Kleinaktionäre wehren sich gegen Umbauplan

24. Februar 2012, 23:01
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Wien - Der Umbau des Volksbankensektors gerät erneut ins Stocken. Zwar haben die "kleinen" Volksbanken mit einer Stimmenthaltung und einer Gegenstimme (soll aus Tirol kommen) grundsätzlich der Bildung des Haftungsverbunds zugestimmt. Bei der Aufspaltung in Verbundbank (ÖVAG) und Abbaubank (für faule Kredite, Leasing und Rumänien) spießt es sich aber noch.

Dabei geht es um Besitzverhältnisse und um Refinanzierung der Badbank. Geplant war, dass diese an der Verbundbank beteiligt ist; die "kleinen" Volksbanken sollen die Mehrheit an Verbund- wie Abbaubank halten. Minderheitsanteile an selbiger hielten die deutschen Bankpartner und der Bund als Partizipationskapital-Eigner.

Die Deutschen wollen dem Modell nicht zustimmen, auch das Finanzministerium wartet ab, ist aus Bankkreisen zu hören. Beide wähnen bei der Lösung die Volksbanken bevorzugt. Nun wird "hektisch nach Lösungen gesucht", so ein involvierter Banker. (gra)

Wien - Der Umbau des Volksbankensektors gerät erneut ins Stocken. Zwar haben die "kleinen" Volksbanken mit einer Stimmenthaltung und einer Gegenstimme (soll aus Wien kommen) grundsätzlich der Bildung des Haftungsverbunds zugestimmt. Bei der Aufspaltung in Verbundbank (ÖVAG) und Abbaubank (für faule Kredite, Leasing und Rumänien) spießt es sich aber noch.

Dabei geht es um Besitzverhältnisse und um Refinanzierung der Badbank. Geplant war, dass diese an der Verbundbank beteiligt ist; die "kleinen" Volksbanken sollen die Mehrheit an Verbund- wie Abbaubank halten. Minderheitsanteile an selbiger hielten die deutschen Bankpartner und der Bund als Partizipationskapital-Eigner. Die Deutschen wollen dem Modell nicht zustimmen, auch das Finanzministerium wartet ab, ist aus Bankkreisen zu hören.

Und ohne Teilnahme der Wiener hätte die ÖVAG ein Kapitalisierungsproblem. Die Aufsicht hat sich bereits eingeschaltet. (gra, DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.2.2012)

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