Japan

Meeresboden vor Fukushima wird mit Betondecke versiegelt

22. Februar 2012, 10:26
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    foto: ap/tokyo electric power co

    Am 11. März hatte ein Tsunami die Atomanlage Fukushima Dai-ichi mit voller Wucht getroffen. Nun wollen die Betreiber den Meeresboden abdichten.

AKW-Betreiber will weitere Verseuchung verhindern

Tokio - Vor dem verunglückten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll der Meeresboden mit einer 60 Zentimeter dicken Betonschicht abgedichtet werden. Wie der Kraftwerks-Betreiber Tepco am Mittwoch mitteilte, soll die Betondecke mehr als 73.000 Quadratmeter groß sein - so groß wie zehn Fußballfelder.

Damit solle eine weitere Kontaminierung des Ozeans verhindert werden, sagte eine Sprecherin. Bei Messungen in der Bucht seien "relativ hohe Konzentrationen radioaktiver Stoffe im Meeresboden" festgestellt worden.

Durch ein schweres Erdbeben und einen anschließenden Tsunami war die Atomanlage in Fukushima am 11. März 2011 schwer beschädigt worden. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe gelangte Radioaktivität in die Umwelt und radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Zehntausende Menschen mussten die verstrahlten Gebiete rund um das Kraftwerk verlassen. (APA)

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Trollblume
02
23.2.2012, 22:32

oida, in dem forum hams die atomlobby auslassn - da muss wo a nest sein!

Trollblume
01
23.2.2012, 23:12

für alle, die die ereignisse rekapitulieren wollen, gibt es eine gute doku von arte - http://www.youtube.com/watch?v=PJNq0yY3ggQ

Aracni Santini
40
23.2.2012, 19:33
WertrFisch

In November, the average Japanese catch had 111 becquerels of cesium per kilogram — above the new radiation ceiling of 100 becquerels per kilogram that Japan has announced it will implement for food this spring. The November level declined from a peak level of 373 becquerels per kilogram last April. But it was an increase from the October average of 78 becquerels per kilogram.

http://www.vancouversun.com/business/... story.html

Gerhard Ingolf
12
23.2.2012, 21:11

Auch aus dem genannten Artikel, Aussagen der Canadian Food Inspection Agency: "They do not pose any health risk to Canadians, the food we eat or the plants and animals in Canada.”

In August, CFIA also tested a dozen samples of fish caught in B.C. coastal and inland waters. None of those tests found any radiation.

CFIA said it has no plans to perform any other radiation tests on fish in the Pacific or imports from other nations that fish in the ocean, including Japan."

Aber natürlich, wenn man Verschwörungstheorien liebt oder der extremen Homöopathie (ein Wirkstoff muss nichtmal vorhanden sein, damit er wirkt :)) anhängt kann man für sich natürlich ein Gefahrenpotential postulieren. :)

Aracni Santini
00
24.2.2012, 18:35
Wenn sie englisch könnten würden sie verstehen, dass das keine Verschwörungstheorie ist

sondern sich eben auf japanische Messdaten und Fischwanderzeiten bezieht. Die Kritik besteht dahin gehend, dass die Tests in Canada eingestellt werden, obwohl die Fischwanderzeiten dazu führen, dass Fische, die radioaktiv sind eben erst später in Canada zum Problem werden können und daher verlangt wird, die Tests nicht einzustellen sondern mehr und länger zu testen. Die Spendengelder für solche Tests jedoch nicht vorhanden sind (öffentliche Tests werden eingestellt - die Bevölkerung ist ausgeliefert... einem unkalkulierbarem Risiko, weil immer noch Radioaktivität in den Pazifik kommt und die Werte steigen, stagnieren in Fisch und eben nicht sinken) Was soll daran eine Verschwörungstheorie sein?

