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Dominique Strauss-Kahn kommt am Dienstag bei der Polizei in Lille an, wo er zu Vorwürfen verhört wird, er habe Prostituierte vermittelt. Die Befragung kann bis zu 96 Stunden dauern.
Es ist ein Termin, auf den Dominique Strauss-Kahn selbst lange gedrängt hatte: Seit gestern wird der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstmals von französischen Ermittlern in der Affäre um Call-Girl-Partys in mehreren Luxushotels verhört - die Affäre, die den Ruf Strauss-Kahns in Frankreich endgültig beschädigt hatte. Dabei geht es weniger um die Sexorgien selbst, an denen der sozialistische Politiker teilgenommen hat, als vielmehr um zwei zentrale Fragen: Wusste Strauss-Kahn, dass es sich bei den Mädchen um Prostituierte handelte und dass diese mit unterschlagenen Firmengeldern bezahlt wurden?
Nein, sagt der Betroffene selbst und spricht von "bösartigen" Unterstellungen. Dass sein Name mit Prostitution in Verbindung gebracht werde, sei "unerträglich". Er habe nie einen Cent bezahlt, "im Allgemeinen sind die Besucherinnen solcher Partys keine Prostituierten", verteidigt sich der Politiker.
Bis zu 96 Stunden im Verhör
Seit Oktober hatte Strauss-Kahn darauf bestanden, endlich seine Version der Dinge liefern zu können. Jetzt haben ihn die Ermittler in Gewahrsam genommen, um herauszufinden, ob sie ein formelles Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur Prostitution und Veruntreuung öffentlicher Firmengelder eröffnen oder nicht. Das Verhör kann bis zu 96 Stunden dauern.
Acht Personen sitzen in der Affäre bereits in Untersuchungshaft, darunter der Direktor des luxuriösen Carlton-Hotels im nordfranzösischen Lille, dessen Kommunikationschef René K. und ein in Belgien aktiver französischer Zuhälter, Dodo A. Letzterer soll K. für das Carlton und andere Hotels in Lille mit Mädchen aus Belgien "beliefert" haben. Die Nummer zwei der Polizei für den Norden Frankreichs, Jean-Christophe Lagarde, steht im Verdacht, dieses Treiben nicht nur gedeckt, sondern selbst Sexpartys in Paris, Washington, Wien und anderswo organisiert zu haben, an denen Strauss-Kahn teilnahm.
Bargeld in Kuverts
Eines der Mädchen, das sich Florence nennt, erklärte offenbar gegenüber den Ermittlern, dass sie bei diesen Anlässen mehrfach sexuellen Kontakt mit Strauss-Kahn gehabt habe. Leugnete sie zunächst, bezahlt worden zu sein, räumte sie schließlich ein, über Mittelsmänner "jedes Mal" Bargeld in Kuverts erhalten zu haben und sprach von "angenehmen Momenten, die gut Geld bringen". "Bei diesen Partys gingen alle Mädchen durch Strauss-Kahns Hände", so Florence.
Unter anderen sollen ein Freund von DSK, Fabrice P., sowie David R., der inzwischen geschasste Direktor einer Filiale des Baukonzerns Eiffage, die Rechnungen bezahlt haben - auf Firmenkosten. Eiffage bestreitet, von R.s Treiben gewusst zu haben und spricht von gefälschten Abrechnungen in Höhe von mindestens 50.000 Euro.
Auch in Wien unterwegs
Auch in Wien soll sich Strauss-Kahn vergnügt haben: Einen Tag vor einem Treffen mit Finanzminister Josef Pröll im Mai 2009 schrieb Strauss-Kahn in einem von der Polizei abgefangenen SMS an seinen Freund P.: "Ich nehme eine Kleine mit in die Clubs von Wien am Donnerstag, 14. Mai. Möchtest du mit einem Fräulein kommen?" Gegen P. ermittelt die französische Polizei wegen Zuhälterei. Die österreichischen Behörden ermitteln in dem Fall nicht. (Sylvie Stephan aus Paris/DER STANDARD-Printausgabe, 22.2.2012)
Bei dem Verfahren geht es um Sex-Partys, an denen auch Polizisten beteiligt gewesen sein sollen
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das Strauss-Kahn das alles benötigt um realext und ausgeglichen zu werden, damit er die gelder die er verwaltet sinnvoll verwenden kann.
auch andere firmen zahlen "urlaube"damit diese wieder gut arbeiten können. wie hat die versicherung geheißen? (viagra mussten diese aber alle selber zahlen)
manchmal glaube ich ich bin in falschen film.
aber auch wenn ich nicht 100% dafür bin , ist es legal (innerhalb den gesetzlichen rahmen) , dass sich herren und frauen , schöne körper kaufen und sex haben, auch wenn sie über 100dert sind.
so, dann wärs interessant, wer bezahlt hat. Und warum. Und wofür. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.
Lustig ist auch die Verwirrung der alten reichen Männer, die tatsächlich glauben, die Welt ist so und die jungen Frauen flattern so um sie herum, weil sie es sind. Da oben wird die Luft schainbar dünn, da kann man schon nicht mehr zurechnungsfähig werden. Wer die Bodenhaftung verliert, kriegt gottseidank noch die Rechnung präsentiert, das ging noch bei den Borgias, aber mit Steuergeldern dann doch nicht, wenns gar arg übertrieben wird...
nein, das sind keine prostituierten, das sind "escorts" oder "begleiterinnen" und strauß-kahn ist auch kein freier, sondern gast.
erstaunliche viele kunden von callgirls geben sich der illusion hin, dass sie ein ganz besonderes verhältnis haben, und dass das geld, das diskret von hand zu hand geht, das keinesfalls beeinträchtigt.
Nachdem mein posting gestern nicht durchgekommen ist, dachte ich schon, es sei nicht mehr erlaubt gegen diese Pseudomoral zu protestieren! Wir sollten uns weniger vor den fernen Taliban fürchten, sondern viel, viel mehr vor der neuen Bigotterie, Heuchelei und antiliberalen Tendenz hier in Europa!!
der dem p.t. standard-publikum aus allen poren spritzt :))
strauss-kahn ist reich, ist gebildet, ein mann von welt, schon älter - und dennoch sexuell aktiv und auch noch jude und sozialist dazu... da geifert heult und erregt sich der österreichische durchschnittsspiesser-onanist aber ganz gewaltig instinktiv-reflexhaft.
dabei wär jeder von euch so sehr gern selber ein kleiner strauss-kahn... respektive, mesdames posterinnen: jede nur allzugern nur für eine nacht mit ihm zusammen.
aber ihre zusammengewürfelte argumentationskette ist fast genau so schwach wie so manch anderes posting hier!
das problem sind nit die parties, sondern die heuchelei und das pharisäertum wie damit von seiten der protagonisten umgegangen wird und dass die finanzierung entweder auf staatskosten oder korrupten einladungsaktionen geschieht...! zum speiben!
und wieso wollen sie juden und sozialisten schlecht machen? überall gibts "schwarze" schafe!
okay, ich weiß schon wie sies meinen, aber wenn ihnen der DSK so gfallt, dann können sie ihm ihren hintern ja gern anbieten...
aber mich widert diese viagragestützte machtausübung auf regimentsunkosten ein bisschen an.
und mir ist wurscht, welche religion oder rasse oder schuhgrösse der hurenbock hat.
dur wirst ja nicht glauben, dass so einer mehr an das wohl der allgemeinheit denkt als er mit seinem sexproblem beschäftigt ist.
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