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"I am the fly" - und ernähre mich von Schmerztabletten.

"Ihr werdet mir nicht fehlen."

Siegerfoto unmittelbar nach der Operation.
Valium ist super. Wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man's hat, wenn man's braucht: Ungefähr eine halbe Stunde bevor einem ein Maskierter das Lichtschwert ins Aug rammt, ist ein guter Zeitpunkt für Valium. Dann kann man, wenn die Schwester "So, jetzt sind Sie dran" ruft, mit heroischem Gestus aufstehen. So, als ginge man zur Polio-Impfung - falls die heute immer noch per Zuckerstück stattfindet. Durch die valiuminduzierte Wolke spürt man die Blick der anderen im Raum: "Scheißt sich der nicht an?", morsen sie einem in den Rücken. "Nö", antwortet der Rücken, "ich bin doch keine Mimi."
Woher ich das weiß? Weil ich Tage zuvor selbst ein In-den-Rücken-Starrer war. Und zwar, als ich zur Voruntersuchung hiersaß. Und mich - zum wievielten mal eigentlich? - fragte, ob ich das wirklich will. Ob ich nicht auch mit Brille und Kontaktlinsen glücklich war. Ob ich wirklich - so richtig wirklich - das Lichtschwert im Auge wollte. Ob ... und so weiter.
Reif mit dem richtigen "Stesser"
Aber im Grunde war die Entscheidung gefallen. Längst. Und immer wieder. Zuletzt, als ich drei Wochen zuvor um halb vier Uhr früh auf 3.000 Metern Seehöhe in einem Zelt saß und bei minus zwölf Grad Linsen ins Aug operieren wollte, während der Schneesturm mir die die Zeltplane ständig ins Gesicht schnalzte. Oder davor in verrauchten Lokalen. Oder nach 14 Stunden Bildschirm. Oder wenn sich das Aug wieder mal gegen die Linse sperrte. Oder ...
Kurz: Ich war reif. Es brauchte nur den richtigen "Stesser" - und ich bekam gleich drei.
Stesser eins war eine Doppelschwerpunktseite im STANDARD.
Stesser zwei kam von Eva. Eva ist erstens die Schwester meiner Freundin. Zweitens Unfallchirurgin. Drittens fast so ein Maulwurf wie ich. Irgendwann flog Eva auf Urlaub nach Istanbul - und kam sehend zurück: 800 Euro. Für beide Augen. "Am Vormittag ist Untersuchung - am Abend wird gelasert." Ich solle, sagt Eva seither, nicht so eine Mimi sein.
Stesser drei? Der Schnäppchen-Newsletter "Groupon" bot eine Augenlaser-OP zum türkischen Preis an. In Wien. Das Angebot stammt von einem slowakischen Arzt, der den Patienten die Reise nach Bratislava ersparen will - und in Wien eine Niederlassung gegründet hat. Statt der Patienten pendelt jetzt das Personal. Ich fragte - nur so - nach. Und bekam eine fachlich einwandfreie Antwort - in verheerendem Deutsch: Wenn ich meine Augen riskiere, will ich verstehen, was man mir vorher erklärt. Ich googelte: "Augen Laser Wien".
Sechs Wochen später schluckte ich Valium - und legte mich unters Lichtschwert. Ich bin schließlich keine Mimi.
Lasek statt Lasik
Davor hatte ich mich zum Experten gesurft. Drum war ich nicht überrascht, als mir Daniela Baumgartner nach der ersten Untersuchung durch einen ihrer Optiker "die schlechte Botschaft" überbrachte. Baumgartner ist die Niederlassungsleiterin der Care-Vision-Filiale in Wien. Care Vision ist eine EU-weit lasernde Kette. Davon gibt es mehrere. Daniela Baumgartners Optiker sah meine Augen und meinte, dass "die Lasik hier ziemlich sicher nicht geht - aber endgültig kann das erst der Dr. Berger sagen".
