Ultrabook XPS 13

Dells erstes Ultrabook ist flott, fällt bei Akkulaufzeit aber durch

Bericht | 23. Februar 2012, 12:16

Mit 13-Zoll-Bildschirm, 4 GB Speicher und 128-GB-SSD ausgestattet

Nachdem sich Hersteller wie Lenovo und Toshiba der neuen Ultrabook-Sparte gewidmet haben, hat nun auch Dell sein erstes Ultrabook auf den Markt geworfen. Das XPS 13, das für 999 US-Dollar (umgerechnet 750 Euro) zu haben ist, schnitt in einem ersten Check von AllThingsDigital gut ab. Insbesondere im Hinblick auf das schwächelnde Endverbraucher-Geschäft der letzten Jahre ist dies wichtig, da Consumer in Scharen Richtung Apple, HP sowie Acer und Asus strömten. Einen wichtigen Schub erhält der Texanische Hersteller nun mit dem Ultrabook.

Schmälerer Bildschirmrand

Es weist alle Geräte-typischen Merkmale auf: leicht, leistungsstark, flott und eine Solid-State-Drive. Punkteabzug gibt es bei der Akkulaufzeit. Ein positives Detail bietet es mit dem 13-Zoll-Bildschirm, das einen schmäleren Bildschirmrand hat. Gegenüber einem MacBook Air derselben Display-Größe ist das Dell-Ultrabook merkbar kleiner, schreibt Walt Mossberg von ATD. 

Schwerer als MacBook Air

Nicht in jeder Hinsicht gibt das XPS 13 weniger her als seine Mitbewerber. Es ist dicker und etwas schwerer als das vergleichbare MacBook Air. Erheblich mehr Gewicht soll es laut Mossberg gegenüber dem Toshiba-Ultrabook haben. Nach einem ausführlichen Test scheint der Journalist dem Dell XPS 13 aber ein gutes Zeugnis auszustellen - trotz seiner kompakten Größe - wie er schreibt. Es sei solide, gut verbaut und arbeite flott. Er lobt auch die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und den Bildschirm mit viel Leuchtkraft. 

Schwacher Akku

Laut seinen Angaben startet das Gerät rasch und verlässlich, bietet aber mit dem schwachen Akku einen großen Nachteil. Verglichen mit dem MacBook Air in 13 Zoll braucht es zwei Stunden früher Strom. Mit 750 Euro ist es kostspieliger als ein handelsüblicher Windows-Laptop, der zwischen 300 und 525 Euro kostet. Beim XPS 13 erhält man allerdings einen 4 GB Speicher mit 128 GB SSD und das Dell-Ultrabook ist immer noch 300 US-Dollar (umgerechnet 225 Euro) günstiger als das 13-Zoll-große MacBook Air mit den gleichen Spezifikationen. Beide Geräte sind mit einem i5 Prozessor ausgestattet. Dell hat ein identisches Modell mit doppeltem SSD-Speicherplatz für 1.299 US-Dollar (975 Euro) im Portfolio sowie ein Modell mit doppeltem Speicher und einem leistungsstärkeren Prozessor für 1.499 US-Dollar (1.125 Euro). 

Windows 7

Das von AllThingsDigital getestete Modell scheint aber durchaus auszureichen, es gäbe keinen Grund sich eines der teureren Modelle anzuschaffen, so Mossberg weiter. Das XPS 13 läuft mit Windows 7 und ist in einem Aluminiumgehäuse verbaut. Zwei USB-Anschlüsse, einer davon USB 3.0, sowie ein Mini Display Port sind ebenfalls enthalten. Gegenüber dem MacBook Air fällt die Auflösung des Dell-Bildschirms niedriger aus. Dell hat angekündigt, die Auflösung im Laufe des Jahres zu erhöhen. 

Software

Ausgeliefert wird das Dell XPS 13 mit einer Standard Suite von Microsoft und Dell Software, inklusive des Windows Live Essentials Consumer Package mit E-Mail, einem Foto- und Videoprogramm. Eine Starter Edition von Microsoft Office enthält abgespeckte Versionen von Word und Excel. Bing-Bar und IE-Browser sind vorinstalliert.

Fazit

Enttäuschend war die Akkulaufzeit und wird dem XPS 13 wohl in der Kaufentscheidung das Genick brechen. Im Test, bei voller Displayhelligkeit, im WLAN und nach einigen Songs, soll der Akku unter vier Stunden gehalten haben. Das schlechteste Ergebnis unter den getesteten Ultrabooks von Mossberg. Das beste Akku-Ergebnis lieferte Lenovos IdeaPad U300s mit knapp fünf Stunden, das MacBook Air fast sechs Stunden.

Das Ultrabook XPS 13 von Dell soll noch im Februar 2012 auf den Markt kommen. (ez, derStandard.at, 23.02.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 36
1 2
J KX "
01
das gerät hätte ich auch gerne

vielleicht kaufe ich das

Rss Wiev1
00
Hätte ich auch gerne

das wäre schon nett

mukl
01
24.2.2012, 00:53

über die displayauflösung steht auch nix da... die berichte über hardware im webstandard sind einfach schlecht.

Green.L
 
00
26.2.2012, 14:37

Geht doch nur darum es mit einem Apple-Produkt zu vergleichen.

haggle.123
01
23.2.2012, 20:23

Kann mir mal einer erklären warum die Macbooks in den Battery-Tests immer so gut abschneiden, obwohl sie weniger Volumen als vergleichbare Windows-Kisten haben?

dakakadu
00
24.2.2012, 14:53

Die schneiden nur in der Theorie so gut ab..
Klar, wenn man WLAN deaktiviert und die Bildschirmhelligkeit aufs niedrigste stellt, dann erreicht man ne gewisse Zeit (zusätzlich noch das Licht von der Tastatur deaktivieren und auch BT abdrehen).

