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Ich wäre ja für ein ordentliches Mittagessen gewesen. Und eigentlich wär sich's auch gut ausgegangen. Wir wollten doch nur noch am selben Abend bei Carme Ruscalleda in Sant Pol de Mar gehen in ihr kleines Dreisternebahnhofswirtshaus auf gut ein Dutzend Gänge. Und am Abend danach ins angeblich zweitbeste Restaurant der Welt, El Celler de Can Roca, auf, je nach Zählweise, ein bis zwei Dutzend Gänge, mindestens. Da wär sich doch auch im Alkimia ein großes Menü ausgegangen.
Doch Frau Schell (von der wieder die prächtigen Bilder stammen) und Herr Grabenweger und Herr Hlavicka waren ihrer Kapazitäten nicht ganz sicher. Zudem kennen Sie, vergötterte Userin und geschätzter User, das große Menü von Jordi Vila ja dank Grabenwegers Bericht schon - wenngleich jenes vor eineinhalb Jahren. Und der Mann kocht noch immer an seinem zweiten Stern, wenn ich da nichts übersehen habe. Egal - also: das Businessmenü. Und das große hol ich mir schon noch mal. Und zwar genau hier. Das Businessmenü gibt es übrigens für 37,80, das - leider auch noch nachzuholende - Traditionsmenü für 65 und das Alkimia-Menü für 84 Euro.
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Schöne Fotos, wie immer. Ich mag diese Fotostrecken sehr gerne. Fürchte allerdings, die Kritik weiter unten, bezüglich der als Sardinen getarnten Sardellen, stimmt. Unabhängig davon kann ich mir gut vorstellen, dass das Gericht der Wahnsinn war. Hab diese köstlichen salzigen Fischfilets selten so sinnlich angerichtet gesehen, liegen ja meist nur auf Pizzaboden herum in unseren Breiten.
und frage mich dann, nach mehreren kläglichen Eigenversuchen und zahlreichen Berichten darüber wie aufwendig es ist Essen zu Photographieren, wie man das so nebenbei ohne große Beleuchtung und meist eher unappettitlicher Hilfsmittel im Lokal hinbringt ?
ran mit dem objectiv ans objekt.
(bloss nicht ankommen an einem fischlein).
kamera öfters etwas schräg halten, leicht überbelichten (ev. die kontrast und farben hernach etwas intensivieren) , einen weissen teller als hintergund und experiementieren.
fertich.
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