Baustelle in Wien

Probleme bei Sperre der Karlsplatz-Passage

Ansichtssache | 23. Februar 2012, 13:35

Die Neugestaltung der Karlsplatz-Passage ist seit Juni des Vorjahres im Gange. Wie die Wiener Linien nun bekanntgaben, wird ab Mitte März der schlauchförmige Durchgang zwischen dem Karlsplatz-Rondell unter der Ringstraße und dem Ausgangsbereich Resselpark für mehre Monate gesperrt. Ab dann gibt es nur mehr eine oberirdische Verbindung zwischen Oper und Resselpark. Das bedeutet weite Umwege für Rollstuhlfahrer und sorgt für Ärger bei Geschäftsbetreibern. Der U-Bahn-Betrieb in der Station Karlsplatz wird ungestört fortgeführt.

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foto: red/david rennert

Passanten müssen für die monatelange Dauer der Sperre auf eine oberirdische Umleitung ausweichen. Im Bild die Staatsoper von der Haltestelle Kärntner Ring/Oper aus gesehen.

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Posting 1 bis 25 von 106
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BK W. Shoyssel
00
27.2.2012, 13:07
Hoffentlich werden die neuen Aufgänge nicht genau so monströs

wie jene vis-a-vis der Oper.

ama2deus
14
27.2.2012, 09:16
schnapsidee und schlechte arbeitsbedingungen

die inhaberin des taschengeschäftes versteht offenbar nicht dass "weniger geschäfte" gleichzeitig "breitere passage" bedeutet - nicht unpraktische bei der hohen fußgeherfrequenz!

und die andere dame hat offenbar noch nie eine baustelle aus der nähe gesehen wenn sie sich über lärm und schmutz beschwert.

woody999
00
19.3.2012, 19:22
und wer wird bei ihr einkaufen bei dem lärm und schmutz?

also ihr arbeitsplatz ist gefährdet, also kann sie sich auch über die bedingungen gedanken machen.

wenn sie baustellenlärm und schmutz wollte, dann wäre sie bauarbeiter geworden und nicht verkäuferin.

moniu
03
26.2.2012, 21:19

Ich möchte natürlich keinesfalls irgendwas verharmlos, doch erschließt sich mir nicht, warum das ein großes Problem ist. Haargenau diesen "Umweg" (es ist keiner) bin ich jahrelang oberirdisch vom Karlsplatz bis zur Oper (U1) gegangen, weil mir die Passage extrem unsympathisch war. Insofern ändert sich erstens für mich nichts und zweitens kann es nur besser werden. Der bisherige Zustand war eine Katastrophe.

Seien wir doch lieber froh, dass sich nun endlich etwas zum Besseren verändert.

wadif
00
24.2.2012, 10:45

Ich will den Ruckenbauer zurück!!!

ilrio xxxxx
 
01
24.2.2012, 10:16
man ist dafür aber prinzipiell dagegen.

das war so und wird immer bleiben.

PageMaker
10
24.2.2012, 09:37
Angeblich für immer gesperrt

Habe gehört, dass die Passage für immer gesperrt blaibt, weil auch dort ein Gastronomischer Betrieb einziehen wird sowie schon in der Babenbergerpassage.

ela vie
00
24.2.2012, 10:54

schwachsinn, zur u schwebt man dann, oder ?

hel_di
00
24.2.2012, 10:29
das wäre fatal

weil das queren der opernkreuzung oberirdisch unter Tag schwierig ist. Die Passage gabs ja .u.a. auch deshalb damit weniger Fussgängerunfälle passieren.......

joky1
03
24.2.2012, 12:32

.. und damit die bösen Fußgänger endlich nimma den Autoverkehr bremsen..

Ein "Gastronomischer Betrieb" ist im übrigen im Dezember in der Albertina-Passage eingezogen, vermutlich hat PageMaker die beiden Passagen verwechselt,..

thomas 2
14
24.2.2012, 07:58
die sollen froh sein dass überhaubt was investiert u. verschönert wird!

in anderen Länden gibts soviel engagement seitens der Stadtverwaltungen eh nicht

Nur DIREKTE DEMOKRATIE ist Demokratie!
120
24.2.2012, 04:18
[underreported stories, n°13] [Journalistik]

Falschinformationen in schlecht recherchiertem Standard-Artikel ("Führerschein ab 2013 auf 15 Jahre befristet - Bis 18. Jänner 2013 können Papierführerscheine auf länger befristete Berechtigungen im Scheckkartenformat gewechselt werden") führen zu drohendem Ausgabestopp von Führerscheinen.