Aber ich bin weder bei meinem MacbookPro noch bei meinem MacbookAir auch nur annährend an die Zeiten von Apple rangekommen...

aero seven
20
23.2.2012, 23:08

Hmm, eventuell gibt's Unterschiede bei der energieeffizienz der software (Treiber und Betriebssystem). Mit Windows hält ein Mac auch weniger lang durch. Irgendwas wird's schon bringen wenn man Hardware und Software aus einer Hand bekommt.
;-)

Nicht Sicher
02
23.2.2012, 20:33

Vermutlich weil man die akkus nur noch mit dem lötkolben wechseln kann

Urbin
73
23.2.2012, 19:38
MacBook Air

Nach wie vor unerreicht!

kannspurenvonnuessenenthalten
11
24.2.2012, 14:19

...im schlechten Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt das sogar

F. Ritzl
44
23.2.2012, 18:34
und warum muß in einem Dell-Testbericht 7x irgendwas von Apple vorkommen?

Nicht jeden interessiert das Zeug mit dem Apfel und muß alles damit vergleichen ...

aero seven
10
23.2.2012, 23:11

Es vielen auch die Namen Lenovo und Toshiba. Und bei ultrabooks gibt's halt jemanden der das vorgemacht hat bevor Intel beschloss einen handelsnamen dafür zu erfinden. Insofern find ich's hier mal ok.
;-)

Sägnüt
 
00
23.2.2012, 22:47

Naja, wenn der Apple-freundliche Standard vom bekannt Apple-freundlichen All-Things-Digital Mossberg abschreibt.

France6lalanix
21
23.2.2012, 16:50
Nur schön sein ist zu wenig, das mussten andere mit Glassmartphones schon erkennen

oink
00
23.2.2012, 13:55

"Beim XPS 13 erhält man allerdings einen 4 GB Speicher mit 128 GB SSD und das Dell-Ultrabook ist immer noch 300 US-Dollar (umgerechnet 225 Euro) günstiger als das 13-Zoll-große MacBook Air mit den gleichen Spezifikationen."

XPS 13 -> 750€
Macbook Air 13'' -> ab 1249€

1249 - 750 = 225?

poerney
01
23.2.2012, 14:58

Da hast Du jetzt a bissl zu oft zwischen den Währungen gewechselt ;-)

Vergleich einfach die 999USD mit den 1299USD von der Apple-HP, dann kommt´s hin. Allerdings sind die amerikanischen Online-Preise bei Apple natürlich netto. Wie das jetzt mit den 999USD ist, weiß ich nicht (keine Lust nachzusehen).

oink
00
23.2.2012, 15:06

im österreichischen apple store gibt's das mac book air 13'' ab 1249.-

macs sind nicht umsonst unter den beliebtesten souveniers aus den USA.

Hugh G. Rection
00
24.2.2012, 11:39
ich fände es super

auf einem englischen Keyboard rumzuklopfen.

poerney
00
23.2.2012, 19:15

Das Air kostet aber in den USA 1299 NETTO, was von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedliche Endpreise erzeugt und vergleichen kann man die 999 halt nur mit den 1299; vorausgesetzt sie sind beide netto zu verstehen.

12345 ... weiter weiss ich nicht!
00
24.2.2012, 09:41
gibts keine europäischen Preise?

hab auch keine Lust nachzusehen, aber wen interessierts was die Dinger in den USA kosten ... eine österreichische Zeitung sollte sich auf lokale Preise beziehen denke ich ...

viZu
02
23.2.2012, 13:50
Falsches Testsetup

Nach einem anderen Test hat das Dell ganz gut abgeschnitten.

Nachzulesen hier
http://translate.google.com/translate... ps_13.html

und hier
http://ultrabooknews.com/2012/02/2... -wsj-isnt/

Im Akkumodus die Helligkeit auf 100% zu lassen, wenn sie sagen, dass das Dispay so hell ist?

1000 Kopfläuse können nicht irren
00
23.2.2012, 13:42
Das finde ich unlogisch:

"Das beste Akku-Ergebnis lieferte Lenovos IdeaPad U300s mit knapp fünf Stunden, das MacBook Air fast sechs Stunden."

NoComment
00
23.2.2012, 13:53

das macbook air ist kein ultrabook, das lenovo schon. und im satz vorher steht:
"Das schlechteste Ergebnis unter den getesteten Ultrabooks von Mossberg. Das beste Akku-Ergebnis lieferte ...."

Heavyweather
13
23.2.2012, 13:27

1336x768...durchgefallen.

Lenovo Yoga sollte eine höhere Auflösung haben.
Ich warte bis die billiger werden, die Auflösung passt, ein gloss Bildschirm verbaut wird und die SSD größer ist.

Bis dahin Konsumverzicht...brauchen tut das eh keiner.

sagdiewahrheit
03
23.2.2012, 12:58
die Dinger nennen sich

Ultra nur weil sie dünn sind....
Sony hat schon lange eine Serie mit 1,2kg und 9 bis 10h echter Arbeitszeit und inkl dvd Brenner. Auch wenn ich apple liebe da lege ich lieber nochmal 1000,- mehr drauf und habe einen vollwertigen Rechner mit allem was ich brauche!! Bit allem läuft osx sehr gut auf meinem vaio!!! Da habe ich eben statt alu dann carbon und alles in einem gerät!!

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