumindest auf einige Gemeinsamkeiten hin. So habe sich das politische Umfeld in Teilen des Kontinents verbessert. In Angola (2002) und Sierra Leone (2002) wurden Bürgerkriege beendet. In Ruanda, Uganda und Kap Verde wurde die Verwaltung modernisiert. "Die Demokratie ist auf dem Vormarsch", meint Forscher Wolff. "Zumindest 20 der 55 Länder des Kontinents gelten heute als demokratisch".

Zweifelsohne hat auch der Anstieg der Ölpreise seit 2000 das Wachstum beflügelt. Die Abhängigkeit vom schwarzen Gold ist freilich ein zweischneidiges Schwert. Sinkt der Ölpreis, erfolgt der Absturz meist rasant, weil die Exportwirtschaft nur auf einem Standbein steht. In einigen Ölländern wie Nigeria und Gabun profitiert vom Ressourcenreichtum zudem nur eine kleine Elite.

Aber der Aufschwung beruht nicht nur auf gestiegene Ölexporte. Laut McKinsey lässt sich überhaupt nur ein Fünftel des Wachstums in Afrika mit dem Faktor Ölpreis erklären. Investitionen sind auch in Infrastruktur, Hotellerie und Gastronomie geflossen. 2010 sind in Afrika erstmals mehr Auslandsinvestitionen getätigt worden als in Indien. Staaten wie Äthiopien und Ruanda haben ihre ländliche Produktion massiv gestärkt, Äthiopien exportiert inzwischen erfolgreich Zuchtvieh. In Ruanda wächst eine Mittelschicht heran, die auch den Konsum belebt.

Vom Aufschwung profitieren freilich nicht alle: "Nur auf Wachstum zu schielen reicht nicht. Gerade in Afrika geht das Wachstum der armen Bevölkerungsschicht mit jener der reichen Hand in Hand", sagt Pedro Martins vom britischen Overseas Development Institute.

Mit diesem Problem kämpft auch Ruanda, wie die Haushaltsbefragungen ergaben: In Kigali sind etwas mehr als zehn Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet, im Süden jeder Zweite. Diese Zahl kam nicht per Twitter, hätte sie doch nur die Euphorie gestört. (DER STANDARD Printausgabe, 25.2.2012)

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nicht dass man sich nicht an jeden strohhalm klammert.

hier eine wirksamere polizei, da ein bauprojekt, dort ein stromprojekt, und dann auch noch wasserzuleitungen.
es gibt sie ja tatsächlich diese kleineren und größeren projekte. und positiv-meldungen, dass z.b. in nigeria die ölförderung wieder irgendwie besser anläuft. und auch, dass sich administrativ etwas tut: z.b. derzeit eine registrierung der landwirte als betriebe - na bitte. die frage ist dennoch: was bedeutet das für ein land, in dem es immer wieder zur vertreibung der ärmsten der armen kommt, die sich vielleicht grad ein halbwegs zu hause geschaffen haben, z.b. weil ein infrastrukturprojekt (für die industrie: deutsche firma) gemacht wird. neben kolonialismus noch das problem, dass es kein freies land mehr gibt. aufglegte 11er?

schlapfen aus china machen noch keinen wohlstand

es zählt wohl der vorletzte absatz des artikels.
es stimmt schon, dass die BIP's so aussehen, als würden sie wachsen. aber es heißt meist nur, dass die üblichen exportprodukte wieder funktionieren.
es stimmt auch, dass sich in manchen städten eine mittelschicht zu bilden beginnt. aber was heißt das schon.
z.b. ghana. hat eine negative handelsbilanz, 46 % der bevölkerung lebt ohne infrastrukturen, 30 % in absoluter armut (UN_HDI)
nigeria ist überhaupt ein irrsinn. da ist die armutsrate von ca 30 % in den achziger Jahren auf ca. 70% in 2010 gestiegen - und das natürlich trotz steigenden bip's derzeit (nat. erhebungen) -
und wehe, wenn mc kinsey kommt :-) da beginnt die nächste krise.

