Parteienfinanzierung

Wenig Unterstützung für Ackerl

22. Februar 2012, 18:05

Fiedler: Transparenz und Kontrolle haben Priorität

Wien - Sicher könne der Vorschlag diskutiert werden, besonders wichtig sei aber ein möglichst hoher Grad an Transparenz, heißt es aus der SPÖ-Zentrale über den Vorschlag des Parteikollegen Josef Ackerl. Der Chef der oberösterreichischen SPÖ hat im Gespräch mit dem STANDARD gefordert, die bestehende Parteienförderung in vollem Umfang aufrechtzuerhalten oder sogar zu erhöhen. Im Gegenzug sollten Spenden an Parteien über hundert Euro aber verboten werden.

Es werden derzeit unterschiedlichste Ideen diskutiert "wichtig ist, möglichst rasch zu einem guten Ergebnis zu kommen", sagte der Pressesprecher der SPÖ, Oliver Wagner. Ex-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler sagt, das derzeitige Mischsystem sei unbefriedigend. Die Idee von Ackerl lasse sich angesichts des Sparpakets schwer verkaufen, wichtiger wären Transparenz und Kontrolle.

Der Vizechef der Grünen, Werner Kogler, sieht die Strafbestimmungen als eine "Flanke, die man abschließen muss". Es müsse "bittere Konsequenzen" bei Verfehlungen geben, bis hin zu Haftstrafen. Momentan gebe es eine " historische Chance" zur Veränderung - die gehöre genutzt. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 23.2.2012)

Gastdozent
00
23.2.2012, 11:38
die Lösung wäre vernüftig!

sicher eine gute lösung der parteifinanzierung,da damit endlich eine KLARE trennung der finanzierungsmöglichkeiten,einschließlich der kaum erfassbaren zuwendungen aus den sog."Vorfeldorganisationen" stattfinden würde.
aber bitte mit maß und ziel um die steuerzahler nicht übermäßig zubelasten!!
weiters, da die zuwendungen aus steuermitteln aller österreicher/innen kommen, müßte totale transparenz herrschen,dh. alle beträge sind im internet zu veröffentlichen.
darauf sollten sich alle clubobleute schnellst möglich einigen,damit österreich aus den negativ schlagzeilen heraus kommt. (siehe Europarat u.a.)

thomasleopold
02
23.2.2012, 08:19

Herr Ackerl, wie wärs denn mit einer neuen Partei. Weg von den Bonzen Sozis zu einer wirklichen linken Partei.

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