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Wien - Der Wiener Gemeinderat hat sich am Freitag einmal mehr mit dem Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) beschäftigt, das zuletzt wiederholt für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Diagnose der diversen Fraktionen fiel dabei unterschiedlich aus. FPÖ und ÖVP orteten grobe Mängel am "System AKH", die Regierungsparteien kritisierten hingegen die Opposition, die nach Ansicht der Regierung zu wenige konkrete Vorschläge aufzubieten hat.
FPÖ-Klubchef Johann Gudenus widmete sich in der Aktuellen Stunde vor allem den Korruptionsvorwürfen rund um das größte Spital des Landes. Denn im AKH soll es bei der Vergabe um einen - inzwischen neu ausgeschriebenen - 50 Millionen Euro schweren Reinigungsauftrag zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Sollte eine Spitals-Soap jemals in dem Spital spielen, wäre "Tango-Korrupti im Wiener AKH" ein zutreffender Titel, befand Gudenus.
"Narrenfreiheit"
Er verlangte dringend Konsequenzen, und zwar vor allem den Abschied des Generaldirektors des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV), Wilhelm Marhold, und von Spitalsdirektor Reinhard Krepler: "Wir fordern eine unverzügliche Ablöse der beiden Herrschaften." Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) gewähre "diesen Leuten Narrenfreiheit". Dabei sei der Fasching doch vorbei.
"Das System AKH liegt auf der Intensivstation", kritisierte auch die VP-Mandatarin Ingrid Korosec. Wobei sie nicht nur auf die "Skandalvergabe" verwies, sondern unter anderem auch auf die Implementierung des EDV-Systems AKIM, die inzwischen seit 15 Jahren laufe. Korosec sprach sich erneut für die Schaffung einer AKH-Betriebsführungsgesellschaft aus, in der die Stadt und die Medizin-Uni Wien vertreten sein sollten.
"Inkompetenz"
"Die FPÖ glänzt durch Inkompetenz", befand die Gesundheitssprecherin der Wiener Grünen, Sigrid Pilz. Die FPÖ mache keinen einzigen Vorschlag zur Weiterentwicklung des KAV. Wobei es durchaus "Baustellen" im AKH gebe, wie Pilz betonte. Kritik übte sie unter anderem an zu langen Diensten und den Nebenbeschäftigungen mancher Ärzte. Diese müssten sich verstärkt wieder auf ihre "Kernaufgabe", also das AKH, besinnen.
SP-Gemeinderat Christian Deutsch wandte sich ebenfalls an die blaue Fraktion: "Sie schaden durch Skandalisierung dem größten Krankenhaus des Landes und verunsichern Patienten mit Pauschalverurteilungen." Und die SPÖ, so versprach er, werde auch die Mitarbeiter im Krankenhaus in Schutz nehmen. Diese hätten es nicht verdient, von der FPÖ "in den Dreck" gezogen zu werden, sagte Deutsch. (APA)
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Wenigstens ist sie bei der Wahl der Stellvertreter/innen für ihre Rücktrittsforderung an Krepler abgestraft worden (mit großem Anstand Letzte !).
http://oevp-wien.at/nachricht... n_gewaehlt
"Neustart mit Alt-Last" (in doppeltem Sinn).
(nach dem Chris Hani-Hospital in Südafrika).
Es hat ca. 5000 Beschäftigte & täglich gehen soviele Leute dort aus & ein, wie in St. Pölten wohnen.
Es ist gleichzeitig medizinische Fakultät, Forschungsstätte, Weiterbildungsinstitution für zahlreiche Gesundheitsberufe, med. Magnet für Mitteleuropa, größtes Spital des Landes & Hauptmedizin-Versorger der Hauptstadt.
Na selbstverständlich gibt es in so einem Riesenbetrieb ALLES, ausgezeichnete Leute sowie Versager, empathische PflegerInnen & grausame AnschnautzerInnen, Präpotente & Ungute. 9/10 der Leute im AKH aber sind schwer in Ordnung.
Das "System Korruption" muss beseitigt werden, im AKH, bei der Gemeinde Wien, im KAV, in der FPÖ, im BZÖ, in der ÖVP, SPÖ & bei den Grünen.
Sollte es Belege für Korruption oder andere eklatante Probleme geben.
FAKTEN und BEWEISE!
Sollte es also solche Belege geben, dann haben die zuständigen Beamten in der Gemeinde den Hut zu nehmen und müssen den Posten frei machen.
Erfolgt im Falle von Bereisen kein Rücktritt, dann beweisen in diesem Fall SPÖ und Grüne, denn die haben in Wien derzeit das Zepter in der Hand, dass Korruption geduldet und Unfähigkeit toleriert wird.
Sollten FPÖ, ÖVP oder wer auch immer klare Beweise in Händen halten - auf den Tisch. Sollten dann SPÖ und Grüne nicht personelle Konsequenzen ziehen, dann liegt ein anderer Beweis auf den Tisch.
Nur das dauernde Gezanke ohne Fakten ist nicht dienlich - Fakten, Fakten, Fakten ... ganz einfach!
ich würde nicht pauschal für die Mitarbeiter die Hand ins Feuer legen. Glauben sie mir.
ABER HR. GUDENUS selbst wenn manches in der nahen Nähe der Realität liegt was sie vermuten - sie sind mit ihrer Gesinnung sowieso ganz im Eck -was anderes traue ich mich gar nicht schreiben.
dass die formulierung der krtik anders ist, wenn man in opposition ist oder in der regierung, verstehst aber schon?
in der sache solls halt stimmen und darf differenzeirt sein ...
s.p. ist eine der kompetentesten gesundheitspolitikerinnen die ich kenne
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