Afrika

Ich bin der Meinung, dass hier wieder sehr vieles schön geredet wird. Kenia zB. - die Schulbildung der Kinder beläuft sich auch auf etwa 90%, aber nur 8 Jahre, bzw. müssen auch hier die Kinder finanziell dazu einen Beitrag leisten (für Schulkleidung oder Nahrung);dann der Massentourismus, - sehr viele Hotels werden von Indern gekauft und geleitet, unnötig zu erwähnen wie diese die Kenianer behandeln.
Und zuletzt die Wirtschaft, - viele Artikel, Lebensmittel werden exportiert, die Kenianer selbst mussten sich den teuren Mais aus den USA !!!! kaufen. Wir kennen Kenianer, sind in Kontakt mit ihnen, - das Geld das eingenommen wird, fliesst selten zu den Einheimischen!

http://www.youtube.com/watch?v=97etvV8IoHs
Soviel zum "Aufschwung" Afrikas!

Man kann Ruanda natürlich kritisieren

dennoch sollte man/frau nicht aus dem Auge verlieren, dass es den meisten Menschen besser geht, wenn z.B. Bildung und Landwirtschaft Prioritäten sind. Mittlerweile gehen in Ruanda 94 % der Kinder zur Grundschule und es wird nicht gehungert.Verglichen mit anderen afrikanischen Staaten ist Ruanda wenig korruptionsanfällig. Sogar die Ökologie gehört zu den Prioritäten der Regierung. Die in Afrika so beliebten Plastiktüten wird man in Ruanda vergeblich suchen. Auch Solaranlagen werden mehr und mehr gefördert. Die Wirtschafts-und Bildungsreformen haben die Armut abgebaut. Der wachsende Wohlstand wird auch nach und nach die tiefen Wunden des Völkermordes heilen.
Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"

Neoliberale Wachstumsfetischisten

dürfen nun wieder weiter träumen, wie schön. Sonst noch was von der Front?

Schön, dass sich Kigali, Mc Kinsey, die Weltbank und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik freuen. Das will ich gar nicht klein reden. Das ist für Afrika sicher auch wichtig.

McKinseys normstrategischer Ansatz ist bekannt. Zu empfehlen sind sie nicht.

In Bolga, Upper East Ghana habe ich eine McKinsey Studie zur Hotel-Errichtung für "Massentourismus" gesehen. Zimmerpreis: U$ 60. Ein reines Prestige-Objekt ohne Chance auf Auslastung.

Wegen dem Ölpreis hatte Ghana im Februar eine Inflation von 100%. Zum Glück regiert die NDC, die den Cedi stabil hält. In Nigeria sind deshalb Unruhen.

Hier geht es um Ressourcen. Die Deutschen stecken mit Jatropha tief im Biosprit. Mit ein Hauptgrund für die Hungersnot in der Sachel. Die Franzosen sind keinen Deut besser. Nun kommt China quer. Kein Wunder, dass investiert wird.

Am Land ist der Binnenhandel wichtig. Dennoch ist jedes Geld willkommen, das die Kaufkraft stärkt.

wenn das bevölkerungswachstum nicht gebremst wird, dann wird sich der lebensstandard nicht wesentlich verbessern

http://www.myweku.com/wp-conten... gure-1.gif

Wenn ich ein afrikanischer Kinderanführer wäre, würde ich zum Überlaufen der ganzen Welt aufrufen. Dafür passt es genau, wenn es viele junge Leute sind. So kann es eh nicht weiter gehen und wieso sollen diese Kinder ewig leidend abwarten?

Endlich mal gute Neuigkeiten aus dieser Ecke.

Aber die Gründe sind wohl klar.
Handel, Wirtschaftsaustausch, mehr Sicherheit, Aufschwung.

Nach der Unabhängigkeit stürzten sich viele aufrikanische Staaten leider in sozialistische Systeme.
Ließen sich auch als Stellvertreter im kalten Krieg abwechselnd von beiden Seiten mit Waffen versorgen und engagieren.

Ergebnis: Kollabierende Wirtschaften (Sozialismus), Länderübergreifende Bürgerkriege, auf geschlossene Grenzen für Wirtschaftsverkehr folgen örtliche Hungersnöte und Ressourcenknapheit.

Da man diese Übel beseitigt hat wird jedes afrikan. Land, dass sich in den Welthandel einklicken kann, bessere Aufstiegschancen haben.

