Stadtteil Innsbruck: Ruhe statt kaputter Mistkübel

21. Februar 2012, 17:21
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Kaufleute mokieren sich über Belebung der Maria-Theresien-Straße

Innsbruck - Über die "Belebung" der Maria-Theresien-Straße im Zentrum freuten sich Politiker und -innen aller Stadtparteien während und nach der Neugestaltung der "Prachtstraße". Gehsteige verschwanden, Autos wurden verbannt, Gastgärten im Sommer gestattet. Im Winter 2012 waren - ganz nach Tiroler Tradition - zum dritten Mal Olympische Spiele, zum ersten Mal Jugendspiele (Youth Olympic Games), in der Stadt.

Der Aufbau der Tribüne für Siegerehrungen und Konzerte störe jedoch die Einkaufsruhe in der Innenstadt, befanden die Kaufleute. Zudem seien zwei Mistkübel beschädigt worden. Sogar die Grünen, ansonsten durchaus für die Belebung der Grätzel, verstehen den "Unmut". Die Tribüne für die Sportveranstaltung sei einfach zu groß gewesen.

Gefordert wird jetzt mehr Ruhe in der Prachtstraße. Die Organisatoren der Jugendspiele wollen die kaputten Mistkübel natürlich ersetzen. Allerdings: Sie warten noch auf einen "richtigen Kostenvoranschlag" von der Stadt. (ver/DER STANDARD-Printausgabe, 22.2.2012)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ende der Party auf der Maria-Theresien-Straße

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