Neues Lizenzmodell

CIA will Strategie mit Softwarelizenzen revolutionieren

22. Februar 2012, 10:21
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    foto: cia

Weg von "All you can eat"-Deals hin zu Abrechnung pro Stück a la Amazon - Altes Modell alles andere als flexibel

Um mit dem Tempo der Technologie-Fortschritte mithalten zu können, hat der US-Geheimdienst angekündigt, seine Geschäftsstrategie mit Software-Anbietern umzukrempeln. Dies geht aus einer Aussendung der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Anstelle der traditionellen und als "All-you-can-eat"-Deals laufenden Firmenlizenzverträge, will die CIA nun Softwaredienste nach dem Lohnabzugsverfahren auf Basis von Gebühren kaufen, gab Technologie-Repräsentant Ira Hunt des Geheimdienstes auf einer Konferenz am Dienstag bekannt. 

Alles andere als flexibel

Als Beispiel zog Hunt das Geschäftsmodell von Amazon heran. Der Onlinehändler habe einen enormen Warenbestand, die Abrechnung erfolge aber per Stück. Die bisherige Vertragsgrundlage für proprietäre Software sei alles andere als flexibel, so Hunt weiter. Zudem sei es schwierig, mit der riesigen Datenmenge Schritt zu halten. Informationen zum Budget oder darüber, wie viel Zeit die CIA für die Softwarelizenzen aufwendet, möchte der Geheimdienst laut Pressesprecher nicht verraten. Kein Kommentar gab es auch auf die Frage, ob man bereits mit der Umgestaltung der Softwarelizenzen-Verträge begonnen hat. 

Datenmenge

In Zukunft will man Anbietern mit Sicherheitsüberprüfungen einen "Blick hinter die Kulissen" gewähren, um über die Abrechnung auf Basis des Lohnabzugsverfahren zu informieren. Man will außerdem eng mit den IT-Partnern zusammenarbeiten. "Wir werden nicht versuchen, euch übers Ohr zu hauen", betonte Hunt gegenüber den Vertretern der anwesenden Anbieter, aber sie müssten sich auf Veränderungen einstellen. Bestehende Software-Tools für Datenanalyse eilen den großen Informationsmengen, die US-Militär Drohnen einsammeln, hinterher, erklärte Reginald Brothers, Deputy Assistant Secretary of Defense for Research den Konferenzteilnehmern. (ez, derStandard.at, 22.02.2012)

Hotblack_Desiato
00
22.2.2012, 21:16
interessante ansicht

mal ein vorschlag, wie das bei privaten aussehen könnte. bislang kostet photoshop CS5 jenseits der 1000€ (als es rausgekommen ist).

mit elements ist eine abgespeckte version heraussen.

angenommen, adobe gibt photoshop völlig gratis her, verrechnet aber pro beabeitetem rawbild zb 5 cent. vielleicht auch abhängig der genutzten funktionen. dann rennt im hintergrund ein ausgefeilter kostenermittlungsalgorithmus, und monatlich wirds geld einfach von der kreditkarte abgebucht. anzahl genutzter lizenzen, usw... ist dann völlig uninteressant, updates sind gratis.

für gelegenheitsnutzer sicherlich interessant, ohne gleich illegales machen zu müssen, profis werden sich weiterhin im regulären kostenbereich bewegen.

Nadine Mayer
02
23.2.2012, 11:48

Träumen Sie weiter. Mit Milliarden Investitionen in Software will sich CIA spezielle Vertragskonditionen aushandeln. Diese Lizenzmodelle werden im Standardlizenzmodell für Hotblack_Desiato sicher nicht eingeführt.

oas
00
22.2.2012, 16:08
"Zudem sei es schwierig, mit der riesigen Datenmenge Schritt zu halten."

Na geh - und ich hab' geglaubt, die haben den Lieben Gott unter Vertrag!

Hans Meier459
01
23.2.2012, 19:00
die haben den Lieben Gott unter Vertrag!

..der meldet sich nimmer der Steve.
Hats vielleicht vergessen...
oder bring ich da was durcheinander

Mathias Steinlaus
 
02
22.2.2012, 11:13
CIA will Strategie mit Softwarelizenzen revolutionieren

Echt? Liest sich aber eher so wie ein Software-Leasing. Das System ist doch zu 100% eine Idee von Microsoft gewesen. Hat sich aber bis heute nicht bei Privaten oder Unternehmern durchgesetzt.

Wird aber sicherlich dank App-Stores & Co in einiger Zeit "massentauglich" werden ...

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