Der Rest wird sich mit Typhusepedemien wie im isolierten Simbabwe herumschlagen und es Antimperialismus nennen ;)

Nur 6 Afrikanische Staaten waren offen kommunistisch. Laschere Kriterien steigern es auf 12 aber in einem 54-Staaten Kontinent nicht das was ich als "viel" bezeichnen würde.

Definiere viel.
Desweiteren wäre anzumerken, das nicht alle Diktaturen "Sorgenkinder" DR Kongo und Liberia.
In DR Kongo wurde 1961 der Sozialist und erster gewählter Regierungschef Patrice Lumumba mit belgischer Hilfe auf eine ziemlich grausame Weise ermordet. Bis heute herrscht Chaos.
Liberia, lange Zeit amerikanischer Abstellhafen für ehemalige amerikanische Sklaven (Hauptstadt Monrovia nach dem Präsidenten Monroe). Taylor sollte ein Begriff sein. Ein Diktator der beweist, das man kein Faschist oder Stalinist zu sein braucht, um trotzdem Massenmorde zu begehen. Ließ Doe foltern und ermorden (Video dazu gibts im Internet), der Mann der das Vollstreckte (Prince Johnson, auf dem Video zu sehen) kandidierte bei der letzten Präsidentschaftwahl

Das Beispiel Ruandas ist allerdings etwas fragwürdig, denn zum

"Handel, Wirtschaftsaustausch, mehr Sicherheit, Aufschwung" gehört hier ja auch die Quasi-Kolonialisierung Teilen Ost-Kongos. Was nur noch zum Teil über die Sicherheitsaspekte wegen der Hutu-Milizen rechtfertigbar war/ist.

Und was allgemein das Wirtschaftsmodell angeht: Viele "Länder", die auf den freien Markt gesetzt haben, haben damit vor allem die sprichwörtlichen oberen 10.000 genährt. Das alles, Korruption und Nepotismus, gepaart mit Stammesdenken (zwecks Machtsicherung, ist ein riesiges Problem, ganz unabhängig vom nominellen Wirtschaftssystem.

Das Einklinken in den Welthandel wird auch erst so richtig gelingen, wenn zuerst lokale Industrie aufgebaut wird und Handwerk + Landwirtschaft vor Billigimporten gerettet werden. Schutzzölle?

Na dann hats doch was gebracht, das Europa seinen Elektroschrott nach Ghana ausschifft.

Vielleicht lässt sich dort ein Recyclingfirma aufmachen, aus dem Dreck was machen und sauteuer in die europäischen Länder zurück verkaufen?

Gute Idee, das wär dann sogar mal sinnvoller Handel, aber da sie die technische Know-How dazu net haben, wirds halt im Slum verbrannt und das Metall rausgeklaubt.

Ich versteh nicht, dass es unter den Know How Inhabern bei uns niemanden gibt, der sich sozial engagieren will und da so was betreiben. Kennst wem, dann klopfe ich dort an.

Wundert mich auch, besonders das aussortieren von Müll ist eine arbeitsintensive Tätigkeit und bei den geringen Lohnkosten in Afrika müsste man eigentlich meinen, das das rentabel sein sollte.

Musst mal suchen über die Müllentsorgung in Kairo da gibts einen ganzen Stadtteil der die Müllentsorgung der Stadt übernimmt mit Recycling Raten von bis zu 80% ... was hat die Stadt gemacht, ausländische Müllentsorgung geholt, die das Zeug in der Wüste vergräbt.

Doppelt versaut: Die Leute im Armenviertel haben weniger Einkommen, die Stadt zahlt für die Entsorgung die früher gratis war jetzt auch noch Geld. Bescheuert.

Eine Recyclinggenossenschaft, die von Tauschhandel lebt. Die Kinder sortieren und bringen die wertvollen Sachen, andere Akfrikaner reparieren oder machen was draus und dann wird das Zeug verkauft und exportiert. Als Gegenleistung bekommen sie Essen, Kleidung, Bildung, Unterkunft. Wer macht es?