Gerhard Ingolf
00
27.2.2012, 00:32

Bitte sich die japanischen Messwerte und Statistiken ansehen. Die Industrie hat dort nicht tatenlos zugesehen, wie die von außen geschürte Strahlenphobie um sich greift und die Chance auf lukrative Geschäfte mit Strahlenmessgeräten genützt. Mitlerweile ist fast jeder größere Supermarkt damit ausgerüstet. Die Belastungen in den Lebensmitteln sind aber so gering, dass sich die Regierung veranlasst sieht die Grenzwerte drastisch zu senken (weit unter das EU-Niveau) um den Strahlenmessgerätematkt nicht zu stören.
(OK, letzteres ist eine Unterstellung, die drastische Reduzierung der Grenzwerte stimmt aber - das könnte man sich nicht leisten, wenn die Werte so hoch wären wie Sie angeben).

Aracni Santini
50
23.2.2012, 19:35
Fortsetzung

About 2.7 per cent of the fish catches also exceeded Japan’s existing ceiling for food of 500 becquerels per kilogram. That was also up from one per cent in October.In November, 0.8 per cent of Japanese catches exceeded Canada’s ceiling of 1,000 becquerels per kilogram, up from 0.2 per cent in October. But food with radiation below these limits can still pose health risks, Edwards believes. “There is no safe level of radiation. They should be making every effort to monitor food.”

Ja bitte
03
23.2.2012, 21:15
“There is no safe level of radiation..."

Wo habens denn den Kasperl ausgegraben?!?
Haben Sie jetzt schon mal IRGENDWO eine Statistik gefunden, dass man in Grein an der Donau oder in Schwarz in Tirol mehr Krebs oder weniger Lebenserwartung hätte als z.b. im Grazer Becken??
Ich meine weil in Grain die natürliche Bodenstrahlung 3-4 mal höher ist als in Graz??
Nichtmal für noch höher "belastete" Gebiete in z.b. Brasilien lässt sich so ein Zusammenhang feststellen.
Tatsächlich leben die Grazer übrigens weniger lang als Menschen in Grein oder Scharz! - Wegen dem Feinstaub dort. - Der kommt z.b. aus dem Schwerölkraftwerk, dass wir immer wieder hochfahren müssen um den jetzt fehlenden Strom in Süddeutschland auszugleichen(Isar1. Pillipsburg1, Biblis produzieren ja nicht mehr.)

Aracni Santini
30
24.2.2012, 18:38
Also es gibt eine grazer Studie

die besagt, dass seit Tschernobyl mehr 30-40 jährige, die damals im Sandkistenalter waren zu 30 % mehr Schilddrüsenkrebs haben... Es gibt detto eine bayrische Studie die besagt, dass dort wo die natürliche Strahlenbelastung höher ist auch die Säuglingssterblichkeit + Leukämie bei Kindern etc. höher ist... Für Geld tun eben manche alles, auch Kinder ins Unglück führen... Bloß Geld kann man auch mit anderen Dingen verdienen, dazu benötigt man keine AKWs

gigngogn
 
00
24.2.2012, 20:55
Diese Studien können sie doch sicher verlinken oder zumindest benennen, oder?

Ja bitte
00
24.2.2012, 22:02
Ersteres wird immer wieder mal von irgend welchen

mathematisch/naturwissenschaftlich halbgebildeten Ärzten behauptet und beruht schicht auf der Tatsache, dass Schilddrüsenkrebs in sehr vielen Ländern langfristig zunimmt. - Allerdings unkorreliert mit Menge und Zeitpunkt der Bestrahung, in Deutschland z.b schon seit mindestens 1980 und der anstieg ist seit dem Linear, ohne Abweichung vom Langjährigen Trend durch Tschernobyl.
Wäre allerdings interessant zu wissen mit was das tatsächlich zusammenhängt, haben Sie vielleicht was gehört?
Das 2. Paper auf das die Dame sich bezieht habe ich gerade gefunden(vom "berühmten" Alfred Körblein): http://www.alfred-koerblein.de/backgroun... OH2006.pdf
Besonders die Punktwolke auf S5(113) ist bemerkenswert.

