Innsbrucker Pärchen überlebt 200-Meter-Abgang mit Lawine

22. Februar 2012, 09:39
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29-Jährige erlitt Knieverletzung, 27-Jähriger unverletzt

Innsbruck - Ein einheimisches Pärchen hat am Dienstag einen Lawinenabgang auf der Innsbrucker Nordkette überlebt, bei dem sie rund 200 Meter mitgerissen wurden. Die 29-Jährige wurde mit einer Knieverletzung und einem Schock ins Bezirkskrankenhaus Hall in Tirol eingeliefert, ihr 27-jähriger Begleiter blieb unverletzt. Von der verschütteten Frau ragten lediglich eine Hand und ein Teil ihres Gesichts aus den Schneemassen, teilte die Polizei mit.

Der Freizeitunfall ereignete sich kurz nach 13.30 Uhr. Die beiden waren mit der Nordkettenbahn von der Hungerburg auf das Hafelekar gefahren. Von dort wollten sie nach Norden abfahren und weiter in Richtung Mandlscharte aufsteigen. Rund 70 Meter unterhalb der Scharte löste sich das Schneebrett und riss die Alpinisten mit. Der Mann konnte sich dabei an der Oberfläche halten, die 29-Jährige wurde vollkommen von den Schneemassen erfasst.

Nach Angaben der Exekutive begann der 27-Jährige sofort mit der Suche nach seiner Freundin. Er konnte sie schnell befreien, die Frau war bei Bewusstsein. Beide wurden mit dem Notarzthubschrauber geborgen. (APA)

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