Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
| Universität |
Studiengebühren ab WS 2012/2013 |
| Musik-Uni Graz |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| TU Graz |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Medizin-Uni Graz |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| Uni Graz |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Med-Uni Innsbruck |
Will auf Studiengebühren verzichten. |
| Uni Innsbruck |
Will Studiengebühren autonom einheben. Der Uni-Rat hat für die Einführung gestimmt. |
| Uni Klagenfurt |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| Montan-Uni Leoben |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| Uni Linz |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Kunst-Uni Linz |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. |
| Mozarteum Salzburg |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Uni Salzburg |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| Akademie der bildenden Künste in Wien |
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. |
| Boku Wien |
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. Rektorat stellte keinen Antrag. |
| Musik-Uni Wien |
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. |
| Universität Wien |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| TU Wien |
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen. |
| WU Wien | Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Vet-Med Wien |
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen. |
| Med-Uni Wien |
Keine Studiengebühren. Rektorat hat keinen Antrag gestellt. |
| Universität für angewandte Kunst in Wien |
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. Senat und Rektorat haben sich gegen Einhebung entschieden. |
(red, derStandard.at, 3.4.2012)
Ausschreibung für Anschubfinanzierung läuft bis 15. Juni
Selbst dann noch unter Niveau vieler europäischer Länder - Studiengebühren in Höhe von 1.300 Euro pro Semester nötig, um EU-Schnitt zu halten
Autonome Gebühren waren rückwirkend saniert worden - Keine Überprüfung des derzeit geltenden Studiengebühren-Gesetzes
63 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren - Erfolgreiche Kooperation zieht Frage nach Zusammenlegung nach sich
Insgesamt fließen 7,4 Milliarden Euro - Kunstuni Linz mit höchster Steigerung
Rektro Badelt: Entweder Zugangsbeschränkungen für deutschsprachige Angebote oder zusätzliche Kapazitäten
Andreas Wöckinger hat beim Höchstgericht gegen seine Gebühren geklagt. Der Jus-Student über das "unmögliche" Vorgehen des Wissenschaftsressorts und die Klagsbereitschaft an den Unis
Die Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in der Debatte
1) Man kann NIE gratis Studieren. Auch ohne Studiengebühren nicht, schließlich kostet das Leben immer etwas.
2) Durch mein Studium verzichte ich ganz oder teilweise auf ein volles Gehalt. Und das für mehrere Jahre. Wenn ich diesen "Verlust" dadurch wieder hereinholen kann, indem ich später wegen meines Abschlusses entsprechend mehr verdiene OK... ABER DAS IST NICHT IMMER DER FALL!! Soll man also auch noch dafür bezahlen, dass man seines Studiums willens eh schon auf Geld verzichtet?
3) Beide Punkte widersprechen dem Mythos des "Psychologischen Effektes" von Studiengebühren: Ein Studium kostet auch jetzt schon und wird nicht erst wegen Studiengebühren ernst genommen.
4) Den Unis fehlt so viel Geld, dass 350€/Semester auch nicht reichen...
...hat immer wieder darauf hingewiesen, dass ein gebührenfreies Studium noch lange kein "Gratisstudium" ist, was aber auch damals vor allem die Medien nicht davon abgehalten hat, regelmäßig vom "Gratisstudium" zu schreiben, wenn keine Studiengebühren eingehoben werden durften.
ein entsprechendes stipendiensystem und vor allem das bewusstsein dass ein hochschulstudium eine dienstleistung ist für welche gezahlt werden muss wären da eben alternativen...das möchte man im österreich der sozialen augenwischerein aber nicht hören ...
by the way-studienabgänger verdienen ausgezeichnet--nur eben nicht hier ( auch das hat etwas mit dem überholten solidarsystem zu tun).in staaten wie kanada, neuseeland,u.k.oder selbst in in high tax countries wie finnland oder schweden.am ende ist jeder selbst verantwortlich für seinen bildungsweg und eben auch WO er arbeiten möchte.
Das Interessanteste ist ja, dass sich niemand die Mühe macht wirklich zu erklären warum man eigentlich Studiengebühren braucht.
Es wird vor allem viel davon geredet wie Studis das finanzieren sollen (besonders beliebt scheint derzeit ja das Modell "Ich habe meinen Abschluss und nur 300 000€ Schulden" zu sein).
Hinter vorgehaltener Hand weiß aber natürlich jeder, der sich mit der Materie auskennt, dass es sich um ein reines Selektionsinstrument handelt. Der Staat soll von den Kindern der Oberschicht geleitet werden und die Fachidioten sollen wenn möglich aus dem Ausland kommen. Der ungebildete Rest soll möglichst gespalten und gegeneinander aufgehetzt werden und sich um niedriglohn - Jobs prügeln.
Das Einkommenssteuersystem ist fair, oder?
Wer mehr verdient, soll mehr abgeben.
Ein Studiengebührensystem soll es aber nicht sein?
Allen voran die SPÖ und die ganzen gebrannten Kinder irren sich gewaltig.
Wenn 500€ Studiengebühren eingehoben werden, welche für sozial Schwächere (die, sagen wir jetzt, unter 700€/Monat haben) aber wieder rückerstattet werden, haben wir:
"Wohlhabende" die das Unisystem unterstützen und
"Nicht Wohlhabende" die gratis studieren.