solange der rapide Anstieg

der Geburten anhält und aufgrund der hohen Kindezahlen nur ein Bruchteil Bildung erfährt (und der große Rest wieder aufgrund fehlender Bildung viele Kinder in die Welt setzt) kann Afrika kein konstantes Wirtschaftswachstum erleben, da der Kreislauf immer wieder neue Kriege(speziell zwischen Volksgruppen) und einen Teil der Hungersnöte( rasanter Zuwachs an Mensch und Vieh in Halbsteppen -so wie derzeit in Ostafrika - oder wie alle paar Jahre in der Sahelzone).
Das ist für den Nepotismus verschiedenster demokratisch gewählter Herrscher und die ressourcenausbeutenden Konzerne aus EU,US und China der beste Nährboden für Ausbeutung und. in Afrika. keine nachhaltige Wirtschaftspolitik

Verdient hätten es die Menschen dort auf jedenfall. Selbst 10% Wachstum sind auf dem Papier toll, aber bis der Kontinent mal auf die Beine kommt ist noch was ganz anderes nötig, nicht nur Wachstum. Die Korruption wird schon dafür sorgen, dass alles so bleibt, wie es bisher ist. Würden die Afrikaner wirklich mal stärker werden, kämen wir wohl nicht mehr so leicht und billig an Rohstoffe, oder könnten unseren Giftmüll dort umsonst entsorgen. Ich befürchte daher, dass selbst unsere Entwicklungshilfe nicht am Fortkommen dort unten interessiert ist.

Für Europa wäre ein wohlhabendes AFrika doch sensationell positiv.

Europa braucht Kunden für all die verfeinerten (grundsäätzlich eher nutzlosen) Produkte die man in jahrhundertelanger Arbeit aufgebaut hat ob dies Kristalle, Gläser, Schokolade, Wein, Käse elektronische Gimmicks etc.

Europa wird profitieren wenn hier alle herkommen um sich die Ruinen anzusehen und dafür teuer zu zahlen.

Wir brauchen Kunden die sich Produkte leisten können die mit europ. Patenten geschaffen werden wie z.b. teure Medikamente.

Marktwirtschaft ist (nicht nur aber auch) eine win-win Situation.

Der Kolonialismus war und ist hingegen immer eine lose-lose Situation. Die Nebenkosten für die Unterdrückung waren und sind immer höher als der Gewinn. (Das hat sogar der Gottseibeiuns Friedman rechnerisch nachgewiesen).

Soziale Marktwirtschaft, die politisch behirnt betrieben wird, ist aber was anderes.

So ist es, das ist klar. Dort leben aber viele junge Leute und den Kontinent aufhalten wird auch niemand können. Es würde also Sinn machen, so kapitalistisch wie wir alle angeblich sind, am Aufbau gezielt mitzuwirken und daran auch moderat zu verdienen. Hauptsache die Wirtschaft in Afrika kommt geregelt in Gang und wächst weiter, damit viele einigermaßen gut leben können.
Alternative wäre, die Afrikaner vergessen ihre "Religiosität" und überrennen uns einfach und nehmen sich, was ihnen zusteht.

"Anfang Februar verfällt die ruandische Regierung in einen Freudentaumel, an dem sie die Welt teilhaben lassen will. "

Das war startegisch sehr ungeschickt von der ruandischen Regierung derlei positive Entwicklungen an die grosse Glocke zu hängen.

Wird nun wohl nicht mehr lange dauern bis die ersten "Al Quaida" Nester in Ruanda geortet werden und die Oligarchen ihre Söldnerarmada ausrücken lassen um die gerade entstandenen Fabriken ähm ich meine "Al Quaida-Stützpunkte" in Grund und Boden zu bomben!

wirtschaftswachstum

1,25$/Tag mal 10% wachstum bringt in 10 jahren ein einkommen von 3,24$/Tag. also knapp 2$/tag mehr.
in europa als reinigungskraft mit 10€/Stunde bzw. 80€/Tag verglichen:
1%wachstum pro jahr bringt 80*1,01^10=88€/Tag, also 8€/tag mehr.

wie man sieht, wird die stunde arbeit eines afrikaners nie so viel "wert" sein wie die eines europäers. warum nicht? weil wir das wirtschaftssystem aufgebaut haben.
würden wir weltweit die arbeitsstunde eines jeden einzelnen menschen mit dem selben stundenlohn vergüten, würde unser weltsystem anders ausschauen.
achja, wir haben ja mehr bildung, jetzt weiß ich wieder den unterschied.
war nur mal so ein gedankenspiel....

Mehr Verbildung, ja, wäre an sich ein Grund dahin auszuwandern, weil da hätte man noch die Chance einfach zu leben.

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