Welche Unis ab Herbst Studiengebühren einheben wollen

5. Juni 2012, 18:52
Universität
Studiengebühren ab WS 2012/2013
Musik-Uni Graz
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
TU Graz
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Medizin-Uni Graz
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
Uni Graz
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Med-Uni Innsbruck
Will auf Studiengebühren verzichten.
Uni Innsbruck
Will Studiengebühren autonom einheben. Der Uni-Rat hat für die Einführung gestimmt.
Uni Klagenfurt
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
Montan-Uni Leoben
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
Uni Linz
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Kunst-Uni Linz
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben.
Mozarteum Salzburg
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Uni Salzburg
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
Akademie der bildenden Künste in Wien
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten.
Boku Wien
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. Rektorat stellte keinen Antrag.
Musik-Uni Wien
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten.
Universität Wien
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
TU Wien
Wird keine autonomen Studiengebühren einheben. Senat hat sich dagegen ausgesprochen.
WU Wien Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Vet-Med Wien
Wird autonome Studiengebühren einheben. Senat hat sich dafür ausgesprochen.
Med-Uni Wien
Keine Studiengebühren. Rektorat hat keinen Antrag gestellt.
Universität für angewandte Kunst in Wien
Will auf Studiengebühren vorerst verzichten. Senat und Rektorat haben sich gegen Einhebung entschieden.

(red, derStandard.at, 3.4.2012)

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Posting 1 bis 25 von 87
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Nicht-EU-Bürger 726,72 Euro
Pffffffffffffffffffff
Das ist mir unklar!!!

hallo zensoren, warum stört sie die erwähnung der studiengebühren aus kanada, england und china?

überall sonst entscheidet der Senat

nur in Innsbruck der Universitätsrat

Wie viele unterschiedliche Formulierungen

für "wir wissen es nicht" es doch gibt! Warum es aber gerade in einer Tabelle so wichtig sein sollte, keine Phrase zweimal zu verwenden, erschließt sich mir noch nicht ganz.

Endlich wieder da!

Her mit den Studiengebühren! So bekommen die Langzeitstudenten wenigstens mal einen Tritt in den Hintern!

Warum ich mit meinem Doppelstudium, eines in Mindeststudienzeit, eines mit 1 Semester in Verzug, in diese Kategorie falle, ist mir unerklärlich.

und wozu ist der notwendig?
langzeitstudenten bekommen sowieso keine soziale unterstützung, dann dürfen sie doch wohl selber entscheiden, wie lange sie studieren.

Danke schein- heiliger Schmiedi...r!!!

Wendehals!!!

1) Man kann NIE gratis Studieren. Auch ohne Studiengebühren nicht, schließlich kostet das Leben immer etwas.

2) Durch mein Studium verzichte ich ganz oder teilweise auf ein volles Gehalt. Und das für mehrere Jahre. Wenn ich diesen "Verlust" dadurch wieder hereinholen kann, indem ich später wegen meines Abschlusses entsprechend mehr verdiene OK... ABER DAS IST NICHT IMMER DER FALL!! Soll man also auch noch dafür bezahlen, dass man seines Studiums willens eh schon auf Geld verzichtet?

3) Beide Punkte widersprechen dem Mythos des "Psychologischen Effektes" von Studiengebühren: Ein Studium kostet auch jetzt schon und wird nicht erst wegen Studiengebühren ernst genommen.

4) Den Unis fehlt so viel Geld, dass 350€/Semester auch nicht reichen...

Bereits Wissenschaftsminister Caspar Einem...