"Lasik" ist beim Augenlasern der Kindergeburtstag. Die Augen-OP für Mimis. Das millionenfach angewandte Standardprodukt. Bewusst schlicht formuliert: Mit einem Hobel wird ein Deckel von der Hornhaut gesäbelt. Der Laser lasert - Deckel drauf. Fertig. Schmerzen: fast null. Nach ein paar Tagen ist der Deckel wieder angewachsen.
Der Haken: Je schasaugerter man ist, desto mehr Hornhaut braucht man da. Bei Durchschnittshornhäuten ist daher meist bei fünf Dioptrien Schluss mit Lasik-lustig. Um bei Komplikationen genug Hornhautreserven zu haben. Ich habe neun Dioptrien.
Also Plan B. Plan B heißt "Lasek" oder PRK - und ist mühsamer. Hier wird kein Deckel geklappt, sondern Hornhaut weggeschabt. Bis die sich halbwegs wieder nachgebildet hat, kann es wehtun. "Eine gute Freundin wollte mir am Tag nach der OP die Freundschaft aufkündigen", erklärt Daniela Baumgartner. Warum sie es nicht getan hat? "Sie konnte zwei Tage lang nicht einmal telefonieren."
Eine OP wie ein Spaziergang
Vermutlich hat mich dieser Satz überzeugt: Weniger Schönfärben geht nicht. So was mag ich. Abgesehen davon fällt es mir schwer, gravierende Unterschiede zwischen den Anbietern auszumachen: Methode, medizinische, technische und hygienische Standards sind - soweit man das als Laie beurteilen kann - gleich. Die Ärzte haben langjährige Erfahrung. Die Preise schwanken deutlich (zwischen knapp 5.000 Euro und dem Groupon-Angebot um 1.000 Euro) - aber durch Ratenzahlungsmodelle (oder Teilerstattungen durch Zusatzkrankenversicherungen) fällt das langfristig - und über die Jahre mit den Kosten für Linsen/Brillen verglichen - kaum ins Gewicht. Außerdem: Sehen ist ein emotional besetztes Thema. Fazit: Die Wahl des Institutes ist Geschmackssache.
Anders formuliert: Augenlasern ist eine Standard-OP, die jährlich an zigtausend Patienten durchgeführt wird. Bei gleicher Qualifikation und genormten Standards sind Fehler und Komplikationen also eine Frage der Statistik. Nur: So cool sieht niemand die eigenen Augen. Nicht einmal auf Valium.
Ob ich nervös sei, fragt die Empfangsdame. Ist der Papst katholisch? "Gut so. Wenn jemand da Nein sagt, läuten bei uns Alarmglocken", strahlt sie mich an - und gibt mir Drogen.
Aber vermutlich wäre mir die OP selbst auch ohne Beruhigungsmittel wie ein Spaziergang vorgekommen: Das Auge wird ruhiggestellt und mit einer Klammer aufgehalten. Dann kommt ein Schwamm ("Das kann ein bisserl brennen, damit tragen wir die Hornhaut ab"). Danach fixiert man einen grünen Lichtpunkt in der über dem Kopf platzierten Maschine. Aus der kommt ein roter Blitz und wird zum Lichtwirbel - ähnlich Lasershows in Großraumdiscos. Es riecht nach verbranntem Haar (Horn!) - und nach 15 Sekunden ist alles vorbei. Zweites Aug. Fertig.
Euphorie macht sich breit
"Und, wie fühlen Sie sich?", fragt Joachim Berger - und strahlt. Es dauert, bis mir klar wird, dass ich das Lächeln des Augenarztes zehn Minuten zuvor nicht gesehen hätte. Nicht, wenn meine Brille dort, bei der Tür, auf dem Tisch liegt. (Die Brille hätte ich natürlich auch nicht gesehen.) "Die brauchen Sie nicht mehr", sagt Berger. Jetzt strahle ich.
Eine halbe Stunde lang sitze ich noch im Warteraum. Ich bin jetzt einer jener Leute, die ich ein paar Tage zuvor noch "Agenten in der Warteschleife" nannte: Sonnenbrille am Abend im geschlossenen Raum. Ich schaue: Im TV laufen die "Simpsons". Ich kann große und mittlere Schriften auf Plakaten an den Wänden lesen - und auch wenn das Kleingedruckte verschwimmt: Wow!
