Einigung

Versicherungsangestellte verdienen ab März mehr

23. Februar 2012, 12:19

KV-Gehälter im Innendienst steigen um 2,1 Prozent plus 46 Euro pauschal, Außendienstler bekommen um vier Prozent mehr

Wien - In der Versicherungsbranche haben Arbeitgeber und Gewerkschaft am späten Mittwochabend in der zweiten Kollektivvertragsverhandlungsrunde eine Einigung erzielt. Im Innendienst steigen die KV-Gehälter um 2,1 Prozent zuzüglich eines monatlichen Betrags von 46 Euro. Bei einem Bruttogehalt von 2.000 Euro würde dies zum Beispiel eine Erhöhung von 4,4 Prozent bedeuten, teilte die Gewerkschaft GPA-djp am Donnerstag mit. Im Außendienst wird das durchschnittliche Mindestentgelt um linear 4 Prozent angehoben.

Weiters werden die Lehrlingsentschädigungen um 4 Prozent und sämtliche kollektivvertraglichen Zulagen um 3,7 Prozent erhöht. Der Abschluss tritt mit 1. März 2012 in Kraft und gilt für 12 Monate. Laut Gewerkschafter Franz Urban bedeutet der Abschluss für viele Gehaltsgruppen "wesentlich mehr" als die Abgeltung der Teuerung. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.