Tag der Muttersprache

Gebärdeter Protest gegen "desolates Schulwesen"

Ansichtssache | 1. März 2012, 09:46

Zum Tag der Muttersprache am 21. Februar riefen der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) und der Verein Österreichischer Gehörloser Studierender (VÖGS) zum Protest-Flashmob vor den Ministerien für Wissenschaft und Bildung am Minoritenplatz.

Das Menschenrecht auf bilingualen Unterricht werde in Österreich missachtet. Für knapp 10.000 Menschen sei die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) Muttersprache.

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derstandard.at/sebastian fellner

Auch um sie geht es: Gehörlose Kinder sollen gemeinsam mit hörenden bilingual unterrichtet werden - vom Kindergarten an.

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Karlgaard
110
27.2.2012, 10:06

Lippenlesen ist die bessere Alternative.

Mork vom Ork
01

ich gratuliere zum geistlosesten Kommentar des Jahres

Ichbinnichtda
02
Scherzkeks

Gebärdensprachen sind voll funktionsfähige (natürliche) Sprache - mit Syntax und allem! - die für von Geburt an taube Personen genau die gleiche Funktion ausführt, wie für hörende Personen etwa das Deutsche, Englische und Russische.

Lippenlesen kann für betroffene diese Funktion nicht einnehmen - es ist einfach nicht ideal relativ zu den Sinneswahrnehmungen gehörloser Personen - und bei Leuten mit angeborenen Störungen folglich auch auf das Vorstellungsvermögen. Kommt man taub auf die Welt, wird man sich under einem "r" nie viel vorstellen können - unter einer geballten Hand jedoch schon.

A Friend In Need...
00
Wirklich mit Syntax?

Das wusste ich gar nicht! Wie funktioniert das denn?

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