Bei der Nachuntersuchung eine halbe Stunde später ist Berger zufrieden. Er erinnert mich an die Schmerzmittel. Ich soll sie nehmen, bevor die Schmerzen kommen. Ich nicke. Berger weiß, dass ich den Rat zu spät befolgen werde. So wie (fast) alle Patienten: Das Valium wirkt. Die Betäubung ums Aug auch. Ich bin euphorisch. Schmerzen? Null. Und: Ich bin keine Mimi.
Schmerz lass nach
Mitten in der Nacht fahre ich hoch. Ich habe Draht im Aug. Stachel-, nein, NATO-Draht. Und einen Sandstrahler. Zum Glück trage ich die beim Schlafen vorgeschriebenen aufgeklebten Augenklappen - sonst würde ich reiben. Kratzen. Was auch immer.
Schmerzmittel her! Die doppelte Dosis. Und noch ein bisserl mehr: Die Schwester meiner Freundin hat es erlaubt. Und auch wenn nicht: Ich würde es trotzdem tun. Ich will, dass das aufhört. Aufhören! Jetzt! Bitte. Bitte. Bitte.
Wäre ich mit Daniela Baumgartner befreundet: Ich würde ihr die Freundschaft aufkündigen. Sofort. Aber ich kann nicht mal zum Telefon greifen. Geschweige denn jemanden anrufen. Jemand schraubt den Drahtknäuel immer tiefer in die Augenhöhle - und gießt Chilisauce drüber. Mehr Schmerzmittel. Erschießt mich. Nennt mich Mimi. Oder wie auch immer - aber! das! soll! aufhören!
Irgendwann gewinnt der Schlaf. Der nächste Tag ist besser. Also nur die Hölle. Ein schmerzhaft-elendes Dahinwinseln, das nur durch dumpfes Dösen und regelmäßiges Augeneintropfen strukturiert ist. Die Rollos sind zu. Irgendwann ist draußen Abend. Dann Nacht. Mir doch egal. Ich liebe Schmerztabletten!
Schwankende Sehleistung
Am nächsten Tag ist der Schmerz weg. Schlagartig. Es kratzt noch ein bisserl. Ich bin komplett gaga. Trotz heruntergelassener Rollos trage ich Sonnenbrillen. Ab und zu wage ich einen Blick auf die Straße. Und plötzlich: BUMM! Ich kann ja die Autokennzeichen lesen! Vier Stockwerke unter mir. Und das Straßenschild gegenüber. Und auch das drüben, am Eck. Jubel!
Ich habe mehr Glück als Verstand: Ich solle mich auf bis zu drei Tage böser Schmerzen einstellen, hatten Baumgartner und Berger gewarnt. Auf eine Woche Bildschirmabstinenz. Auf zwei, drei Wochen kompletten Ausfall beim Arbeiten. Aber am Abend des zweiten Tages beantworte ich ein SMS. Am nächsten Tag drei Mails. Es ist zwar Buchstabenraten und Doppelstrichklauben - aber: Es geht. Und alles, was in mittlerer bis größerer Entfernung ist, ist gut und strukturiert zu erkennen. Ich bin der Meinung: Das ist spitze!
In Wirklichkeit schwankt meine Sehleistung ständig. Obwohl ich nach vier Tagen wieder am Bildschirm arbeite (Standardschriftgröße: 24 Punkt), geht zwei Wochen nach der Operation manches leicht, manches kaum: Bildschirmarbeit (Schriftgröße: 14), Fernsehen und Kino sind kein Problem. Zeitungen und Bücher aber schwer bis unlesbar. Verheerend sind Museumskataloge, Texte auf Fotos, Glam- und andere Hochglanzmagazine. Speisekarten? Lassen wir doch den Ober empfehlen ...
