Gaza-Politiker: "Gibt die Hamas den Widerstand auf, ist das ihr Tod"

Blog | Andreas Hackl, 21. Februar 2012, 19:37
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    foto: andreas hackl

    Ein Hamas-Graffiti im Gazastreifen. Hamas ist das Akronym für "Islamische Widerstandsbewegung" (Harakat al-muqawma al-islamiyya).

Die Hamas wird auch weiterhin auf Gewalt setzen, meint der Hamas-nahe Politiker Mustafa Sawaf

"Unsere Strategie bleibt der Widerstand in allen Bereichen", erklärt Mustafa Sawaf, stellvertretender Kulturminister im Gazastreifen und ehemaliger Chefredakteur der Hamas-Zeitung "Filistin". "Wir sind als einziges Volk der Welt unter Besatzung. Friedliche Demonstrationen bringen gegen Israel nichts."

Würde die Hamas jetzt dem bewaffneten Wiederstand abschwören, wäre das ihr Ende, sagt Sawaf. Damit nimmt er den Ansichten von manchen Beobachtern den Wind aus den Segeln, die im scheinbar moderaten Kurs der politischen Hamas-Führung eine Trendwende sehen.

Mustafa Sawaf sieht in der Abkehr vom Widerstand gegen Israel eine Gefahr für die islamistische Hamas, die sich seit ihrer Gründung 1987 für den bewaffneten Kampf starkgemacht hat. Kehre man diesem Dogma nun den Rücken, könne das eine Gefahr für die Bewegung werden, meint er.

"Die Fatah hat den bewaffneten Widerstand aufgegeben und stattdessen Verhandlungen mit Israel geführt. Das hat ihre Popularität vermindert. Gibt die Hamas den Widerstand auf, ist das ihr Tod. Solange es die israelische Besatzung gibt, wird es auch Widerstand geben", sagt Sawaf.

Dennoch würde die Hamas seiner Meinung nach die Errichtung eines palästinensischen Staates neben Israel befürworten, entlang der sogenannten Grenzen von 1967, die international als Grundlage für eine Zweistaatenlösung anerkannt werden. "Doch auch wenn wir einen solchen Staat errichten, muss man deswegen Israel nicht gleich anerkennen", sagt er.

Keine Spaltung?

Von einer internen Spaltung der Hamas will Mustafa Sawaf nichts wissen. "Natürlich gibt es Diskussionen. Wir sind ja keine Diktatur. Die Hamas wird durch demokratische Gremien geführt und nicht von Einzelpersonen."

In letzter Zeit deuten jedoch immer mehr Zeichen auf interne Differenzen in der Hamas hin. Jüngst hatten sich etwa der politische Hamas-Führer Khaled Meshaal und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Fatah) darauf geeinigt, dass Abbas einer gemeinsamen Übergangsregerung vorsteht. Doch die Mehrheit der Hamas-Abgeordneten im Parlament sprach sich dagegen aus.

Suche nach Legitimität

Immer offensichtlicher wird auch die Suche nach Legitimität der Hamas-Führung im Ausland, die infolge des blutigen Konflikts in Syrien den Anschluss an Katar und das neue Ägypten sucht. "Ein Diktat von außen wird die Hamas aber nicht akzeptieren", meint Sawaf. Die Hamas würde sich auch deshalb nicht auf einen moderateren Kurs bewegen, weil sie eine religiöse Bewegung ist. "Erst wenn sich der Koran ändert, können wir uns auch ändern", meint er.

Die Hamas könnte nach einer erfolgreichen Versöhnung mit der Fatah auch Teil der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) werden, die 1974 von der UNO als Repräsentantin des palästinensischen Volkes anerkannt wurde. Das sei aber keinesfalls als Nachgeben der Hamas zu sehen, erklärt Sawaf: "Die Hamas will die PLO neu aufbauen, auch um sie zum Widerstand zurückzuführen. Zurzeit ist die PLO jedoch von einer Partei dominiert (Fatah), die sinnlose Verhandlungen führt."

Um den Vorstellungen der Hamas zu entsprechen, müsse die PLO ihre Zusammenarbeit mit Israel aufgeben. Das würde zwar Konsequenzen für die Bevölkerung im Westjordanland haben, sei aber letztlich notwendig. Eine Waffenruhe der Hamas mit Israel kann sich Sawaf langfristig zwar vorstellen, er zweifelt aber daran, dass Israel daran interessiert ist. "Sie sind auf den Krieg fixiert", meint er.

Syrien und Iran

Die oft diskutierte Abkehr der Hamas von Syrien und dem Iran ist laut Mustafa Sawaf relativ zu betrachten. "Wir haben Kontakte zur syrischen Opposition und zur Regierung. Wir können die Opposition jedoch nicht offen unterstützen, weil das eine Gefahr für die Palästinenser in Syrien werden könnte", erklärt er.

