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Sind wir mit Tablets in der Post-PC-Ära angekommen, wie dies der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs bei seiner letzten großen Präsentation vor einem Jahr dekretierte? Kommt darauf an, wen man fragt.
Post ist, in Anlehnung an die Postmoderne, ein modernes Schlagwort bzw. ein Modepräfix geworden. Eindeutig leben wir in der Post-Telex-, Post-Fax-, Post-Brief- und Post-CD-Ära, auch wenn vieles davon als Randexistenz weiter besteht (wurde das Automobilzeitalter je als Post-Kutschen-Ära bezeichnet?). Aber wir sprechen von diesen Entwicklungen nicht in der Post-Form, weil sich für das Neue ein klarer Begriff etablierte: der PC.
Apple wird heuer 50 bis 60 Millionen iPads verkaufen
Mit Tablets und Smartphones (jemand für Post-Handys?) ist das schwieriger, weil sie zwar mit dem PC (Macs inkludiert) eng verwandt, aber doch sehr anders sind. In Zahlen: Apple wird heuer 50 bis 60 Millionen iPads verkaufen. Dies werden rund 60 Prozent des Marktes sein, der 2012 somit insgesamt an die 100 Millionen Tablets ausmacht. Das vergleicht sich mit 390 Millionen PCs (laut IDC; Desktops wie Notebooks, Windows wie Macs) und 630 Millionen Smartphones (laut Gartner) im heurigen Jahr. Die Dynamik ist eindeutig: PCs stagnieren, Smartphones und Tablets verzeichnen steiles Wachstum.
Nach Gerätekategorien betrachtet ist die Post-PC-Ära längst angebrochen. Marktforscher beginnen inzwischen Tablets in ihre PC-Statistiken einzurechnen (womit Apple erstmals der größte Hersteller von PCs ist). Aber auch das zeigt, dass alles in Fluss ist: Warum Tablets und nicht auch Smartphones, deren Rechenleistung weit über dem liegt, was uns vor gerade einem Jahrzehnt ausgewachsene Desktops boten? Tablets wie das iPad oder Samsungs Galaxy Tab sind ein neuer Gerätetypus, für den es zwar PC-Vorläufer gab, der aber durch Apple neu definiert wurde. So wie Smartphones ein anderer Handytypus sind als der seinerzeitige Nokia-Bestseller 1100, von dem zwischen 2003 und 2006 sagenhafte 400 Millionen Stück verkauft wurden.
Bei PCs und Handys war Internet ein nachträglich "eingebauter" Zusatz
Der entscheidende Unterschied: Bei PCs und Handys war Internet ein nachträglich "eingebauter" Zusatz, was viele Jahre gut genug für die aufkommende Internet-Ära war. Tablets und Smartphones wurden hingegen für und mit dem Netz entwickelt. Sie sind unsere eigentlichen Werkzeuge für unser vernetztes Leben. Und sie sind ein entscheidender Schritt zum Computer für die 99 Prozent, um einen Slogan der Occupy-Bewegung zu entlehnen. Trotz aller Bemühungen den PC zu domestizieren bleibt er im Zweifelsfall das Instrument der Technoklasse, während viele "user" selbst nach jahrzehntelangem Gebrauch insgeheim noch immer Angst vor ihren Maschine haben.Die Post-PC-Ära wird eine sein, in der die Maschine verschwindet - aber ihre Fähigkeiten in vielen alltäglichen Geräten zur Verfügung steht. Nicht nur in Tablets und Smartphones, im Navi ebenso wie dem belächelten Internet-Kühlschrank. Und die wir eines Tages nicht nur durch angreifen, deuten und sprechen, sondern mit Gedanken steuern. Auch wenn uns das einstweilen noch gespenstisch vorkommt. (HELMUT SPUDICH, DER STANDARD Printausgabe, 23. Februar 2012)
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für diese grosse Popularität der tastaturlosen Computer. Analphabetismus.
Am Anfang konnten nur Lesende und des Schreibens mächtige Menschen den Computer bedienen, jetzt kann das Jeder.