Aracni Santini
20
25.2.2012, 14:37
Naiv bis in den Tod... Vor Tschernobyl haben wir schon viel Radioaktivität von den Atombombentests abbekommmen, das macht die Fallzahlen davor auch nicht besser...

die stärksten Konzentrationen an flüchtigen Nukliden und Brennstoffpartikeln entstanden, wurde mehr als die Hälfte der Gesamtmenge der flüchtigen Bestandteile und heißen Partikel außerhalb dieser Länder abgelagert. Jugoslawien, Finnland, Schweden, Bulgarien, Norwegen, Rumänien, Deutschland, Österreich und Polen erhielten jeweils mehr als ein Petabecquerel (1015 Bq oder eine Billiarde Becquerel) an Cs-137.Österreich gehörte zu den am stärksten betroffenen Ländern. Es kam zu einer durchschnittlichen Cs137-Kontamination von 18,7 kBq/m². Die Maximalwerte erreichten in einigen Gegenden fast 200 kBq/m². Höhere Werte gab es nur in Weißrussland, Russland der Ukraine und in Skandinavien.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kata... schernobyl

Gerhard Ingolf
03
25.2.2012, 17:46

Es ist richtig, dass die Belastung durch Tschernobyl in Österreich sehr unterschiedlich verteilt war - und es gibt auch eine interessante Langzeitstudie der Universität für Bodenkultur, in der diese Belastung Bezirksweise mit der jeweiligen Rate an Fehlgeburten, Missbildungen sowie verschiedenen Krebsarten verglichen wurde.
Ergebnis: Es ist kein statistisch relevanter Zusammenhang ersichtlich.
Einzig, nicht in dieser Studie sondern schon viel früher erhoben, ist die Selbstmordrate im Jahr nach der Katastrophe statistisch signifikant angestiegen - und das ist solchen Panikmachern wie Ihnen anzulasten!

Sie sollten sich diese Studie anschauen - ist über Google zu finden

Ja bitte
00
24.2.2012, 22:02
Teil2

Zu diesem offensichtlichem Kaffesudlesen in unkorrelierten Punktwolken gibt der Komiker irgend welche statisischen Parameter an die angeblich immer "highly significant" sind. Ich gehe davon aus, dass er schlicht die statisischen Methoden nicht beherrscht und Sie falsch anwendet aber habe mich leider noch nicht genau damit Beschäftigt :-(
vielleicht finden Sie ja seinen "Trick" :)

Aracni Santini
20
25.2.2012, 14:43
bei Krebs gibt es immer ein Dafür und ein wider

Die Atomlobby macht es sich zu leicht, nur weil eine persönliche Dosis auf Grund von Nahrungsmittel Zufuhr kaum ermittelt werden kann, deswegen einen Zusammenhang kategorisch abzulehnen... In nicht verseuchten Gebieten, wo die Fälle auch steigen könnten diese durch radioaktiv verseuchte Nahrung verursacht sein, denn Nahrung wird quer durch unser Land verkauft und nicht nur örtlich in der Region... detto hat man radioaktives Zeugs in Rußland weit verbreitet verkauft, weswegen so ein Argument auch kein Fundament hat...

Ja bitte
01
25.2.2012, 20:05
Meingott na,

die persönliche Dosis die Inkorporiert wurde lässt sich bei Bedarf (zumindest innerhalb einiger Wochen nach Inkorporation) sehr genau bestimmen: In einer Messkammer, dem sogenannten Bodycounter.
Bei einer Arbeit im KKW wird man vor dem ersten Arbeitstag und am ende des letzten standardmäßig gemessen. Mit dem Ergebnis, dass die normale Hintergrundstrahlung(Ziegel, Boden, kosmisch-) deutlich stärker ist als das was im Körper ist. Deshalb misst man bei großen schweren Männern weniger als bei kleinen dünnen (die großen schirmen den Hintergrund stärker ab). Und das was im Körper ist ist vor allem K-40, C-14 usw. also natürliche Radioisotope die nix mit der Kernkraft zu tun haben!
(In Bleiabgeschirmten, sehr genauen Bodycountern kann man aber