Indoor mit Skibrille
Auto, Motorrad oder Rad fahren darf ich nicht. Was wirklich nervt, ist das Sportverbot: Schweiß, Wind, Schnee, Sand und Wasser (insbesondere Chlor), aber auch Magnesiastaub sind des Teufels. Ebenso Schläge, Druck und Dreck. An Belastungsgrenzen soll ich auch nicht. Vier Wochen lang. Meine Alltagssportarten sind Laufen, Schwimmen, Klettern und Radfahren. Oder ich koffere mit dem Hund durch Gatsch & Gegend. Nach einer Woche erbettle ich die Erlaubnis, zumindest am Spinningrad sitzen zu dürfen. Indoor mit Skibrille oder Mütze - gegen den Schweiß.
All das, höre ich bei den Kontrollen - und habe ich auch vor der OP gehört -, ist normal. Mehr noch: besser als sehr gut. Denn da die Hornhaut sich erst wieder zu ihrer normalen Stärke aufbauen muss, ist es völlig normal, dass die Sehkraft variiert. Bis zu einem Resümee kann es bis zu sechs Monate dauern. Und für eine Punktlandung bei null Dioptrien gibt es keine Garantie: Je höher die Fehlsichtigkeit war, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daneben zu enden. Bei neun Dioptrien liegt die Nuller-Chance bei 80, vielleicht 85 Prozent. Man kann dann nachlasern, heißt es bei den Vorgesprächen. Das ist im Preis dabei.
Sehen, was andere sehen
Die Neugier der Umwelt ist enorm. Ob es das wirklich wert sei, fragen in den Tagen danach Freunde, Bekannte und Kollegen. Und deren Bekannte: Kosten. Angst. Schmerzen. Die Risiken einer OP. Noch dazu einer an einem im Grunde gesunden Organ, das - korrigiert - eine Sehleistung von 125 Prozent bringt.
Nicht-Fehlsichtige stellen diese Frage als Feststellung. Sie können es nicht verstehen. Darum beneide ich sie. Aber wer selbst von klein auf mit Brille unterwegs war, fragt anders. Wer schon mit sieben oder acht Jahren nie ohne Krücke im Gesicht aus dem Haus konnte. Wer beim Völkerball das "Prime Target" und beim Fußball letzte Wahl war. Wer nie ordentlich schwimmen lernte, weil der Kopf die Brille über Wasser halten musste. Wer nicht vom Zehnmeterbrett springen durfte. Wer beim Betreten von Lokalen und beim Knutschen im Nebel stand. Wer später, mit Kontaktlinsen, täglich mit Chemie werkte. Wer mit verrutschten, verlorenen oder vertauschten Linsen rang. Wer im Sand, im Meer, am Berg oder im Wind fluchen lernte. Wer mit geschwollenen, verklebten Augen aufwachte, wenn er vergaß, die Linsen herauszunehmen: Diese Leute fragen anders. Sie wissen, wovon ich spreche. Und können nachempfinden, wie es sich anfühlt, nach mehr als 35 Jahren zum ersten Mal den Vogel, der auf dem Baum vor dem Fenster jeden Tag die Sonne begrüßt, nicht nur zu hören, sondern tatsächlich zu sehen. Einfach so, als sei es die natürlichste Sache der Welt. (derStandard.at, 24.2.2012)
Das Lasern beider Augen kostet bei Care Vision 2.400 Euro. Die Differenz zwischen dieser Summe und dem - ohne vorherige Ankündigung und gänzlich uneingefordert eingeräumten - "Journalistenpreis" geht an das Projekt "Sehen ohne Grenzen" des steirischen Augenarztes Markus Grasl.
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Ja das gibt es. Hier eine Erklärung dazu:
http://www.augenarzt-daepp.ch/sehschaer... .cfm#visus
http://de.wikipedia.org/wiki/Sehp... obentafeln
Der Standardwert für gute Sicht (optimal kann man nicht sagen, da es ja besser geht) ist 6/6 (20/20 Vision, wie die Amerikaner sagen). Natürlich sehen wir alle aber nicht gleich scharf. Die OP kann durchaus dazu führen, dass man besser, als dieser Standardwert sieht. Ich weis aber nicht ob man durch die OP besser sehen kann, als man vor der Kurzsichtigkeit konnte.
