Wiener Börse schließt am Freitag höher

24. Februar 2012, 18:19
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Erholung zum Wochenausklang - Dauerthema Griechenland tritt etwas in den Hintergrund

Wien - Die Wiener Börse hat am Freitag deutlich fester geschlossen. Der ATX stieg um 35,43 Punkte oder 1,63 Prozent auf 2.212,61 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 18 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.195 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,14 Prozent, DAX/Frankfurt +0,84 Prozent, FTSE/London -0,02 Prozent und CAC-40/Paris +0,68 Prozent.

In einem international freundlichen Börsenumfeld ging es in Wien zum Wochenschluss besonders deutlich nach oben. Händlern zufolge profitierten die Börsen von zuletzt gut ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA.

So war auch der am Freitagnachmittag veröffentlichte Index des US-Verbrauchervertrauens überraschend gut ausgefallen. Der Index stieg auf den höchsten Stand seit Februar 2011. Das Thema Griechenland war zudem zuletzt wieder etwas in den Hintergrund getreten, meinten Händler.

Gut gesucht waren europaweit Bankwerte. Auch in Wien konnten die beiden Bankschwergewichte deutlich zulegen. Raiffeisen legten 4,65 Prozent auf 26,47 Euro zu und waren damit der Tagesgewinner im prime market. Erste Group stiegen bei gutem Volumen um 2,55 Prozent auf 18,50 Euro.

Unter den größeren Gewinnern fanden sich auch Wienerberger mit einem Plus von 3,34 Prozent auf 9,22 Euro. AMAG legten 3,49 Prozent auf 18,84 Euro zu. Laut einem Bericht des Wirtschaftsmagazins "Format" will der Investor Ronny Pecik nun auch bei dem Aluminiumhersteller einsteigen. Dafür gehe Pecik seit Wochen bei potenziellen Investoren Geld sammeln, will das Magazin aus Bankkreisen erfahren haben.

Für Bewegung sorgten auch einige Analystenkommentare. So stiegen Intercell nach einer Neueinstufung um 3,88 Prozent auf 2,33 Euro. Die Analysten der Erste Group haben ihre Empfehlung für die Aktie des Impfstoffherstellers von "reduce" auf "hold" angehoben.

Zumtobel verloren hingegen nach einer neuen Analyse 2,93 Prozent auf 13,59 Euro. Die Analysten der UBS haben zuletzt ihre Empfehlung für die Aktie des Leuchtenherstellers von "buy" auf "neutral" revidiert. Das Kursziel von 14,00 Euro wurde bestätigt. (APA)

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