Fixiert: "Panic Button" für Hotelangestellte

22. Februar 2012, 15:46
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Die Geräte werden im Laufe des Jahres flächendeckend eingesetzt - Im "Sofitel" und "The Pierre" ist der Knopf bereits im Einsatz

New York - Hotel-Angestellte in New York erhalten künftig einen tragbaren Alarmknopf. Mit diesem "Panic Button" können sie dann sofort Hilfe rufen, wenn sie etwa bedroht werden. Das bestätigte die Hotelvereinigung der Stadt am Dienstag. Geplant ist, die kleinen Geräte nach und nach innerhalb eines Jahres einzuführen.

Mit dem Fall von Dominique Strauss-Kahn hätten die Alarmknöpfe aber nicht direkt etwas zu tun, sagte ein Gewerkschaftssprecher dem Sender CNN. Schon seit Jahren gebe es die Überlegung, ein Notrufsystem einzuführen - dieStandard.at berichtete. Der damalige Chef des Internationalen Währungsfonds wurde im Mai vergangenen Jahres wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung einer Hotelangestellten in New York festgenommen. Drei Monate später wurde die Anklage fallen gelassen, weil es Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers gab.

In zwei Hotels werden die "Panic Buttons" allerdings schon getragen. Das "Sofitel" am Times Square, in dem Strauss-Kahn damals übernachtet hatte, und das "The Pierre". In dem Hotel hatte ein Banker eine Hotelangestellte angegriffen.

In der US-Metropole New York gibt es zehntausende HotelmitarbeiterInnen, allein ihre Gewerkschaft hat 30.000 Mitglieder. Nach Angaben des Verbandes kommt es nicht oft vor, dass sich Hotelgäste an MitarbeiterInnen vergreifen. Jeder einzelne Fall sorge aber für Unsicherheit am Arbeitsplatz. Über die Kosten für die neuen Alarmknöpfe war zunächst noch nichts bekannt. (APA)

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    Das Sofitel in New York. In diesem Hotel habe Strauss-Kahn versucht, eine Hotelangestellte zu vergewaltigen, so die Aussage der Angestellten. Nun ist das Sofitel eines der erste New Yorker Hotels, in dem der "Panic Button" für Angestellte getragen werden kann.

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