"Auslöser dürfte ein Missverständnis in Zusammenhang mit der neuen EU-Führerscheinrichtlinie sein.

Quellen:
www.derstandard.at/plink/132... 4/24384089
www.derstandard.at/1325485932096

ama2deus
13
27.2.2012, 09:13

mit missverständnissen dürften sie ja vertraut sein nachdem sie hier was von führerschein in nem forum zum thema karlsplatzpassage faseln.

Rapunzulo
10
23.2.2012, 21:02

1) Lächerlich worüber man/frau sich aufregen kann..
2) Gewaltig wofür Millionen in die Hand genommen werden, sinnlose Aktion!

buena1vista1
04
24.2.2012, 08:20
Warum ....

sinnlos??? Das ist alles 40 Jahre alt, irgendwann muss man es ja mal erneuern oder wollen sie gerademal durchgehen, wenn alles zusammenbricht *kopfschüttel*

hel_di
01
24.2.2012, 10:31

da kann ich nur zustimmen. die passage ist sicher renovoerungsbedürftig.

Argamak de oro
 
33
23.2.2012, 20:59
das versuchsgelände

der stadtplanerischen atombombenversuche der 70er zu sanieren wird noch generationen dauern. dies ist nur kosmetik.

Wooldeworth
01
28.2.2012, 12:47
Was genau haben Sie gegen das AKH?

steppenking
51
23.2.2012, 18:15
Skepsis

Nach den Erfahrungen mit den Umbauten und Neugestaltungen der letzten Jahre wird es hier nicht anders sein:
Längere Bauzeit, heftige Kostenüberschreitungen, Bereicherungen, Korruption und es wird nachher genau so bescheiden aussehen wie jetzt.
Hier hätte Wien wirklich Geld sparen können!

uhhhlala
12
23.2.2012, 16:52

Bin Sehr für den umbau/neugestaltung, aber muss das Kunstprojekt wirklich sein??

Und an die anderen jammerts ned so vü, jetzt wirds dann eh wieder schöner und wärmer und dann kann man ruhig oben gehen!
Is ja lächerlich das sind also die themen die wien bewegen!

1816/6
01
23.2.2012, 17:25

Ich find die Röhren sooo hässlich und frage mich, warum man nicht ein etwas ästhetischeres Kunstprojekt gefunden hat...

wienerberger
00
23.2.2012, 18:09

"ein etwas ästhetischeres Kunstprojekt" ....
hmm, interessante Anregung...

- & c . -
530
23.2.2012, 16:42

hätte man den umbau doch bloß zum anlass genommen, den verkehr 'nunter zu schicken und die leut wieder an die luft zu lassen. karlsplatz, lothringer-/friedrichstraße, ring... alles die reinsten autowüsten. "hübsche", nutzlose wiesen dazwischen und schon hat man alles gemensch in den untergrund verbannt. in so gut wie jeder wiener straße "blechen" die fußgänger 2 fahr- + 2 parkstreifen und bekommen selbst gerade mal jeweils einen meter, auf dem sie sich gegenseitig anrempeln dürfen, weil sie sich den gehsteig noch mit verkehrsschildern teilen müssen.
wien muss dem öffentlichen leben doch nicht gar so feindlich gesinnt bleiben, oder denkt ihr wirklich, die stadt ließe sich nicht auch ohne solch ausufernde "parkraumbewirtschaftung" erhalten?!

Wooldeworth
01
28.2.2012, 12:53
Was für ein Humbug!

Erstens befindet sich dort ein Knotenpunkt zwischen drei U-Bahn-Linien. Sollen die Leute noch weiter rennen und bis an die Oberfläche müssen, wenn sie von einer U-Bahn zur anderen wollen? Die Passage war eine optische und atmosphärische Naturkatastrophe und wird nun endlich saniert. Wenn sie nachher so aussieht wie die "Seitenarme" Richtung Secession etc. dann ist das doch zu begrüßen. Ich persönlich habe keine Lust auf einen Spießrutenlauf über zig Kreuzungen mit Autos und Bim, wenn ich von der Oper zur U4 will!

Teconomix
34
23.2.2012, 19:41

ja völlig richtig.

wir leben in einer stadt, in der die menschen unter die erde verbannt werden, damit oben mehr platz für die autos ist.

lg

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