AUA zieht Klage gegen Niki zurück

24. Februar 2012, 17:42
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Wien - Schlappe für die AUA-Führung: Die Airline hat ihre Klage gegen die Zuteilung von Landerechten für Flüge zwischen Wien und Tel Aviv an Flyniki zurückgezogen. Die Klage sei vom Tisch und werde daher auch nicht mehr vom Verfassungsgerichtshof behandelt, hieß es aus dem Unternehmen. Die AUA reagierte damit auf einen Exklusivbericht des Standard aus der Vorwoche. Nun will die AUA auf der Strecke nach Tel Aviv ihre Kapazitäten aufstocken.

Gewerkschafts-Post

An Deutlichkeit ließ auch ein Brief des Vorsitzenden der Gewerkschaft Vida, Rudolf Kaske, an den AUA-Vorstand Peter Malanik nichts zu wünschen übrig: Hintergrund ist die von der AUA untersagte Freistellung von Pilot und Gewerkschafter Wolfgang Hable für Sozialpartnerverhandlungen.

In einem Schreiben vom Freitag, das dem Standard vorliegt, heißt es wörtlich: "Ich hoffe, dass es bei den nächsten Sozialpartnergesprächen in der Wirtschaftskammer kein Problem gibt, dass Arbeitnehmervertreter Ihres Unternehmens an den Verhandlungen teilnehmen. Dies deshalb, weil es ja auch kein Thema ist, dass Sie mit ihrem vollzähligen Team während der Arbeitszeit die Verhandlungen bestreiten." Kaske war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. (DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.2.2012)

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