Es gibt aber wirklich Leute die mehr als 100% sehen.
Gehöre auch dazu aber leider nur mit einem Auge.
(und das ohne Lasik nur mit Kontaklinse)
Es gibt eine genormte Sehtafel mit genormten Abstand.
Dort gibt es eine Schriftgröße die 100% Sehleistung entsprechen.
Sieht man die noch kleiner Schrift darunte hat man mehr.
PS: Wir gefallen diese Werbepostings immer mehr ...
Vor Jahren fragte mich bei einem Empfang ein Mann, warum ich denn überhaupt eine Brille trage. Als ich ihm erklärte dass ich kurzssichtig sei fragte er warum ich mich nicht lasern lasse. Er habe es machen lassen und verstehe seither keinen Menschen mehr der noch freiwillig eine Brille trage (ausser wenn es aus medizinischen Gründen nicht anders möglich sei). Einige Zeit später habe ich mich ebenfalls lasern lassen und seither verstehe ich den Mann täglich. Ich konnte allerdings mit der Lasik- Methode operiert werden und das ging bei mir völlig komplikationslos. Schon nach wenigen Stunden war ich auch das leicht kratzige Gefühl in den Augen wieder los und sehe seither besser als jemals zuvor mit Brille.
... muss man dann erst wieder eine Brille tragen.
Das war die Aussage meines Augenarztes, als ich gefragt habe. Habe -5 Dioptrien beidseitig und Kontaktlinsen. Habe eigentlich keinerlei Probleme damit - ich denke in so einem Fall braucht man keine OP.
Bei Sportlern oder generellen Problemen mit Sehhilfen, kann ich es aber verstehen. Aber das mit der Altersweitsichtigkeit bleibt leider trotzdem...
ich habe vor ca. 6 Jahren meine Kurzsichtigkeit korrigieren lassen und benötige nun seit 2 Jahren zum Entziffern besonders kleiner Buchstaben und beim Lesen bei schlechtem Licht eine Lesebrille. Das wurde mir aber auch vor der OP angekündigt, da es nicht ungewöhnlich ist dass sich bei "normalen" Augen altersbedingt meist irgendwann einmal eine Weitsichtigkeit einstellt, fast alle meine gleichaltrigen Kollegen und Bekannten haben inzwischen ebenfalls eine Lesebrille. Das stört mich jedoch kaum, da ich die Brille nur gelegentlich verwende, während ich sie zuvor ständig tragen musste, ein großer Unterschied.
Wenn man vorher Kurzsichtig war und nicht lasert, dann braucht man die schweineteure Gleitsichtbrille, weil sich die Effekte nicht gegenseitig aufheben.
War man aber vorher (zb dank Lasern) Normalsichtig, dann braucht man nur eine Lesebrille, die sich sehr viele einfach um ein paar € beim Diskonter kaufen...
Das sollte man im Preis berücksichtigen.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Ganze ist nicht so sicher wie immer getan wird und es gibt Nebenwirkungen die noch in keiner Studie aufscheinen weil keiner eine macht, wer soll es auch bezahlen.
Manche Probleme mit der zu dünnen Hornhaut, Augendruck, Netzhautabhebungen kommen erst nach Jahren und werden dann mit der Op nicht mehr in Verbindung gebracht.
Nur aus Eitelkeit,B equemlichkeit oder weil ich so oft auf 3000 Meter Kontaklinsen wechseln muss würde ich keinen dazu raten.
Hier eine Seite wo einige Vertreten sind wo das ganze nicht so geklappt hat, die haben Ihr Leben dann auch geändert, aber in eine ganz andere Richtung.
http://www.netzhaut-selbsthilfe.de/
Danke bestens für den Link, und Sie haben völlig recht. Solange ich mit meinen weichen Kontaktliinsen weiterhin bestens zurechtkomme, kommt eine OP nicht in Frage.
