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Wien - ÖVP-Seniorenbundobmann Andreas Khol drängt weiter auf eine schrittweise Angleichung des Frauenpensionsantrittsalters an jenes der Männer. "2014 kommt die nächste Reform", zeigte er sich bei einem Hintergrundgespräch am Donnerstagabend überzeugt. Kritik übten die VP-Senioren daran, dass die Reform der Invaliditätspension nicht gleichzeitig mit den anderen Sparpakets-Maßnahmen in Begutachtung geschickt worden ist. Khols Stellvertreterin Gertrude Aubauer forderte daher eine Fristsetzung in dieser Sache.
"Männer werden sich Diskriminierung nicht länger gefallen lassen"
Die Erhöhung des Frauenpensionsalters bleibt auf der Agenda, betonte Khol: "Wir müssen ungerechtfertigte Frauen-Privilegien abschaffen", sagte er, denn: "Die Männer werden sich diese Diskriminierung nicht länger gefallen lassen". Als Beispiel brachte er auch kinderlose Frauen: "Was unterscheidet die von kinderlosen Männern?" Auch das Argument, dass sich die Kindererziehungszeit negativ auf die Frauen-Pensionen auswirken würden, wischte er vom Tisch: Pro Kind werden (in der Regel) vier Jahr zur Pension angerechnet, so der Ex-Nationalratspräsident. Auch verwies er auf die höhere Lebenserwartung von Frauen (im Schnitt fünf Jahre) - die Konsequenz: "Die Frauen genießen den Guten Tropfen zehn Jahre länger".
Auch Kritik an der unterschiedlichen Pensionshöhe von Frauen und Männern relativierte der VP-Seniorenchef: Der Unterschied von 30 Prozent sei nur zu einem Drittel auf die (oftmals kritisierte) vermehrte Teilzeitarbeit von Frauen zurückzuführen. Achtzig Prozent der Teilzeit arbeitenden Frauen würden diesen Weg außerdem auf eigenen Wunsch einschlagen, so Khol. Zu zwei Drittel seien für die niedrigeren Pensionen andere Gründe verantwortlich: Erstens würden Frauen eben um fünf Jahre früher in Pension gehen, darüber hinaus seien auch jene Kollektivverträge verantwortlich, die in der Karenzzeit keine Gehaltsvorrückung vorsehen.
Invaliditätspension für Unter-50-Jährige
Nicht hinnehmen wollen die VP-Senioren den Aufschub der Erledigung der (für 2014 geplanten) Reform der Invaliditätspension für Unter-50-Jährige. Im Sozialministerium hat man bisher noch keinen Begutachtungsentwurf vorgelegt, mit Verweis auf die Komplexheit der Materie - dort will man das Thema "in den nächsten Wochen und Monaten" erledigen. Aubauer fordert, eine Frist für die Erledigung dieser Materie festzulegen - etwa bis Sommer. Fix vereinbart werden könnte diese Fristsetzung etwa im Koalitionsausschuss, so Khol. Die Verzögerung rieche nach SPÖ-Wahlkampf, meinte Aubauer.
Darüber hinaus forderte Khol einmal mehr "echte Belohnungsmodelle" für jene, die nach dem gesetzliche Pensionsantrittsalter weiterarbeiten. Die Anhebung der Pensionszuschläge, die mit dem aktuellen Sparpaket passieren (5,1 Prozent pro Jahr), sind Khol zu wenig: Er verwies auf die Forderung des Seniorenbunds nach zwölf Prozent mehr pro Jahr nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Darüber hinaus wünscht sich Khol ein "Opting-Out" für selbstständige Pensionisten aus der Selbstständigenvorsorgen. (APA)
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ungerechtfertigt privilegiert, man denke an die Hacklerpension. Es gibt jedoch Politiker, die das als Errungenschaft der Gerechtigkeit betrachten. Eigentlich sind sie aber dafür verantwortlich, dass nun ein umfangreicheres Sparpaket gepackt werden musste, weil in den letzten Jahren die Zusatzkosten für die Hacklerpensionen enorm angestiegen sind.
ist auf keinen Fall mehr zeitgemäß. Eine Anrechnung der Kindererziehungszeiten, aber mehr nicht. (Da möcht ich meine Bundesheerzeit aber auch angerechnet bekommen.) Bei den Beamtinnen gilt ja heute schon meist das gleiche Antrittsalter.