Warum sollte das nicht fair sein? Weil der Nicht-Wohlhabende keine 27 Semester studieren darf? Weil Bildung einfach prinzipiell gratis sein soll? SIE IST NIE GRATIS. Dann zahlt eben der Steuerzahler. Der Steuerzahler sind aber alle, sowohl wohlhabend, als auch nicht-wohlhabend.
Das Problem ist jedoch, dass nur Studienbeihilfenbezieher (also nur ca. ein Fünftel der Studenten) von der Zahlung der Studiengebühren ausgenommen sein werden. Es gibt jedoch auch unter den restl. 80% der Studenten viele sozial Schwache, welche von ihren Eltern kaum bis gar nicht finanziell unterstützt werden; entweder weil ihre Eltern das nicht können (Kreditrückzahlungen, mehrere Kinder, etc.) oder wollen (etwa weil sie ein Studium unnötig finden oder mit ihrem Kind zerstritten sind).
Zusammengefasst: Ob ein Student sozial schwach ist oder nicht, wird in Ö leider am Einkommen seiner Eltern (und nicht an seinem eigenen) gemessen. Dabei bleibt unberücksichtigt, ob der Student auch tatsächlich von seinen Eltern unterstützt wird oder nicht.
Ich habe selbst einen Hochschulabschluss und verstehe diese Angst vor Studiengebühren nicht! Diese würden sozial schwache Studenten eh nicht betreffen und würden Geld in die Kassen der Unis bringen.
Eine Hochschule ist doch keine Pflichtschule wo man Kostenfreiheit verlangen kann. Und auch wenn es jetzt rote Stricheln hagelt: Bis zu 500 Euro im Monat sollte ein Studium schon Wert sein (Wenn man dann das Geld anschließend am Studium in einen angemessenen Zeitraum zurückzahlen kann)!
:)
Der da hat einen Studienabschluss kostenlos gemacht und will anderen nicht mehr den freien Zugang zur Bildung gönnen.
Und nein, es gibt keine finanzielle Abgeltung der Studiengebühren (das Stipendiensystem deckt nur einen kleinen Teil des Problems ab). Diese führen ausschließlich dazu, dass sozial schwache Schichten von der Bildung ferngehalten werden. Wie zu Lehenszeiten. Nach denen du Ewiggestriger dich zurücksehnst. Weil du ein unmündiges Schaf bist.
Ja zu Studiengebühren bei dementsprechender Gegenleistung. Nur was bekommen Sie bei einem Studium in Österreich derzeit, überfüllte Hörsäle, unfreundliche Betreuer, keine Abschlussmöglichkeit in Mindestzeit, vielleicht einen warmen Stiegenplatz in einer Vorlesung aber das wars.
Zum Vergleich die britische Open university verlangt zwar mittlerweilen 5000 Pfund pro Jahr, dort bekommen Sie bei undergraduate studies eine Tutor auf 15 Studenten, alle Skripten und Bücher, den Aufenthalt bei allen residental schools und die Möglichkeit in 3 Jahren den Bachelor zu machen. Ebenso die Fernuni Hagen, alle Scripten und relativ gute Betreuung um wenig Geld.
Deshalb ja zu Studienbeiträgen bei dementsprechender Gegenleistung.
Ich glaub das Problem ist derzeit, dass das Studium gratis ist und deshalb die Studenten sich Zeit lassen -> überfüllte Hörsäle, schlechtes Betreuungsverhältnis.
Ich bin derzeit Student an der TU Wien (Master) und das Betreuungsverhältnis ist gut, weil das Studium rel. schwer ist. Überfüllte Hörsäle? Nie gehabt.
Dennoch bin ich bereit, meinen Teil (500-1000€ pro Semester sind o.k.) zu leisten, damit die Leistung weiterhin erbracht wird bzw. der Zustand für Alle sich verbessert.
Ein Studium ist nicht gratis- und auch nicht umsonst. Wenn ich es nicht zahle, muss es jemand anders zahlen. Und wer zahlt schafft an (ist so.).
Die Studien dauern länger, weil die meisten Studis sich heute ein Studium nicht mehr leisten können und neben dem Studium einen 20-30 Stunden Job machen müssen!
Und wenn du unmündig und schmarotzenisch reich genug bist, Geld für Bildung zu bezahlen kannst du das heute schon. Aber fordere das nicht von normalen Menschen.
Nur ist der Weg, dass Studenten einen Nebenjob machen, nicht genau der falsche Weg?
Den meisten Studenten ist klar, dass das Studium Geld kostet, viele sparen sich davor (1-2 Jahre arbeiten) Geld an, um dies zu finanzieren (wie ich). Viele bekommen finanzielle Unterstützung von den Eltern.
Nur hat das alles eine Grenze, die Ersparnisse sind aufgebraucht, die Eltern angefressen.
Und deshalb wäre eine Motivation, das Studium schneller (!) abzuschliessen, sinnvoll. Damit GENAU keine Studenten neben dem Studium einen 20-30 Stunden Job machen müssen.
Denn dass ein Studium Geld kostet ist nicht neu- das Problem ist meist, dass es einfach länger dauert- und das Geld so ausgeht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.