Die Beziehungen zum Iran werde man weiter aufrechterhalten. "Solange der Iran im Interesse der Palästinenser handelt." Die Beziehung zum schiitischen Regime habe aber immer schon auf Interessen und nicht auf Ideologie beruht. "Die finanzielle Unterstützung aus dem Iran hat jedoch nachgelassen", sagt er. (derStandard.at, 21.2.2012)

Kommentar posten
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Hossam Hassan
02
28.2.2012, 07:19
I pity the poor salafist

"Wir sind als einziges Volk der Welt unter Besatzung. Friedliche Demonstrationen bringen gegen Israel nichts."

Dass ausgerechnet ein moslemischer Extremist das sagt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Die muslimische Bevölkerung Kaschmirs, die unter militärischer Aufsicht der indischen Armee steht, wird sich bei dem Mann sicher bedanken.
Aber worauf der Mann vertraut ist vor allem die Unbildung seiner westlichen Zuhörer, die jedes antiisraelische Ressentiment automatisch für wahr halten.

woodquarter
00
13.3.2012, 21:45

Oder Belutschistan, Tibet, Westsahara, Kabylei, Kurdistan...

Georg Schütt
03
24.2.2012, 18:09
Würde die Hamas jetzt dem bewaffneten Wiederstand abschwören, wäre das ihr Ende, sagt Sawaf.

Interessant wäre eine Begründung gewesen.

Aber wie auch immer: Der Kampf gegen Israel ist offenbar zur Existenz notwendig. Also kann die Hamas nie einen Frieden wollen, sondern nur den permanenten Kampf oder eine Art endgültigen Sieg.

Makronaut
27
22.2.2012, 15:28

schade, dass sich unser "blogger" völlig unkritisch die hamas sprachregelung zueigen macht.

denn: was die hamas betreibt ist kein "kampf", und schon gar kein "widerstand" (was eine völlige pervertierung des begriffes darstellt).

sie betreibt gezielten mord an zivilisten. nicht mehr und nicht weniger.

auf eine ähnlich ausführliche darstellung der isr position warte ich auch schon ziemlich lange. das wäre doch mal was für den blog, oder?

oder auch nicht: tinyurl.com/2j8uwd

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liebe redaktion - gegen welche forenregel soll dieses posting bitte verstoßen?
wobei sie sich das ja letzlich mit sich selber ausmachen müssen, ob sie es nötig haben, zulässige, aber unliebsame meinungen zu löschen.

Martin Dobes
 
34
22.2.2012, 19:16
Wahrscheinlich ist der gute Hackel zu gut von der isr. Ratingkultur erzogen worden

und legt sie halt nur auf Ö. um. Da ist man halt offensichtlich als Journalist nur "in", wenn man sich kritiklos der pal. Seite zuschlägt und (endlich) mit dem (ganz nackten) Finger auf diese Israelis zeigen kann.

Das geht natürlich nur, wenn man die (tatsächliche) Realität ein bischen "korrekturliest". Will heissen, man benützt das entsprechende Sprachenrepertoire, wissend, das es alleine schon seine Arbeit macht.

Die Behauptung Journalist zu sein kann man ja immer relativieren, indem man darauf verweist, dass man Blogger ist :-)

dr mike
04
22.2.2012, 13:47

Widerstand in allen Bereichen ...... Insbesondere im Bereich der Bildung, wirtschaftlichen Entwicklung der eigenen Bevölkerung .....

Nik M
311
22.2.2012, 11:05
Gibt die Hamas den Widerstand auf, ist das ihr Tod

Sehr richtig - in einer friedlichen Gesellschaft braucht man Terroristen nicht. Die Hamas nimmt 2 Mio Menschen in Geiselhaft, um ihren Mitgliedern die Posten zu sichern.

Cutting Edge
311
22.2.2012, 10:58
"...ist das ihr Tod."

--> Eine Terrororganisation, die den Terror aufgibt ist nun mal keine mehr. Logisch.

Die Gründung der Hamas war ja von Anfang an zum Ziel der Ausrottung der Juden zur Schaffung eines rein-arabischen Staates Palästina, der vom Mittelmeer bis zum Jordan reicht (Nachzulesen in der immer noch gleichgebliebenen Hamas-Charta).

Dann noch der Missbrauch der Bezeichnung "Widerstand". Solange sich der Widerstand gegen zivile Dörfer, Schulbusse und Kinder richtet; und Geiseln in unmenschlichen Bedingungen jahrelang ohne medizinische Hilfe festgehalten werden, um über tausend rechtlich verurteilte Terroristen und Mörder freizukaufen; dann ist nicht mehr von Widerstand die Rede, sondern von Vernichtungskrieg.

baneck08
39
22.2.2012, 10:21

Wieviele Araber hat die Hamas in den letzten Jahren ermordet?
Wieviele Häuser hat die Hamas zerstört?