Fakt ist: Viele Pensionisten haben höhere Pensionen, als wir Frauen verdienen.
Fakt ist: Frauen tragen die Mehrfachbelastungen in Kinderversorgung, Einkommen und Pflege von kranken Angehörigen.
Fakt ist: Wir können oft nicht mehr als Teilzeit arbeiten, weil die anderen genannten Aufgaben eine Vollzeittätigkeit unmöglich machen.
Und die meisten Frauen mit 60, die ich kenne, sind in diesem Alter so müde gearbeitet, dass da von Pension geniessen nicht mehr viel gesprochen werden kann..
und der Herr wichtige Khol war feeeeest dabei, da matschgert jetzt der richtige.
Denen waren Stellungnahmen von Sozialpartnern und Interessensverbänden zu Gesetzesentwürfen fürchterlich wurscht - was sich allerdings in fehlender Qualität niederschlug und ständig repariert werden musste.
"Wien - Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, letzter sind im Alltag aber weniger durch Behinderungen und andere funktionale Beeinträchtigungen eingeschränkt. "
Zitat aus dem Standard-Artikel http://derstandard.at/132322280... -Handicaps
fühlt sich sichtlich wohl in seiner patriarchenrolle und quasselt über themen, die ihn gar nicht betreffen und nur frauen etwas angehen.. gehts noch grotesker? das lässt sich an absurdität nur noch toppen, wenn die rosenkranz beim kochen und inmitten ihrer reichen kinderschar als expertin zum thema frauenemanzipation befragt wird.
1) seh ich auch so ... warum sollten frauen nicht so lange arbeiten wie männer
2) dass sie im durchschnitt weniger verdienen liegt eher daran da sie meistens weniger erfahrung aufweisen können (wegen Karenzzeit etc.)
3) außerdem haben frauen eine höhere lebenserwartung - da geht dann die schere noch einmal auseinander
Karenzzeit raubt niemand Erfahrung!
Im Gegenteil: Verantwortung gegenüber den Kindern steigert die persönliche Erfahrung auf nahezu allen Ebenen; das gilt übrigens auch bei Vätern!
Die Frauen verdienen oftmals weniger als Männer (in vergleichbaren Berufen) weil dies die Firmenchefs so wollen und darauf beharren.
die karenzzeit als arbeitserfahrung im lebenslauf aufführen .. bin gespannt was die bei ihrem nächsten vorstellungsgespräch dazu sagen werden *lol*
vl sollte man es doch eher unter softskills hinschreiben
"kann gut mit aufmöpfigen kindern umgehen" "kann gut die produzierte sch***e wieder wegputzen* usw.
schon mal die Liste mit erlernten und ausgeübten Berufen durchgestöbert und die KV-Entgelte verglichen ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/List... wirtschaft
ja und was glauben Sie worauf dieser Missstand zurückgeführt werden kann? hmm?
genau: die Kinder
Fakt ist dass frauen länger und eher "daheim bleiben" als männer, da männer "eher" mehr verdienen als frauen und deshalb "eher kürzer daheim bleiben" als frauen
wie wird dieses teufelsrad jetzt wohl durchbrochen?
genau: männer müssten verpflichtend auch gleichlange daheim bleiben wie weibl. erwerbstätige, ansonsten setzt es eine ponäle
und das problem wäre gelöst ... aber frauen fühlen sich immer gleich persönlich angegriffen - da gehts um ganz andere sachen
Der der mehr verdient wird weiter arbeiten gehen um den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Das Geld gehört nicht dazu, die Ausbildungsdefizite der Partnerin zu subvebtionieren.
Haben Sie das noch nie reflektiert, wie so eine Familie funktioniert?
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