Amerikaner fahren ihre Autos länger

22. Februar 2012, 08:53
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Detroit - Amerikaner fahren neu gekaufte Autos einer Studie zufolge im Durchschnitt sechs Jahre und damit deutlich länger als vor der Finanzkrise. Die Nutzung von Autos und Trucks in den USA sei im Schnitt von 56 Monaten vor dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2008 auf 71 Monate gestiegen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Marktanalysten Polk hervorgeht. Grund seien aber nicht nur eine gebremste Ausgabefreude wegen der unsicheren Lage am Arbeitsmarkt, sondern auch die bessere Qualität der Fahrzeuge sowie langfristige Finanzierungsangebote.

Früheren Angaben des Analysten zufolge sind die 240 Millionen registrierten Fahrzeuge in den USA rekordhohe 10,8 Jahre alt. Von den vergleichsweise alten Autos auf Amerikas Straßen profitieren Ersatzteilhändler. Aktien von Dienstleistern wie AutoZone, O'Reilly Automotive und Advance Auto Parts sind seit 2007 stärker als der S&P-500-Index gestiegen. (APA/Reuters)

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    Das ist ein 1970er Chevrolet El Camino SS, so lange fahren die meisten Amerikaner ihre Autos auch wieder nicht.

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