Uwe gibt Gas

24. Februar 2012, 16:30
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Wie Uwe Scheuch sich in einem Film feiern lässt und von der Kärntner Jugend für Brad Pitt gehalten wird

"Du, Mama, wie war denn das damals eigentlich, wie ist denn der Papa in die Politik gekommen?", fragt Uwe Scheuchs Sohn. "Ma, das ist ja schon zehn Jahre her", beginnt Jutta Scheuch zu erzählen. Die Familie sitzt beim Frühstück, der Sohn berichtet, wie eine Mitschülerin den Vater für Brad Pitt gehalten hat, und Uwe Scheuch selbst gelingt die galante Überleitung von der Tätigkeit seiner Tochter in der Musikschule (gerade wurde das Lied "Gib Gas!" einstudiert) zu seinem großen Wirken in und für Kärnten. Scheuch, in erster Instanz zu einem halben Jahr unbedingt wegen Vorsteilsnahme verurteilt, verabschiedet sich, die Worte der Tochter aufgreifend, mit "Gib Gas!". 

Scheuch ist seit zehn Jahren in der Landespolitik, seit fünf Jahren in der Regierung. Das muss gefeiert werden. Auf insgesamt 17 Minuten wird das große Wirken Scheuchs breitgetreten, von der Landwirtschaftskammer bis in die Landesregierung. Neben FPÖ/FPK-Prominenz treten auch der Bauunternehmer Haselsteiner und Josef Martinz als Testimonials auf. Am Ende des Films - der beim Fest für Uwe Scheuch seine Uraufführung fand - steht ein Satz, der wie eine Drohung klingt: "Fortsetzung folgt!" Na dann: Gib Gas, Uwe! (seb, derStandard.at, 24.2.2012)

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