Wieso wird darüber nicht endlich berichtet?

(Ver)Walter
21
22.2.2012, 21:53

Wieviele Araber hat die Hamas denn ermordet?
Wieviele Häuser hat die Hamas denn zerstört?

Bringen Sie doch Zahlen und Quellen.

Cepheus
34
22.2.2012, 08:47
"Das würde zwar Konsequenzen für die Bevölkerung im Westjordanland haben, sei aber letztlich notwendig."

Der redet von den eigenen Leuten.

Liebe Österreicher und Österreicher
25
22.2.2012, 02:20
Tod

ist ein super Argument. Genialer Aufruf zum Weitermorden.
Bin stark beeindruckt, echt, kein Schwindel, ganz ganz ehrlich.

Daniel Stampf
105
22.2.2012, 01:31
Naja, der immer schnurgerade Hamas Standpunkt eben.

Mit mehreren Dingen hat er recht aber vor allem damit, dass es in jedem Land, das unter Besatzung steht immer bewaffneten Widerstand geben wird. Diese Lücke füllt zur Zeit die Hamas und wenn sie wegfällt tuns andere - schlechter Organisierte und möglicherweise einem Führer verpflichtete.

Nachdem die Hamas immer betont hat jedes Referendum zu akzeptieren würde ich das Statement eher als Chance einstufen endlich die Zwei Staaten Lösung basierend auf 1967 herbei zu führen. Die Zeit kann Wunden heilen und ein von Besatzung befreites Volk wird sich zweimal überlegen ob es durch Agressionen diesen Zustand wieder herstellen will.

Die Hamas ist nur eine Partei. Und sie halten sich an die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung.

Martin Dobes
 
22
22.2.2012, 20:54
Die Bedeutung des heb. Namens "Daniel"

Gott ist mein Richter od. Gott richtet mich

Wie sehr steigt mir Sodbrennen auf, wenn ich Leute wie Dich posten sehe, verstaubte, und noch dazu oft aus dem Zusammenhang gerissene 68er-Parolen schwingend, selbst vielleicht noch immer im Nach-Kriegs-Hangover einer verlorenen Nachkriegsgeneration in Ö. verloren, oder der Sohn von so einer verlorenen Seele ...

Der Schwächere MUSS doch der Unschuldige sein!
Und bitte, da hammas ja, diese Juden sind ja auch nicht besser ... solln auf sich selber schauen, bevor´s da alle anderen beschuldigen.

Und: ich lass mich bestimmt nicht von den Fakten verwirren, sind ja auch nur Tatsachen! Nix Definitives!

Alles nur eine Ansichtsache ...

Daniel Stampf
02
23.2.2012, 00:24

Na wenigstens bin ich jetzt schon eine verstaubte aber verlorene 68er Seele, das ist ja wenigstens ein Aufstieg vom rechtsradikalen antisemitischen Nazi als der ich (natürlicherweise weil Standardstrategie) vor einiger Zeit noch bezeichnet wurde. :-D

Aber Spaß beiseite: Es ist immer und in jedem Fall wichtig nicht wild zu spekulieren, sondern die Dinge, die man vertritt und von sich gibt jedenfalls verteidigen zu können und Fakten zu bemühen. Nicht dermaßen einseitig wie Timagoras, sodass jeder Historiker sich beim Lesen verschluckt, sondern halbwegs seriös. Nur so bekommt man viele Fans, die manchmal sogar zweimal zum eigenen Posting posten ;-)

Ich wünsche sincerely einen schönen Abend

Martin Dobes
 
22
23.2.2012, 09:57
Ich bin nicht einmal mein eigener Fan, und auch nicht auf die Bestätigung meiner Meinungen durch andere angewiesen

Ich melde mich meist, wenn mir ein bestimmtes Posting aufstößt, meist weil es gänzlich abstruse Meinungen vertritt, entweder kompletter Unwissenheit entspringend, oder halt weil da wieder einmal einer die Fakten durch sein eigenes Kaleidoskop zu weit von der Realität biegt.

Was ich immer entschuldigend Postern wie Ihnen zuspreche, dass Sie höchstwahrscheinlich weit genug vom Konflikt leben, physisch nämlich, damit sie sich Meinungen wie die Ihren leisten können, weil Sie für sie kaum wirklich (tatsächliche) Verantwortung tragen müssen.
Diesen Luxus haben wir, die wir diesen Konflikt als einen Teil unseres täglichen Lebens erfahren, leider nicht ...

