Fedora und OpenSuse unterstützen ARM-Prozessoren

24. Februar 2012, 15:52
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OpenSuse ab Version 12.2 - Fedora Remix für Raspberry Pi

Wie heise berichtet, wird OpenSuse 12.2 eine grundlegende Unterstützung für ARM-Prozessorkerne bieten. Die Version der Linux-Distribution ist für Juli geplant. Die Information stammt aus einer E-Mail die OpenSuse-Entwickler Andrew Wafaa verfasst hat. Bei einem Treffen wurde festgelegt, dass der Fokus auf der ARMv7-Architektur liegen soll. Diese wird von aktuellen Cortex-Prozessoren verwendet.

Deadline

Bis zum 1. Juni 2012 müssen alle Probleme behoben sein, damit die ARM-Unterstützung in OpenSuse 12.2 einfließen kann. Derzeit funktioniert die Übersetzung der Software für ARM-Kerne im Entwicklerzweig Factory noch nicht so, wie sie soll. Das Pandaboard soll als Referenzplattform dienen, da alle Entwickler es benutzen können. Es sollen aber auch andere Geräte unterstützt werden.

Fedora Remix

Von Fedora wurde ein Remix speziell für Raspberry Pi entwickelt. Der Mini-Computer ist nur so groß wie eine Kreditkarte und soll 19 Euro kosten. Die für vergangenen Mittwoch geplante Vorstellung des Remixes wurde aber wegen gesundheitlichen Problemen des Chef-Entwicklers verschoben. Raspbery Pi läuft mit einem ARM11-Kern, der noch die ARMv6-Architektur verwendet.

"Secondary Architecture"

ARM wird von Fedora 15 nur als "Secondary Architecture" unterstützt. In Fedora 18 soll ARM zu einer "Primary Architecture" werden und damit x86 und x64-Prozessoren gleich gestellt werden. (soc)

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