Linsen im Zelt bei Kälte sind zwar ungut, kenn ich, den "eiskalten Schreck" am Auge, aber so oft kommt das auch nicht vor, und zur Not lass ich sie über Nacht im Auge.
Habe mir auch die Augen lasern lassen (LASEK), 4 Dioptrien, 2500 Euro. Bestes Geld, dass ich in meinem Leben ausgegeben hab. 3 Tage Schmerzen/extreme Lichtempfindlichkeit, dann perfekt. Sehleistung ist jetzt besser als normal.Die Operation dauert rein/raus monumentale 5 Minuten, völlig ohne Schmerzen (die kommen dann später).
Ich hab noch niemanden getroffen, der seine OP bereut hat. Finds Schade, dass soviele Leute sich nicht zu dem Schritt trauen.
Mir tuts Leid, dass so viele Leute nicht ausreichend darüber informiert werden. Mir kommt vor, die meisten Augenärzte reden nur über OPs, wenn der Patient nachfragt. Ausserdem gibt es viele Leute, wie Sie, die den Leuten Angst vor der OP einjagen.
und ich finde es extrem bedenklich, dass es als "Angst einjagen" bezeichnet wird, wenn man Patienten einfach über mögliche Risken und Komplikationen aufklärt. Wie bei jeder OP ist ausreichende Vorinformation das A und O. Dass die OP in Ihrem Fall geklappt hat, ist erfreulich, bedeutet aber nicht, dass diese für jeden so gut funktionieren muß, also seien Sie etwas vorsichtiger damit, diese OP Ihrem Umfeld einzureden.
Selber informieren und nachdenken kann einem keiner abnehmen.
Und irgeneine Seite ist das nicht wenn Sie sich genauer damit beschäftigt hätte.
Die Behandlung hat in gewissen Fällen ihre Berechtigung, aber in vielen ist Sie auch ein unnötiges Risiko.
.. und habe wegen einer laserop nachgefragt.
zu jung war die antwort. ich soll noch 2 jahre warten (bis ich 23-24 bin) damit die wirkung auch lange hält.
ich beneide den herrn und hoffe das bei mir in 2 jahren auch alles glatt läuft.
vorallem mit dem letzten absatz konnte ich mich sehr gut identifizieren.
wirklich schon mit mitte 20 vorbei mit der ständigen verschlechterung der sehkraft
meine kurzsichtigkeit ist bis zum eintreten der altersweitsichtigkeit ständig stärker geworden, was erst seit dann zum stehen gekommen zu sein scheint
ich hätte mich also wohl öfter mal nachlasern lassen müssen, wenn so was überhaupt möglich ist
dann lieber brille. stört mich kaum mehr (ist halt auch gewohnheitssache), und kann wirklich als modeaccessoire verstanden werden
vor 6 Jahren die Augen Lasern lassen... war anfangs die Hölle. Nach einem Monat hatte ich aber knapp 100% Sehstärke (vorher 4 Dioptrien) was ich unglaublich fand, 6 Jahre später trage ich wieder Brille... 1,5 auf beiden Seiten Tendenz-> steigend
Wie sollen Sie darüber etwas hören, wer würde Negativwerbung bezahlen.
Der Artikel beschreibt ja gut das erste Hochgefühl, die Euphorie wieder normal zu sehen.Da erzählen auch noch alle davon.
Was in einen Jahr ist wäre interssanter davon wird man nie etwas hören.
Das ganz ist nicht unsicher aber auch nicht so sicher das man es bedenkenlos nur wegen Bequemlichkeiten machen sollte.
mittlerweile ja, leider... soweit ich meinen Arzt und die Prozedur verstanden habe hab ich noch genug Hornhaut um einen zweiten Eingriff durchführen zu können. Ich glaub ich werd mir den aber für später aufheben und bis dann mit Brille/Kontaktlinsen rumlaufen. Prinzipiell muss ich aber sagen das ich auch genausoviele Leute kenn, die seit der OP keine Probleme mehr haben... scheint sehr Patientenabhängig zu sein
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