Erlahmende Arbeit an der Elbphilharmonie

22. Februar 2012, 19:48

Stadt Hamburg und Baukonzern Hochtief im Streit

Hamburg - Der Baukonzern Hochtief hat rund ein Viertel seiner Projektmitarbeiter, 40 bis 50 Personen, von der Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg abgezogen. Die Bauarbeiten am Dach der Elbphilharmonie ruhen seit November, weil die Stadt Hamburg als Bauherrin und der Konzern über Verzögerungen und Mehrkosten streiten.

"Wir erwarten, dass das Unternehmen schleunigst erklärt, ob es überhaupt noch gewillt und in der Lage ist, weiterzubauen", sagte der Sprecher der städtischen  Kulturbehörde. Mit der nochmaligen Entscheidung der unabhängigen Bauprüfabteilung zur angezweifelten Statik des Saaldaches sei Anfang Februar die Grundlage für einen Weiterbau geschaffen worden.

Der derzeit angestrebte Übergabetermin für die Elbphilharmonie ist für Ende November 2014 vorgesehen. (APA  / DER STANDARD, Printausgabe, 23.2.2012)

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