...hat immer wieder darauf hingewiesen, dass ein gebührenfreies Studium noch lange kein "Gratisstudium" ist, was aber auch damals vor allem die Medien nicht davon abgehalten hat, regelmäßig vom "Gratisstudium" zu schreiben, wenn keine Studiengebühren eingehoben werden durften.

eben, gebühren machen sinn wenn die unis durch freie träger-wie in den U.S. - das finanzielle backround bekommen.

ein entsprechendes stipendiensystem und vor allem das bewusstsein dass ein hochschulstudium eine dienstleistung ist für welche gezahlt werden muss wären da eben alternativen...das möchte man im österreich der sozialen augenwischerein aber nicht hören ...
by the way-studienabgänger verdienen ausgezeichnet--nur eben nicht hier ( auch das hat etwas mit dem überholten solidarsystem zu tun).in staaten wie kanada, neuseeland,u.k.oder selbst in in high tax countries wie finnland oder schweden.am ende ist jeder selbst verantwortlich für seinen bildungsweg und eben auch WO er arbeiten möchte.

Recht hast!

Das Interessanteste ist ja, dass sich niemand die Mühe macht wirklich zu erklären warum man eigentlich Studiengebühren braucht.

Es wird vor allem viel davon geredet wie Studis das finanzieren sollen (besonders beliebt scheint derzeit ja das Modell "Ich habe meinen Abschluss und nur 300 000€ Schulden" zu sein).

Hinter vorgehaltener Hand weiß aber natürlich jeder, der sich mit der Materie auskennt, dass es sich um ein reines Selektionsinstrument handelt. Der Staat soll von den Kindern der Oberschicht geleitet werden und die Fachidioten sollen wenn möglich aus dem Ausland kommen. Der ungebildete Rest soll möglichst gespalten und gegeneinander aufgehetzt werden und sich um niedriglohn - Jobs prügeln.

ideologie-gebrannt?

Das Einkommenssteuersystem ist fair, oder?
Wer mehr verdient, soll mehr abgeben.

Ein Studiengebührensystem soll es aber nicht sein?
Allen voran die SPÖ und die ganzen gebrannten Kinder irren sich gewaltig.

Wenn 500€ Studiengebühren eingehoben werden, welche für sozial Schwächere (die, sagen wir jetzt, unter 700€/Monat haben) aber wieder rückerstattet werden, haben wir:

"Wohlhabende" die das Unisystem unterstützen und
"Nicht Wohlhabende" die gratis studieren.

Warum sollte das nicht fair sein? Weil der Nicht-Wohlhabende keine 27 Semester studieren darf? Weil Bildung einfach prinzipiell gratis sein soll? SIE IST NIE GRATIS. Dann zahlt eben der Steuerzahler. Der Steuerzahler sind aber alle, sowohl wohlhabend, als auch nicht-wohlhabend.

Das Problem ist jedoch, dass nur Studienbeihilfenbezieher (also nur ca. ein Fünftel der Studenten) von der Zahlung der Studiengebühren ausgenommen sein werden. Es gibt jedoch auch unter den restl. 80% der Studenten viele sozial Schwache, welche von ihren Eltern kaum bis gar nicht finanziell unterstützt werden; entweder weil ihre Eltern das nicht können (Kreditrückzahlungen, mehrere Kinder, etc.) oder wollen (etwa weil sie ein Studium unnötig finden oder mit ihrem Kind zerstritten sind).

Zusammengefasst: Ob ein Student sozial schwach ist oder nicht, wird in Ö leider am Einkommen seiner Eltern (und nicht an seinem eigenen) gemessen. Dabei bleibt unberücksichtigt, ob der Student auch tatsächlich von seinen Eltern unterstützt wird oder nicht.

ja.. da stimme ich Ihnen vollinhaltich zu. muss (müsste, leider) verbessert werden. habe selbst vors gericht ziehen müssen, um meinen unterhalt zu bekommen.

Studiengebühren - Warum nicht?

Ich habe selbst einen Hochschulabschluss und verstehe diese Angst vor Studiengebühren nicht! Diese würden sozial schwache Studenten eh nicht betreffen und würden Geld in die Kassen der Unis bringen.

Eine Hochschule ist doch keine Pflichtschule wo man Kostenfreiheit verlangen kann. Und auch wenn es jetzt rote Stricheln hagelt: Bis zu 500 Euro im Monat sollte ein Studium schon Wert sein (Wenn man dann das Geld anschließend am Studium in einen angemessenen Zeitraum zurückzahlen kann)!

