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Die mit der Bologna-Reform eingeführte Studienarchitektur aus Bachelor und Master sorgt seit Jahren für Kritik. Nun hat die deutsche Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) gegenüber der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" Fehler bei der Studienreform eingeräumt: "Wir haben zu viel über Strukturen und zu wenig über Inhalte und Ziele von Bildung diskutiert", sagte Schavan der "Zeit". In den 1990er Jahren habe man es verabsäumt, neben der strukturellen Reform auch die inhaltliche Dimension der Bologna-Reform zu diskutieren. "Als der Umbau (der Studiengänge) dann losging, war es erst mal zu spät", so Schavan.
Die deutsche Bildungsministerin forderte weiters, dass das Bachelor-Studium keine "bildungsfreie Zone" sein dürfe, vielmehr solle der Bachelor "ein breites Fundament an Wissen" schaffen. Der Bachelor solle dabei für das Allgemeine, der Master für das Spezielle da sein, so Schavan. (red, derStandard.at, 23.2.2012)
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...mal jemand von den bologna jammerern erklären, was jetzt genau der unterschied zwischen zwischen bologna und dem bisherigen system ist?
man redet immer von verschulung, was auch in der österreichischen umsetzung stimmt, aber wo ist das bei bologna vorgesehen...
der einzige unterschied ist, dass der erste abschnitt de fakto bachelor und der zweite master heisst...aja und die semesterwochenstunden heissen jetzt ects...mich würd mal eine ernsthafte auseinandersetzung interessieren, was das prinzipielle problem an bologna ist...meine behauptung: nicht bologna ist schlecht, sondern die österreichische umsetzung
hmm
bildungsfreie zone.
nun. aber warum denn?
solange in den steops abgeprüft wird, dass das symboltier für bildung der esel ist, ist doch im abbild des bildungsbegriffes der europäischen union alles in bester ordnung.
als esel schafft man es ja offenbar bis in die obersten positionen überall.
eine gewisse bornierte sturheit gepaart mit hirnrissigkeit erscheint tatsächlich das richtige in der bildung zu sein.
über cdu-minister lassen sich inzwischen nur ganz ähnliche dinge wie über övp minister sagen...warum überträgt man solchen menschen staatstragende funktionen?
das ist circa so, wie wenn man den Eismann von der Donauinsel zum fluglotsen macht. Alles vanille, aber dafür kein jet am richtigen ort.
Beim Versuch, die Erfolge der Absolvent/inn/en Technischer Studiengänge auf dem Arbeitsmarkt auf andere Studien zu übertragen, kopierte man das starre Studienmodell der Technischen Universitäten (1. Abschnitt alles Pflichtfächer, 2. Abschnitt zwar - theoretisch - 50 % Austauschbarkeit, dies wurde aber kaum genutzt oder übl(ich)erweise von den Studienkommissionen abgeschmettert).
Typischer Fall von:
Bürokratisch ganz wunderbar, ansonsten zum Kren-Reiben.
Viel Geld verpulvert für nichts. Das Leben, Lernen und Studieren einer halben Generation von Studenten verspielt, produziert für die hochqualifizierte Arbeitslosigkeit (Spanien! Portugal! Frankreich!). Wahrlich, eine Glanzleistung!
in den österreichischen Unis angekommen ist, wird es wohl noch lange dauern.
Vielleicht kommen sie dann auch drauf, des es nirgends heißt, dass der titel Bachelor sein miúss, er kann auch Baccalaureus heißen oder anders und genaus mit dem Master, da kann der Magister oder Dipl.-Ing wieder her. Manche deutsche Unis tun das, die im Osten.
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