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Beim Kampf gegen Ausstoß von Kohlendioxid soll es künftig nicht mehr zu Mehrfach-Subventionen aus verschiedenen Ressorts kommen.
Wien - Die Bund/Länder-Vereinbarung zur Neuordnung des Förderwesens liegt zur Begutachtung vor. Bis Ende kommenden Jahres soll demnach ein gemeinsames Förderkonzept der Gebietskörperschaften vorliegen, umgesetzt wird es dann bis spätestens Ende 2016. Das Einsparungspotenzial im Förderwesen wird mit bis zu 600 Millionen Euro angegeben.
In den Erläuterungen zum Begutachtungsentwurf wird darauf verwiesen, dass das neue abgestimmte Konzept eine Effizienzsteigerung von bis zu fünf Prozentpunkten bringen könnte. Dies ergebe sich daraus, dass laut Expertenschätzungen der Personalaufwand für die Abwicklung von Förderungen durchschnittlich 18,7 Prozent und die Sachkosten durchschnittlich 26,7 Prozent der Förderhöhe ausmachen. Bei einer Senkung des Verwaltungsaufwands um drei bis fünf Prozentpunkte wären eben 400 bis 600 Millionen Euro zu holen.
One-Stop-Shop-Prinzip
Allzu konkret wird noch nicht festgehalten, wie das abgestimmte Förder-System aussehen soll. Klar gestellt wird allerdings, dass ein One-Stop-Shop-Prinzip eingeführt werden soll. Das bedeutet, dass jeder Förderwerber nur mit einer einzigen Stelle in Verbindung tritt. Beispielsweise sollen alle Umweltförderungen bis hin zur Auszahlung über eine Stelle abgewickelt werden.
Allerdings wird eine Hintertüre offen gelassen. Sollte es "aus welchen Gründen immer" wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheinen, nur eine Stelle einzurichten, soll eine Einschränkung "auf die geringstmögliche Anzahl" erfolgen. Jedenfalls soll es eine führende Förderstelle geben.
Inhaltlich wird als Kernpunkt ein "Förderungskonzept" angestrebt. Dieses soll zwischen Bund und Ländern (unter Einbindung der Gemeinden) akkordiert werden und mehrere Jahre umfassen. Die Förderungsschwerpunkte sollen dabei für alle Beteiligten festgelegt werden. Im Begutachtungsentwurf wird als Beispiel das Ziel, den Kohlendioxidausstoß binnen fünf Jahren um 5 Prozent zu senken, angegeben.
Keine Mehrfach-Subventionen
In diesem Fall müsste das Konzept einem bestimmten Förderungsschwerpunkt zugewiesen werden, damit es nicht zu Mehrfach-Subventionen kommt. Im angesprochenen Fall würden die Förderungen etwa dem Bereich Umwelt zugewiesen, dafür nicht den Sektoren Verkehr oder Industrie. Pro Sparte würde dann eine mehrjährig angelegte Strategie ausgearbeitet. Am Beispiel Kohlendioxid: denkbar wäre hier etwa ein Förderprogramm zur thermischen Sanierung privater Gebäude. Grundsätzlich wird festgehalten, dass Projektförderungen gegenüber Basisförderungen zu bevorzugen sind.
Ferner vorgesehen sind effizientere Kontrollen sowie die Verpflichtung, das der Fördernehmer eine ausreichende Eigenleistung erbringt. Verwendet werden sollen grundsätzlich Musterförderverträge: In den einzelnen Papieren sollen die geförderten Leistungen möglichst genau spezifiziert werden, um den erforderlichen Nachweis der widmungsgemäßen Verwendung der Subventionen sicher zu stellen. Die Begutachtungsfrist läuft bis 4. April. (APA)
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förderungen waren noch nie wirtschaftlich sinnvoll. sie waren aber stets eine quelle und deckmantel für sonst offene korruption.
ich verstehe nicht wieso sich die österreichischen steuerzahler das gefallen lassen, aber sich stattdessen über lächerliche 12.000 euro pension für den blecha mokieren.
wir leben in einer marktwirtschaft. ich bin nicht dafür halbe sachen zu machen, also schaffen wir förderungen einfach generell ab!
Die Wohnbauförderung bringt den Menschen und der Wirtschaft etwas, Arbeitsplätze werden geschaffen entweder durch direkt subventionierte durch das AMS oder durch bezahlte Firmenansiedelungen, die Lebensmittelpreise werden seit zwanzig Jahren fast auf dem gleichen Niveau gehalten (zumindest die Erzeugerpreise), es gibt Förderungen für umweltfreundliche Maßnahmen, die etwas bringen, das sich nicht immer in barer Münze ausdrücken lässt, usw. Nicht alle Förderungen sind sinnvoll, ein Hinterfragen und Durchforsten ist angebracht, aber viele haben durchaus ihre Berechtigung.
das Bestreben eine zentrale Förderdatenbank einzurichten. - Ist wohl an paranoidem Datenschutzwahn gescheitert.
Hätte die gleiche Funktion wie das "One-Stop-Shop-Prinzip", bzw ermöglicht es erst.
Weiss jemand aus dem Forum, was daraus geworden ist ?
zu silverfinger
> thermische kollektoren sind ja zum heizen oder?
> denke es geht beim energieproblem eher um
> strom?!