Ja bitte
01
25.2.2012, 20:05
(2) jedes Bq inkorporiertes Cs, J usw. feststellen und

anhand des Energiespektrums von der natürlichen Strahlung trennen.
Aber nicht nur diese minimalen Erhöhungen der natürlichen Strahlung um wenige Promille sind für die Gesundheit völlig egal sondern auch deutlich höhere Belastungen.
Es gibt dazu zwei tolle Studien: die eine ermittelte die Lebenserwartung Amerikanischer Werftarbeiter, einmal solche ohne Strahlenbelastung und einmal welche mit(A-Uboote, A-Flugzeugträger). Die MIT künstlicher Strahlung lebten sogar etwas länger als die ohne.
Eine Kanadische Fluroskopiestudie(Medizinische Strahlung) kam zu ganz ähnlichen Ergebnissen.
Und da gehts überall schon um deutlich mehr Strahlung als der 0815 Österreicher durch Tschernobyl abgekriegt hat!

Ja bitte
22
23.2.2012, 21:15
(2)

Oder auch davon, dass trotz Feinstaub dort mit Pellets, Öl, und Fernwärme aus Schweröl geheizt wird, statt wie in Paris(auch Feinstaub gefährdet) mit feinstaubfreien Atomstrom.
Nein die Atomkraft bringt keine Menschen um, dass sind schon Sie mit Ihrer dumben Volksverhetzung!

Trollblume
00
24.2.2012, 07:27

machen Sie es sich doch nicht SO einfach - da gibts auch noch andere alternativen!

Ja bitte
00
24.2.2012, 09:10
Ja, aber sagen Sie das meiner Vorposterin,

dass es andere Alternativen als billige Propaganda und Volksverhetzung geben soll :)

Aracni Santini
31
23.2.2012, 19:44
Fortsetzung

It meant the ocean wasn’t diluting the radiation as expected. If it had been, cesium levels would have kept falling. The finding suggested radiation was still being released into the ocean long after the accident in March, Buesseler said in an interview.

It implies the groundwater is contaminated or the facility is still leaking radiation.”

Aracni Santini
60
23.2.2012, 09:24
So wie es aussieht, haben die Japaner ein massives Problem

mit ihrer Versorgung aus eigenen Meeresfrüchten... (Fisch, Algen, Muscheln, Krustentiere etc.) Scheint gesundheitlich schon sehr bedenklich zu sein...

Gerhard Ingolf
22
23.2.2012, 17:47

Wo haben's denn den Blödsinn her? Bei insgesamt weit über 10.000km Küstenlänge soll es gravierende Probleme machen, wenn man in einem Küstenstreifen von 100km nicht mehr fischen darf?
Da spielt die Vernichtung der Fischereiflotte durch den Tsunaki in einem Küstenstreifen von 500km eine größere Rolle. Cäsium im Meerwasser wird übrigens nur noch in der Nähe des Kraftwerkes gefunden - und das in einer Konzentration die nur 1/100 der für Trinkwasser zulässigen Konzentration ist. Überall sonst ist die Konzentration unterhalb der Nachweisgrenze!
Ja, bei uns sind diese Lebensmittel teilweise Mangelware geworden, weil Menschen wie Sie Lügen verbreiten. Und ich muss sie wegen Ihnen extra aus einem japanischen Geschäft in Wien besorgen. :(

Trollblume
20
23.2.2012, 18:11
alles unter kontrolle? mitnichten!

http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+... 21355.html

Aracni Santini
52
23.2.2012, 09:22
Die Grenzwerte für Fisch sind in der EU relativ groß

und bei uns gibt es jede Menge Fisch und Krustentiere aus dem Pazifik im Tiefkühlregal...

Schwangere, gestillt werdende Babies, Kleinkinder.... ist doch uns egal... wir gehören eh nicht in diese Gruppe...

Fisch aus dem Pazifik wird bei uns in Schulen, Kindergärten etc... serviert...

Gegessen ist die Radioaktivität halt doch eine andere als "nur" von außen bestrahlt...

Wer kontrolliert bei uns den Fisch aus dem Pazifik? Schön, dass wir so hohe Grenzwerte haben, da dienen wir (Europäer) legal als Entsorgung für radioaktiven Fisch...

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