Estibaliz C. zur Prüfung der Zurechnungsfähigkeit nach Linz verlegt

22. Februar 2012, 17:18

Überstellung Anfang kommender Woche - Zur Begutachtung durch psychiatrische Sachverständige

Wien - Die frühere Eissalon-Besitzerin Estibaliz C., die als mutmaßliche Doppelmörderin seit Juni 2011 in der Justizanstalt Wien-Josefstadt in U-Haft sitzt, wird Anfang kommender Woche vorübergehend nach Linz verlegt. Adelheid Kastner, die in diesem Fall zur psychiatrischen Sachverständigen bestellt wurde, soll die Begutachtung vereinfacht werden. Kastner ist in der Nervenklinik Linz als Leiterin der Abteilung Forensische Psychiatrie beschäftigt.

Wie der interimistische Leiter der Vollzugsdirektion, Peter Prechtl, am Mittwochnachmittag der APA erklärte, hat Kastner mit Estibaliz C. mehrere Sitzungen geplant, um die Frage zu klären, ob die 32-Jährige zu den Zeitpunkten der ihr vorgeworfenen Verbrechen - sie soll 2008 ihren deutschen Ex-Mann und 2010 ihren Ex-Liebhaber jeweils erschossen, zerstückelt und im Keller ihres Lokals einbetoniert haben - zurechnungsfähig war.

Bis Mitte März in Oberösterreich

Zu diesem Zweck wird die 32-Jährige vom Zentralen Überstellungsdienst zunächst in die Justizanstalt Asten gebracht und danach von der Justizwache in die Justizanstalt Linz überstellt werden. Wie Prechtl darlegte, ist der Aufenthalt der Doppelmord-Verdächtigen "für die Dauer von ein bis zwei Wochen geplant". Spätestens Mitte März wird die Frau wieder ihre Zelle in der Bundeshauptstadt beziehen.

Infolge dieser Maßnahme musste auch ein für die kommenden Tage geplanter Besuch des Sohnes verschoben werden, den Estibaliz C. in der Nacht auf den 11. Jänner zur Welt gebracht hatte. Das Kind wurde ihr unmittelbar nach der Geburt wegen Gefahr im Verzug abgenommen. Das Jugendamt hat die vorläufige Obsorge dem Vater und derzeitigen Lebensgefährten der 32-Jährigen zugesprochen, der die Frau demnächst im Gefängnis heiraten möchte. (APA)

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22 Postings

Der guten Frau Estibaliz kann man eines raten: den Gutachern weismachen dass sie eben einen leichten Huscher hat/te, somit nach 2-3 Jahren wieder raus aus dem Gefängnis, Buch schreiben, sich von den Medien dafür hofieren lassen - reich werden.

Hat ja bei dem Vatermörder über den hier vor ein paar Wochen berichtet wurde auch schon bestens geklappt.

*hust* mit dem kleinen aber feinen Unterschied

dass ein Vatermord weniger leicht nachgesehen wird als ein Mord an einem Lebenspartner.

Vor Gericht und auf hoher See begibt man sich in Gottes Hände...

und wer weiss, wenn sie es geschickt aufzieht ist sie am Ende selbst nur ein Opfer ihrer bösen Expartner, die sie seelisch misshandelt haben... und der Mord eine "kulturell bedingte Ausnahmesituation"

schliesslich sind in Österreich auch schon Typen nach eindeutigen Mordversuchen mit einem "Totschlag" davongekommen...

Justitia ist blind...

Justitia sind bei Mordprozessen ein Grüppchen Privatiers und Pensionisten. nämlich die Geschworenen. Vox populi ...

"soll die Begutachtung vereinfacht werden"

deutsche Sprache schwere Sprache....

Was genau ist bitte ihr Kritikpunkt?

haben sie so wenig Ahnung von Syntax, daß es ihnen unmöglich ist ein sogenanntes Satzgefüge zu erkennen wenn es ihnen vorliegt?

und was kann unsere Sprache für dieses Defizit?

Leckermäuler

Sind in Wien alle Sachverständigen befangen weil sie bei E. Eis essen waren?

Esti ist schön

Ich liebe sie!

Ich liebe Esti nicht.

Aber ich finde sie geil.

Mach es zu Deinem Projekt!

Das wird ihre Kooperation bei der Begutachtung

sicher ungeheuer steigern, dass ihr die Justiz deswegen schon wieder einen der spärlichen Kontakte verweigert, ihr Baby sehen zu können.
Die Bedürfnisse des Kindes sind sowieso wurscht, das Baby wird von den Freunden der Sippenhaftung gleich mitsanktioniert.
*rülps*

Hat das Baby das Bedürfniss auch erschossen und einbetoniert zu werden??

E. ist nicht geisteskrank, sondern einfach eine berechnende Mörderin!

Wenn man weiß, welche Dilettanten sich als psychologische Fachleute und Gerichtssachverständige aufspielen *prust* kann jeder froh sein, mit solchen nicht konfrontiert zu werden. Leider werden sie vom Gericht aber als "Fachleute" betrachtet.

Wozu benötigt man überhaupt einen Gerichtsachverständigen? Die Frau hat niemand aus "Lust" oder "Geisteskrankheit" getötet, sondern aus primitiver Geldgier, weil sie die erhaltenen Kredite der Männer nicht zurückzahlen wollte. Zerstückelt hat sie auch keinen aus "Lust", sondern um die Leichen verschwinden zu lassen.

Und natürlich kann man Leichen zerstückeln, wenn man die Mentalität eines Metzgers hat: Die zerstückeln auch täglich Leichen im Schlachthof, nur hält man das bei ihnen für normal.

Heiraten?

Na das soll er sich mal gut überlegen. Immerhin wird er dann voll unterhaltspflichtig. Er wusste ja, was da im Köcher steckte. Wenn sie sich wirklich lieben geht das auch ohne Trauschein.

Der Mann will sie nicht heiraten, weil er sie liebt, sondern weil er damit vor dem Gesetz Anspruch auf das Kind bekommt. Als lediger Vater hätte er nämlich sonst KEINERLEI gesetzlichen Rechte.

das ist in diesem Fall Unsinn, da die Mutter das Kind nicht betreuen kann und das Jugendamt damit einverstanden war, das Kind beim Vater zu belassen. Mithin bekommt er die Obsorge.

Die hatte die Mutter ab Geburt; trotz Vorgeschichte. Riecht verdächtig nach Diskriminierung.

Nein, hatte sie in diesem Fall nicht, weil sie ihr mit "vorläufiger Maßnahme" (§ 176 ABGB) sofort entzogen wurde.

Nach Gesetz hat sie die alleinige Obsorge bis ein Gericht ihr diese entzieht. s §166 ABGB.

Über die Unterhaltspflicht gegenüber der Gattin

muss er also die Gattin nach der Entlassung lebenslang versorgen.

Unsinn.

Und er hat das Kind schon, immer noch unverheiratet.

Ohne Obsorgebeschluss steht er im Regen.

Und so wies ausschaut, wird er den Beschluss wohl kriegen, da sie das Kind ja nicht auf Dauer aufziehen kann und er offenbar für die Erziehung geeignet ist.

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