Heizen 40%, Verkehr 40%, el. Strom 20%
so ca. hab ich den Energiemix im Kopf. Thermische Kollektoren liefern im Sommer ca. 300 W/m², PV liefert ca. 120 W/m². Beides halte ich für sinnvoll.
Die Speicherproblematik ist ein großes Thema. Allerdings könnte man die Pumpspeicher in AT statt für Atomstrom dafür nutzen.
.
Teil 1:
Ein "Förderungskonzept" sollte erst nach einem " Strukturkonzept", das allerdings von einer "Expertenkommission" zu evaluieren wäre, beschlossen werden. Davor müßte aber natürlich noch ein "Evaluierungskonzept" erarbeitet werden.
Alles klar?
Wann wird in unserem Land endlich kompetent darüber nachgedacht, wie man völlig neue Wege, insbesondere in der Forschungs- und Entwicklungsförderung beschreiten könnte.
http://so-for-humanity.com2000.at
"Heute" hat sich vergangene Woche darüber mockiert, dass Zeitungen mt geringem Leseranteil Förderungen von mehreren hunderttausend Euro jährlich erhält, dabei "Standard", "Kurier" und "Presse" mit den jeweiligen Beträgen genannt, gleichzeitig darauf hingewiesen, dass "Heute" keine Presseförderung erhält (ohne zu sagen, dass das bei Gratisblattln eben gesetzlich so ist), und tunlichst verschwiegen, wieviel das Mutterblattl "Kronen Zeitung" an Presseförderung erhält. Dabei wäre der Betrag sicher am interessantesten gewesen.
In der krone kann man nicht mal den sportteil lesen. Zu zeiten, wo in presse und standard der sportteil aus kleingedruckten ergebnislisten bestanden hat ..... Aber mit den online medien .
Nackerte kann man sich nowadays in der groessten pornobibliothek namens internet immer und ueberall anschauen .... Wieder ein grund weniger.
Aufgrund des kleinformats kann man die Krone icht mal gscheit dazu verwenden um darauf ein moebelstueck zu lackieren oder so ...
Ja grillsnzuender, auch zum fliegenjagen hat sie die richtige groesse.
weil man da erstens nicht so ohne weiteres rauskommt, ohne das man Österreichs Forschung isoliert und weil zweitens Euratom keine Förderung der Atomlobby ist....
(auch wenns politische Gruppierungen immer gerne so darstellen) Da gehts oftmals um medizinischen Strahlenschutz, und was ein Lungenröntgen mit Atomstromindustrie zu tun hat, würde ich schon mal gerne erfahren
Sie haben offenbar noch nie in den Euratom Vertrag geschaut. Macht an sich nichts, nur sollten Sie dann bleiben lassen, hier auf Obergscheit zu machen.
Kleiner Auszug: die Unterzeichner sind "entschlossen, die Voraussetzungen für die Entwicklung einer mächtigen Kernindustrie zu schaffen"
Kleine Nachhilfe: http://eur-lex.europa.eu/LexUriSer... 112:DE:PDF
so, und jetzt würde ich von ihnen gerne sehen, wo im angegebenen Dokument ihr kleiner Auszug steht.
Lassen sie mich raten: Finden sie nicht, und wissen sie warum, weils nicht drinnen steht.
Und selbst wenn es drinnen steht: Dieser Satz macht keinen Sinn. Definieren sie: Mächtige Kernindustrie und das Gegenteil davon
Ned bös sein, aber sie scheinen keinen Plan zu haben, deswegen auch gleich mal ihre Untergriffigkeit.
ok, hab gesucht und gefunden, aber was soll das?
Und überhaupt, Euratom ist super, weil (Zitat!)
"ENTSCHLOSSEN, auf zahlreichen anderen Ge
bieten zum Wohlstand ihrer Völker beizutragen...."
steht im selben Satz, sie sehen hoffentlich , wie komisch ihre Argumentation ist, aus einer Präambel auf irgendwas zu schließen. Dennoch nochmals für sie:
Mehr als die Hälfte der Gelder von Euratom gehen 1:1 in Spitäler bzw in Forschung in Spitälern, weil die medizinische Strahlenbelastung die signifikanteste Belastung ist.
Man kann also Euratom schlecht mit Ökostromförderung vergleichen, das eine sind großteils Forschungsgelder (für alles mögliche), das andere Industriesubvention für 4-5 Betriebe....
Hier über die Verwendung der Gelder:
http://www.raus-aus-euratom.at/downloads... endung.pdf
Vielleicht verwechseln Sie auch Euratom mit irgendwas Anderem?
ich hoffe, sie reden mit sich selbst. Diese Angriffigkeit ihrerseits geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven.
Wenn Raus-aus-euratom für sie eine objektive Quelle ist, dann ist das eben für sie so, das sind aber doch eher Laien, die hinter dieser Initative stehen (und genauso irrelevant wie die Prambel). Ich vertraue da eher auf meine Universitätsprofessoren. Vielleicht kennen sie sich einfach überahupt nicht aus und vielleicht mangelt es ihnen an einer gewissen Grundintelligenz. (Ich sag das nur so, weil irgendwann denke ich mir auch meinen Teil, siehe zweiter Satz)
P.S. Villeicht gehen sie mal auf ein Argument ein, anstatt dubiosen Blödsinn von sich zu geben?
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