Martin Dobes
 
23
22.2.2012, 14:01
Bester Daniel,

Ich hoffe, dass aber jetzt endlich auch Ihnen klar geworden ist, dass der Konflikt auch auf Verantwortung der Pal. geht und immer gegangen ist, inklusive der derzeit vollkommen verfahrenen Situation, und es - ich betone es sicherheitshalber - nicht ausschliesslich das "böse Israel" hier mit dem Schwarzen Peter herumlaufen muss.

Solange ein Gegner die Waffen nicht niederlegt bzw. seinen eindeutigen Entschluss zum unmissverständlichen Ausdruck bringt diese nieder zu legen, kann keine Rede sein von Verhandlungen, und der Status Quo wird einfach ad infinitum weitergeführt, wenn es sein muss. So ist das nun einmal im Krieg.
Die Zeit arbeitet jedenfalls nicht für die Palästinenser ...

Hugo Strudl
12
22.2.2012, 19:04

Meine Position hat sich nie verändert.
Dass die Palästinenser sich gegen eine Besatzung wehren ist ihr gutes Recht.
Ursächlich für den gesamten Konflikt besonders dass er noch besteht sind israelische rechtsradikale Nationalisten welche auch Rabin auf dem Gewissen haben.

Das war immer mein Standpunkt. Und mit diesem Posting wollte ich sagen, Israel hätte es schlechter treffen können als mit der Hamas. Obwohl ich glaube, dass Israel keineswegs an einer Lösung des Konflikts interessiert ist weil es noch zu viel Land zu stehlen gibt, währe das wieder mal ein Moment.

Israel hat die Araber im Würgegriff. Es gibt also keine verpassten Chancen für sie, nur jahrzehntelange Zeitspannen, die schon Frieden hätten sein können.

Martin Dobes
 
11
22.2.2012, 19:33
Das ist eine "Un"position

Niemand spricht den Pal. ihr Recht ab, sich gegen die Besatzung zu wehren. Aber eben in legitimer Weise gegen die mil. Besatzung, nicht gegen Zivilisten.

Ursächlich für den Konflikt verantwortlich sind die Arab./Pal. selbst, das ist historisch so zum Erbrechen belegt, dass ich einfach nicht weiß, was Sie nehmen, um noch immer an den Blödsinn der (alleinigen) Schuld Israels zu glauben.

Das wäre ein Moment? Wofür? Für Friedensverhandlungen? Nämlich wenn der Gegner Dir klar sagt, dass er nicht ruhen wird, bis er Dich klein gemacht (wenn nicht vernichtet) hat?

Ich frage mich ernstlich, ob Sie noch zurechnungsfähig sind ...

Makronaut
54
22.2.2012, 12:35

isr ist 2005 KOMPLETT aus gaza (und jericho) abgezogen, ohne irgendwo anders land zu besetzen.

da haben die pal überlegt, wie sie mit dieser nie dagewesenen(!) freiheit umgehen...

...und dann 2006 die hamas in die absolute parlamentsmehrheit gewählt. daraufhin gabs dann einen innerpalästinensischen bürgerkrieg und infolge 2007 dann die blockade(!) durch egpt(!) und isr.

ein incentive zu weiteren abzügen sieht anders aus.

(Ver)Walter
11
22.2.2012, 21:54
"ohne irgendwo anders land zu besetzen. "

Es scheint für Sie also völlig normal zu sein, dass Israel irgendwo Land besetzt, oder?

Anders ist es bald nicht mehr zu erklären, dass Sie es als heroische Großtat darstellen wollen.

Makronaut
11
23.2.2012, 11:38
2ter versuch -_-

jö wie niedlich unser eichmann-apologet ( tinyurl.com/3cckbkk ) wieder ;-)

es nervt, dass die isr den pal einen großen freiraum gegeben und letztere diesen dann mit vollgas gegen die wand gefahren haben, gell ;-)

und ich schreibe das deswegen dazu, weil ich solche diskussionen so lustig finde:

zb: http://derstandard.at/plink/124... 6/16071919

(Ver)Walter
21
23.2.2012, 18:04
Welchen Teil meiner Frage haben Sie nicht verstanden?

Es scheint für Sie also völlig normal zu sein, dass Israel irgendwo Land besetzt, oder?

Makronaut
21
23.2.2012, 21:33
-_-

sie unterbieten sich mit schon fast beforschungswürdiger konsequenz...

-> "und ich schreibe das deswegen dazu, weil ich solche diskussionen so lustig finde:

zb: http://derstandard.at/plink/124... 6/16071919 "

(Ver)Walter
21
24.2.2012, 06:52
Antworten Sie doch einfach, oder lesen Sie sich die Frage mehrfach durch.

Es scheint für Sie also völlig normal zu sein, dass Israel irgendwo Land besetzt, oder?

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