Daher die grosse Verbreitung, vor allem auch in den westlichen Industrienationen. ;-)
CB
Also ich behaupte mal, die Tablets werden nur durch Werbung so in den Vordergrund gerückt und eigentlich braucht sie niemand. Spezialanwendungen gibt es immer (zB für Kellner) aber für den klassischen privaten Konsumenten sehe ich keine Notwendigkeit für ein Tablet. Auf einer Tastatur schreibt es sich immer noch schöner. Die Grenze zwischen Notebook und "Ultrabook" ist fließend und beide haben grundsätzlich die "Kraft" eines guten PC. Wer braucht da ein Tablet? Ich zumindest nicht.
"Tot gesagte leben länger?!"
Ich finde es zunehmend lächerlich, dass jeden zweiten Tag der PC zu Grabe getragen wird: nur weil der Absatz im an sich gesättigten PC-Bereich nicht so schnell wächst, wie bei den neuen Produkten wie Smartphones und Tablets.
Was sind schon 50Mio. Tablets im Vergleich zu den Hunderten vom Mio. Computern, die Weltweit ihren Dienst tun?
Wer einen längeren Text schreiben will, kommt um die Tastatur nicht herum. Die lächerlichen Versuche das iPad zu einem Malwerkzeug hoch zu stilisieren wollen wir doch nicht ernst nehmen, oder?
Ich habe ein Smartphone, Notebook und ein Desktop-PC: und arbeite immer noch mit einer guten Tastatur vor einem 24" Bildschirm mit 1920x1200 Pixel.
Wie wär's damit? Tablet und vollwertiger Windows PC mit Intel Core-i5.
http://www.amazon.de/Samsung-X... 272&sr=8-1
2010: Sind wir mit den Netbooks in der Post-PC-Ära angekommen?
2008: Sind wir mit den Subnotebooks in der Post-PC-Ära angekommen?
2006: Sind wir mit den Spielekonsolen in der Post-PC-Ära angekommen?
2004: Sind wir mit den neuen Power-Macs in der Post-PC-Ära angekommen?
usw. usf.
Sehe ich auch so ähnlich.
Es sagt ja auch niemand "der Desktop/PC/HC wird sich nie durchsetzen" nur weil es immer noch Großrechner gibt.
Sind wir schon in der Post-Mainframe-Ära? ;-)
Der Desktop ist dagegen schon lange auf dem absteigenden Ast und wurde vor Jahren von Laptops überholt, also geht der Trend in Richtung Mobilität.
Trotzdem würde ich erst vom "Ende der goldenen Zeit" sprechen, wenn die Verkaufszahlen langfristig fallen (kurzfristig sind sie ja schon öfter geknickt).
zwischen einem PC (oderMac) und den Derivaten ist eigentlich einfach:
Auf dem PC werden Inhalte erstellt und auf Smartphones oder Tabletts konsumiert.
In sofern wird der PC nie aussterben aber die Tabletts werden einen großen Teil der jetzigen PC-Nutzung abdecken und somit am Markt immer wichtiger werden.
Ich hab ein Tablet... aber nutze inzwischen wieder das Notebook. Warum? Vor allem beim tippen längerer Texte bekomm ich am Tablet nen Krampf. Und das arbeiten mit mehreren Programmen ist am Laptop um einiges produktiver.
Dazu sind viele Apps am Tablet eher in die Kategorie "Spaßapp" einzuordnen als wie man damit wirklich was anstellen könnte. Textverarbeitung geht ja z.b. mal garnicht.
Irgendwie hat es schon nen Grund warum sich die Kombi Maus und Tastatur so lange bewährt hat.
Mein Tablet hat aktuell nichtmal nen geladenen Akku. Die mobilen Sachen erledige ich am Handy.
Vlt. kauf ich mir demnächst ein Ultrabook um mit dem Notebook mobiler zu sein. Aber ein neues Tablet wirds wohl nicht.
http://eee.asus.com/eeepad/tr... /features/
das ist notebook + tablet in einem....
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