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vergrößern 800x644Noch im Jahr 2013, hoffen die Initiatoren zweier Volksabstimmungen, soll eine Entscheidung über eine Wiedervereinigung der Region Jura getroffen werden.
Die Jurafrage bewegt die Schweiz seit Jahrzehnten. Die von großteils katholischen Französischsprachigen bewohnte Region im Nordwesten der Schweiz wurde erst 1979 als eigenständiger Kanton in den Staatenverbund aufgenommen. Zuvor standen die Jurassier unter der Herrschaft des deutschsprachig-protestantischen Kantons Bern.
Béliers stahlen Unspunnenstein
Dass einige Gemeinden sich damals in Volksabstimmungen dafür entschieden, bei Bern zu bleiben, wollen die Separatisten der Jugendorganisation "Béliers" (Widder") nicht akzeptieren. Die Gruppe kommt immer wieder mit spektakulären Anschlägen in die Medien: So stahlen sie 1984 den Unspunnenstein und gaben ihn erst 2001 zurück (derStandard.at berichtete), 2009 stahlen sie das Dach der Triangulationspyramide auf der Älggi-Alp oberhalb von Sachseln im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.
Umfragen geben den Jura-Separatisten wenig Chance auf Erfolg: Im Berner Jura ist eine stabile Zweidrittelmehrheit für den Verbleib beim Kanton Bern.
Wenn eine der beiden Abstimmungen gegen die angestrebte Wiedervereinigung ausgeht, ist das Thema damit offiziell vom Tisch. Allerdings können einzelne Gemeinden in einem zweiten Schritt entscheiden, zu welchem Kanton sie gehören wollen. So könnte zum Beispiel die separatistische Gemeinde Moutier ihren Anschluss an den Kanton Jura beschließen.
Bisher hat die Schweizer Zentralregierung diesen Ansatz blockiert. Die jurassische Regierungspräsidentin Elisabeth Baume-Schneider (SP) kann der Befürchtung, dass dadurch "ein Flickenteppich entstehen könnte", wenig abgewinnen: "Enklaven gibt es ja andernorts in der Schweiz auch."
SVP kritisiert "Geheimverhandlungen"
Die Rechtspartei SVP hingegen lehnt die Abstimmungen ab: Die Frage sei mit den Jura-Plebisziten in den 1970er Jahren beantwortet worden, betonten Vertreter der Partei. Außerdem kritisierte die SVP die Verhandlungen der beiden Kantone, die "unter größter Geheimhaltung" abgelaufen seien. Außer dem Kanton Jura und ein paar Separatisten habe im Berner Jura niemand das Bedürfnis geäußert.
Jura-Präsidentin Baume-Schneider sieht das anders: Seit der letzten Jura-Abstimmung seien 40 Jahre vergangen, wer heute jünger als 57 Jahre sei, habe damals nicht abstimmen können: "40 Jahre danach können beide Seiten erneut über den Kanton Jura abstimmen." (bed)
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Mr Hau,
Warten Sie nur ab. Das Fass wird auf jeden Fall wieder hoch gehen. Nur dank Riesenglück gab es in den 70er Jahren keine Toten. Die jurassischen Separatisten werden zündeln, was sich die berntreuen nicht gefallen lassen werden und schon eskaliert es.
Zumal haben ja die jurassischen Separatisten bereits verlauten lassen, dass sie das Ergebnis der Abstimmung nicht anerkennen werden, da sie auf dem völkerrechtswidrigen Blut-und-Boden Prinzip beharren, d.h. es dürfe nur abstimmen, wer seinen Heimatort im Berner Jura habe, egal wo er in der Schweiz leben......
Die Schweiz ist de facto schon bei der EU, hat jedenfalls die meisten Verträge mit unterzeichnet, ausserdem hat die wunderbare Schweiz grade massive Probleme ihren Franken stabil zu halten und muss dazu die eigenen Rücklagen auflösen und Schulden aufnehmen.
Wenn sies nicht täten implodiert denen die Wirtschaft.
z.B einen Überschuss von 100 Millionen Franken für 2011.
Habe ich noch nie von einem Bundesland der BRD gehört.
Auch die allermeisten Gemeinden wirtschaften in der Schweiz mit einem Plus, also schwaren Zahlen.
Das stehlen des Unspunnensteins als Anschag zu titulieren ist eindeutig übertrieben. Halte das für einen guten Gag ihn mit Euro Symbolen zu versehen. Das löst in der Schweiz natürlich massive Diskussionen aus. Ich glaube es gibt genügend Jurassier die das abspalten ihres Kantons bereut haben. Der Kanton Jura hat finanzielle Probleme.
"Die Jurafrage bewegt die Schweiz seit Jahrzehnten."
Kann ich also so nicht bestätigen. In der CH interessiert es eigentlich niemand, ausser den Jurassier, die offensichtlich keine grösseren Sorgen haben. Persönlich wäre ich für den Ausschluss des Juras (und der vom Jura beanspruchten Gebieten) aus der CH. Sollen sie doch als eigenständige Bananenrepublik glücklich werden.
Volle Zustimmung¨Ich halte persönlich nichts von Gaddafi, aber seine Idee, die französischsprechende Schweiz Frankreich anzugliedern finde ich in Anbetracht des "Jurassier-Gestürms" eine sehr gute Idee. Die jurasischen Politiker sind offensichtlich unterbeschäftigt, dass sie immer mit die Geschichte wieder aufwärmen. Sie täten besser daran endlich den bestehenden Kanton Jura wirtschaftlich auf sichere Beine zu stellen.
Auf Denkverweigerer, die nichts aus der Geschichte lernen wollen, verzichten wir gerne... - Sie klopfen immer noch dieselben dummen Sprüche, die man vor 40 Jahren von vielen ignoranten Deutschschweizern zu hören bekam. Damals war der Jurakonflikt gefährlich heiss, und der damalige SVP-Verteidigungsminister wollte, wie man seit ein paar Jahren weiss, den Jura militärisch besetzen.
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