500€ im Monat sind amerikanische Zustände.

Bei 500€ pro Semester oder Jahr könnte ich deinem Posting zu stimmen.

500€ pro Monat...ja, das hätten Sie sicher gerne gezahlt, bzw. freudigst dafür einen Kredit aufgenommen.

Geh bitte.

:)

Der da hat einen Studienabschluss kostenlos gemacht und will anderen nicht mehr den freien Zugang zur Bildung gönnen.

Und nein, es gibt keine finanzielle Abgeltung der Studiengebühren (das Stipendiensystem deckt nur einen kleinen Teil des Problems ab). Diese führen ausschließlich dazu, dass sozial schwache Schichten von der Bildung ferngehalten werden. Wie zu Lehenszeiten. Nach denen du Ewiggestriger dich zurücksehnst. Weil du ein unmündiges Schaf bist.

Ja zu Studiengebühren bei dementsprechender Gegenleistung. Nur was bekommen Sie bei einem Studium in Österreich derzeit, überfüllte Hörsäle, unfreundliche Betreuer, keine Abschlussmöglichkeit in Mindestzeit, vielleicht einen warmen Stiegenplatz in einer Vorlesung aber das wars.
Zum Vergleich die britische Open university verlangt zwar mittlerweilen 5000 Pfund pro Jahr, dort bekommen Sie bei undergraduate studies eine Tutor auf 15 Studenten, alle Skripten und Bücher, den Aufenthalt bei allen residental schools und die Möglichkeit in 3 Jahren den Bachelor zu machen. Ebenso die Fernuni Hagen, alle Scripten und relativ gute Betreuung um wenig Geld.
Deshalb ja zu Studienbeiträgen bei dementsprechender Gegenleistung.

meinen sie mit aufenthalt, zimmer im college respiktive studentenheim?, dann ist das echt nicht schlecht...

Die Henne oder das Ei?

Ich glaub das Problem ist derzeit, dass das Studium gratis ist und deshalb die Studenten sich Zeit lassen -> überfüllte Hörsäle, schlechtes Betreuungsverhältnis.

Ich bin derzeit Student an der TU Wien (Master) und das Betreuungsverhältnis ist gut, weil das Studium rel. schwer ist. Überfüllte Hörsäle? Nie gehabt.

Dennoch bin ich bereit, meinen Teil (500-1000€ pro Semester sind o.k.) zu leisten, damit die Leistung weiterhin erbracht wird bzw. der Zustand für Alle sich verbessert.

Ein Studium ist nicht gratis- und auch nicht umsonst. Wenn ich es nicht zahle, muss es jemand anders zahlen. Und wer zahlt schafft an (ist so.).

Die Studien dauern länger, weil die meisten Studis sich heute ein Studium nicht mehr leisten können und neben dem Studium einen 20-30 Stunden Job machen müssen!

Und wenn du unmündig und schmarotzenisch reich genug bist, Geld für Bildung zu bezahlen kannst du das heute schon. Aber fordere das nicht von normalen Menschen.

Bitte lesen lernen!

Nur ist der Weg, dass Studenten einen Nebenjob machen, nicht genau der falsche Weg?

Den meisten Studenten ist klar, dass das Studium Geld kostet, viele sparen sich davor (1-2 Jahre arbeiten) Geld an, um dies zu finanzieren (wie ich). Viele bekommen finanzielle Unterstützung von den Eltern.
Nur hat das alles eine Grenze, die Ersparnisse sind aufgebraucht, die Eltern angefressen.

Und deshalb wäre eine Motivation, das Studium schneller (!) abzuschliessen, sinnvoll. Damit GENAU keine Studenten neben dem Studium einen 20-30 Stunden Job machen müssen.

Denn dass ein Studium Geld kostet ist nicht neu- das Problem ist meist, dass es einfach länger dauert- und das Geld so ausgeht.

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