Quartalsbilanz

Hewlett-Packard laufen die Kunden davon

23. Februar 2012, 08:40

Auch mit Meg Whitman an der Spitze kommt der Computerriese auf keinen grünen Zweig, der Gewinn bricht massiv ein

Palo Alto  - Der von Personalquerelen und Fehlentscheidungen im Management gebeutelte Konzern musste im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang von 7 Prozent auf 30,0 Milliarden Dollar (22,7 Mrd. Euro) hinnehmen. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe die Hälfte auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar ein.

HP unternehme die notwendigen Schritte, um wieder erstklassig zu werden, versprach Meg Whitman. Sie hatte den Job als Konzernchefin im September angetreten, nachdem der aus Deutschland stammende Spitzenmanager Leo Apotheker mit seinen Umbauplänen bei HP gescheitert war. Doch der Erfolg bleibt bisher auch bei Whitman aus. Selbst in den boomenden Schwellenländern war das Geschäft in den Monaten November bis Jänner rückläufig.

Die Anleger zeigten sich enttäuscht. Auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal fiel schwächer aus als von Analysten erwartet. Die Aktie fiel nachbörslich um 1 Prozent. (APA)

Kommentar posten
11 Postings
°°__°°
01
23.2.2012, 12:40

einfach wieder 3458er oder 34401er bauen.
achso das habens ja schon an agilent vercheckt.

na dann, ab in die versenkung!

SSKM

OttotheBusdriver
00
23.2.2012, 12:23
Denen gehts wirklich schlecht

In den letzten Jahren hatten sie für uns Businesskunden immer die "HP Ideas" Konferenz veranstaltet. Kostenlos. (naja, es war eine Werbeveranstaltung, aber immer interessant und man hat viele Leute aus der Branche getroffen)

2011 gabs das nimmer.
ganz schlechtes Zeichen

Herbert Reinsch
03
23.2.2012, 11:55

wer schrott verkauft und auch noch unfreundlich zu seinen kunden ist, dem gebührt es!

blaujoha
00
23.2.2012, 11:16
clangi
04
23.2.2012, 10:15
bei dem kundendienst kein wunder!

meine frau hat ein notebook von hp um damals 999€!
Es hatte den Fehler, dass die Cursor-Down-Taste falsch belegt war (gleich wie die Alt-Taste)!
Ich rief also beim Kundendienst an...
C: "Mein HP-Notebook hat einen Fehler"
K: "Welchen?"
C: "Die Cursor-Down-Taste macht dasselbe wie die Alt-Taste"
K: "Das ist Blödsinn, es sind versch. Tasten und die machen auch verschiedenes"
C: "Das wär ideal, ist aber leider nicht so"
K: "Doch, die machen unterschiedliches"
C: "Dann würd ich nicht anrufen"
K: "Sie reden Blödsinn!!" (ernsthaft so gesagt!!!)
C: "leider nicht, die machen wirklich dasselbe - hab somit 2 Alttasten, aber keine Pfeil-nach-unten-Taste"
K: "Woher wollen Sie das überhaupt wissen"
C: "Nun, ich habs ausprobiert"
K: "Und wie?"

Poldi Fesch
00
23.2.2012, 14:45
das ist

die Pest der call center, da wirds immer zum Gluecksspiel, jedenfalls haben wir hier in IT kein Problem gehabt. Da hat sich dann ein Techniker v. auszen eingeklinkt und das Problem behoben

clangi
01
23.2.2012, 10:20
teil 2...

C: "Wenn ich den Task-Manager starte...."
K: fällt ins Wort: "was jetzt - zuerst reden Sie von der Pfeiltaste, dann von der Alt-Taste und jetzt vom Task-Manager; sie reden nur Blödsinn, wie soll ich Ihnen a weiterhelfen?"

Das Ganze ging knapp eine halbe Stunde, bis er zumindest so getan hat, als würder er mein Problem verstehen, ich schickte den PC ein, er wurde zurückgeschickt mit demselben Problem. Eine Überprüfung der Tastatur hätte nur ein paar Sekunden gebraucht - ich musste es 3 x einschicken, bis es endlich funktionierte!!!!!!!
Das einzig Positive dabei: meine Frau stand neben mir und hat sich halb tot gelacht...

Reinhard Kober
05
23.2.2012, 10:09
ich muss immer schmunzeln, ....

.... wenn im zusammenhang mit herrn apotheker, von "spitzenmanager" die rede ist, vor allem wenn es diesem sog. spitzenmanager gelingt, innerhalb von ein paar monaten ein unternehmen wie hp fast an die wand zu fahren bzw so weit zu destabilisieren, dass es sich noch lange mit den folgen herumschlagen wird müssen. das hätte nicht einmal ein kleiner abteilungsleiter geschafft, den man auf diesen posten gesetzt hätte. dem hätte man aber auch nicht soviel gezahlt.

sysiphos
 
00
28.2.2012, 11:44
ja der ist wirklich ein vollflasche.

war bei sap zur richtigen zeit am richtigen ort, um groß und reich zu werden. (sap kann wohl unendlich viel, ist aber unendlich kompliziert und, besonders im UI, eigentlich steinzeitschrott. es sagt ja alles, dass der bedarf an sap-consultern, also leuten, die das halbwegs konfigurieren und anpassen können, unendlich ist, da der kunde selber so gut wie gar nix machen kann) und was anderes als der zwangsbeglückten, weil eingeschlossenen großen business-kunden-community, vor allem den großunternehmen, überteuerte updates und zusätze zur schlechten software aufzudrängen, hat der mann offensichtlich nicht gelernt. dauerte daher offenbar nur kurz, bis man bei hp draufkam, dass er leider von nichts etwas versteht und nur dumm große töne spuckt.

Kräuterpfarrer Escobar
14
23.2.2012, 09:26
Wenn die Drucker-Sparte mit dafür verantwortlich ist

liegt das vielleicht daran, dass die Kunden die Schnauze voll haben von dem Schrott, den hp verkauft. Wir haben noch den Klassiker der Laserdrucker, den HP 4050. Ist WEIT über 10 Jahre alt und hat immer noch ein perfektes Druckbild, keine Streifen, macht keine Zicken, günstige Druckkosten. Damals hat HP noch Qualität hergestellt.

Alle, wirklich alle, und ich rede da von vielen, alle neueren HP-Drucker sind inzw. wieder auf der Müllhalde gelandet. Bzw. der Farblaser steht noch hier. Neuwertiger Zustand. Druckt entweder nur Streifen oder das gesamte Blatt grossflächig mit vorzugsweise cyan voll. So ein Fehl-Ausdruck kostet dann ungefähr 5€ wegen dem Toner.

magenta cyan
03
23.2.2012, 10:10
gleiches gilt fuer notebooks. nie wieder.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.