Kühbauer und das Ende des Fastens für den Kopf

24. Februar 2012, 14:01
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Admiras letzter Sieg datiert aus dem Oktober, das schlaucht die Psyche. Gegen Mattersburg soll endlich der Befreiungsschlag gelingen

Maria Enzersdorf - Seit vier Monaten wartet die Admira nun in der Fußball-Bundesliga auf einen Sieg. Gegen den Vorletzten Mattersburg soll jetzt am Samstag (16.00 Uhr/live Sky) endlich der Befreiungsschlag gelingen. Acht Spiele in Folge ohne Erfolg, das hatte ein - ja eigentlich immer noch moderate - Abrutschen auf Platz sechs zur Folge.

Für Dietmar Kühbauer wäre ein Sieg gut für den Kopf "und auch für den weiteren Verlauf des Frühjahrs wichtig." Unter Druck sieht der Admira-Trainer seine Mannschaft aber immer noch  nicht. "Auch wenn wir zuletzt nicht gewonnen haben, haben wir doch ganz gut gespielt." Dazu habe er in der Offensive im Vergleich zum 1:2 zuletzt in Innsbruck neue Alternativen: Stürmer Issiaka Ouedraogo steht nach dem Afrika-Cup wieder zur Verfügung.

Zu Hause hat der Aufsteiger in dieser Saison erst einmal verloren - 0:3 gegen die Wiener Austria. Die geordnete Mattersburger Defensive will Kühbauer mit gepflegtem Offensivfußball knacken: "Es muss ein Plan da sein." Außerdem gelte es, die sich ergebenden Möglichkeiten konsequenter abzuschließen. Plangemß eben.

Die Mattersburger allerdings kommen mit dem Selbstvertrauen eines 4:1-Sieges gegen Herbstmeister Ried in die Südstadt. "Das lässt bei uns aber die Pappeln nicht weiß ich wohin wachsen", versicherte Trainer Franz Lederer. "Wir wissen diese Leistung richtig einzuordnen." Die Admira habe Qualität, trotz Negativserie. Selber wollen die Mattersburger aktiv werden, "nur zu verteidigen, das ist nicht unser Spiel." Dazu kehrt Michael Mörz nach seiner Gelbsperre in die Startformation zurück, löst den zuletzt starken Exzentriker Ilco Naumoski wieder als Kapitän ab.

Bei der Admira fehlt neben dem gesperrten Rene Schicker, dem kranken Emin Sulimani und dem verletzten Patrick Mevoungou auch Außenverteidiger Gernot Plassnegger. Der Ex-Internationale zog sich im Training einen leichten Muskelfaserriss im Oberschenkel zu und fällt zumindest zwei Wochen aus. (APA/red)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen:

FC Trenkwalder Admira - SV Mattersburg (Samstag, 16.00 Uhr, Pappelstadion, SR Krassnitzer). Bisherige Saisonergebnisse: 2:1 (heim), 0:0 (auswärts)

Admira: Tischler - Auer, Windbichler, Dibon, Palla/Schrott - Seebacher, Schachner, Schwab, Jezek - Hosiner, Ouedraogo

Ersatz: Kuttin - Drescher, Toth, Zeman, Thürauer, B. Sulimani, Sabitzer

Es fehlen: R. Schicker (gesperrt), Plassnegger (Muskelfaserriss im Oberschenkel), E. Sulimani (krank), Mevoungou (Knieverletzung)

Fraglich: Palla (Bandscheiben-Probleme)

Mattersburg: Borenitsch - Farkas, Malic, Mravac, Pöllhuber - Höller, Ilsanker, Seidl, Mörz - Naumoski, Bürger

Ersatz: Böcskör - Rath, Parlov, Gartner, Röcher, Rodler, Spuller, Potzmann

Es fehlen: Domoraud, Steiner, Doleschal (alle verletzt bzw. rekonvaleszent)

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