Feinkostkäse: Haltbarkeit wie angegeben

  • Sämtliche Proben waren frei von Salmonellen und Listerien.
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    Sämtliche Proben waren frei von Salmonellen und Listerien.

Alle getesteten Proben frei von Listerien und Salmonellen - Käse mit langer Mindesthaltbarkeit kaufen

Wien - Hält vorverpackter Käse aus dem Feinkost-Selbstbedienungsregal so lange, wie auf dem Etikett angegeben? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist dieser Frage aufgrund von Konsumentenbeschwerden nachgegangen und hat 13 Produkte aus Wiener Supermärkten auf Keime untersucht. Die Käseproben wurden bis zum letzten Tag der Mindesthaltbarkeit gelagert und nachfolgend mikrobiologisch untersucht. Die gute Nachricht: Sämtliche Proben waren frei von krankheitserregenden Salmonellen und Listerien.

Auch die Untersuchung auf Schimmel und Hefen brachte großteils erfreuliche Ergebnisse zutage. Bei zwei Käseproben war allerdings die Mindesthaltbarkeitsfrist zu lange angesetzt, sie waren zu diesem Zeitpunkt bereits stark mit Hefen belastet und nicht mehr zum Verzehr geeignet. Details zum Test gibt es ab dem 23.2. im März-Konsument.

Fachgerecht lagern

"Die Lebensmitteltests des VKI zeigen immer wieder, dass gegen Ende der Mindesthaltbarkeit manche Produkte nicht mehr einwandfrei sind. Auch wenn das Ergebnis des aktuellen Tests überwiegend positiv ausfällt, raten wir dazu, Käse mit möglichst langer Mindesthaltbarkeit zu kaufen und diesen auch fachgerecht - gemäß Angabe auf der Verpackung - zu Hause zu lagern. Und so simpel es auch klingen mag: Vor dem Verzehr zu schauen und zu riechen, ob der Käse noch in Ordnung ist, kann kein Fehler sein", so VKI-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck. (red)

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